Freitag, 13. März 2009
16:37
Reporter ohne Grenzen warnt vor den Feinden des Internet
Die Beschränkung der Meinungsfreiheit ist in manchen Ländern enorm. Für uns ist nur schwer vorstellbar, dass der Zugang zum www beschränkt sein könnte. Jetzt macht uns Reporter ohne Grenzen (ROG) darauf aufmerksam, dass in einigen Ländern das Internet zum Intranet geworden ist. Diese Meldung erreichte uns via newsroom.de.
Dass Blogger aufgrund ihrer Meinung ein schweres Leben haben und oft genug auch deshalb im Gefängnis landen, ist zwar allgemein bekannt. Aber an einem Freitag, dem 13. kann man auch an dieser Stelle einmal darauf aufmerksam machen.
Zu den 12 "Feinden des Internets" zählt ROG die Länder Ägypten, Birma, China, Iran, Kuba, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam. "Diese Staaten haben das Internet zu einem Intranet gemacht, um damit die Bevölkerung am Zugang zu "unerwünschten" Online-Informationen zu hindern", kritisiert ROG. Neben der Überwachung und Kontrolle von Online-Informationen und Nachrichten werden in diesen Staaten unliebsame Internetnutzer/innen systematisch verfolgt. "Unter dem Vorwand, moralische Normen, die nationale Sicherheit, Religion oder die Rechte ethnischer Minderheiten oder gar das "spirituell-kulturelle" und wissenschaftliche Potential eines Landes zu beschützen, wird in vielen Ländern Internetzensur betrieben", so ROG.
Dass Blogger aufgrund ihrer Meinung ein schweres Leben haben und oft genug auch deshalb im Gefängnis landen, ist zwar allgemein bekannt. Aber an einem Freitag, dem 13. kann man auch an dieser Stelle einmal darauf aufmerksam machen.
Geschrieben von Frauke Weber in Public Relations
1 Kommentar - 1 Trackback


Kommentare
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Nick:
Wow, das wusste ich gar nicht, aber ist ja voll hart mit den Kontrollen dann, dann haben die ja per Internet null Freiheit? Auch mal bezogen vielleicht auf Kontake nach Europa oder Amerika!..Kommentar schreiben