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Agrarwerbung nicht verfassungsgemäß - 120 Mio. € Ertragsausfall

Oh, große Überschrift, ist aber nicht allgemeingültig. Oder vielleicht doch? Zumindest jetzt ging es diesmal, wie es auf der Internetseite des Bundesverfassungsgerichts heißt, um die verfassungsrechtliche Prüfung des Gesetzes über die Errichtung eines zentralen Fonds zur Absatzförderung der deutschen Land- und Ernährungswirtschaft (Absatzfondsgesetz). Bisher musste Bauern nämlich eine Zwangsabgabe an deren Lobbyverband CMA entrichten, der mit diesem Geld dann, staatlich verordnet, Agrarmarketing betrieb, u.a. in dieser Form:


Die Kläger bekamen Recht, der Verband in Zukunft also weniger Geld, aber ob die Verbraucher in Zukunft eine andere (bessere?) Werbung zu sehen kriegen? Es gibt kein Grundrecht auf guten Geschmack.

NACHTRAG von Spiegel Online:

    Blankes Entsetzen bei der Bauernlobby, Jubel bei den Klägern: Das Verfassungsgericht hat die Zwangsabgabe für die umstrittene CMA gekippt. Und das hat Folgen - die Agrar-Marketinggesellschaft muss 120 Millionen Euro zurückzahlen.
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André:

So sieht also Agrar-marketing aus... Aber die Mädels gefallen mir :-D Wobei ich es nicht immer toll finde wenn man so mit klischees rumspielt, weil man immer schnell mal ins Fettnäpfchen treten kann...
12:44

PR-Päpstin:

wenn das dann so wird wie hier beschrieben, gute Nacht!
http://www.marketing-blog.biz/blog/archives/2529-Fleisch-im-Fernsehen.html
13:25

Christof Hintze:

Die Verbindung von Sex und Essen kommt aus der Steinzeit. Und hat unsere Population ganz schön angeschoben. Wenn im Fleisch nicht die vielen Hormone wären und das Antibiotika und die Farbstoffe und die ganzen anderen ungesunden Zusätze. Dann würden auch nach dem Essen wieder Menschen Sex machen, aber so besiegelt diese Art der Ernährung unsere Population. Ich wollte eigentlich abschließen mit "Schade", aber mit Blick auf die Motive, schließe ich mit den Worten: Aus gutem Grund, weil Geschmacklos.
16:10

Wolfgang Heinz:

War das alles, was die Bauern für ihre 120 Mio. € bekommen haben?
Das ist wirklich etwas dürftig. Wären die Kampagnen gut gemacht, wäre ein Zusammenschluss der Bauern was das Marketing betrifft gar nicht so blöd. Welher kleine Bauer kann sich schon eine eigene Kampagne leisten. In der Größenordung der CMA wäre eine Meinungsbildende Kampagne, die z.B. auf die Vorteile von Regionalen Produkten eingeht durchaus eine gute Sache.

Leider Tendieren viele Monopolisten dazu, Dienst nach Vorschrift zu machen.
11:44

Nadine:

Die Kampagne "die Milch machts" fand ich damals nicht schlecht, aber ich glaube ich habe deswegen auch nicht mehr Milch getrunken...
20:25

Marc Johannsen:

wie herrlich ist das denn :-D es ist echt wahnsinn, was leute mit viel geld für schlechte werbung produzieren..die kleinen unternehmen sind da bei weitem viel geschickter! grüße, marc
01:12

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