Montag, 26. Oktober 2009
08:59
Was ist eigentlich ... ein Plagiat?
Nun, das gehört nicht wirklich zu unserer Reihe "Werbe-Kolleg", aber wenn schon aus ihr "zitiert" wird, dann nehmen wir uns des Themas gerne an.
Wenn beispielsweise der w&v-Newsletter oder andere Newsletter was gut oder bemerkens-, wahlweise berichtenswert finden, was wir schwurbreiben, dann haben wir natürlich nichts dagegen, zumal auch mit einem Verweis/Link auf uns deutlich gemacht wird, auf wessen Gedankenmüll das gewachsen ist. Mehr noch: Dafür sind wir wirklich dankbar, weil es uns ja auch schmeichelt.
Wenn man dagegen ganze Passagen aus unserem Blog kopiert und in eigenen Publikationen ohne Quelle verbrät, schmeichelt uns das zwar irgendwie auch, aber dankbar dafür ist nur unser Anwalt.
Nun kann man es auch geschickt versuchen, wie jener Daniel (Man ist geneigt hinzuzufügen: "Alter") Schwede, der die wesentliche Passagen unserer Definition von Marketing vom 14. 09.2009 nutzt, diese aber am 17.10.2009 als die seine ausgibt.
Oder ist der Quellverweis in jenen Sätzen versteckt enthalten?
Ersteres ("Kritik") stimmt. Letzteres darf bei einem solchen Vorgehen bezweifelt werden, da Recht, insbesondere Marken-, Wettbewerbs- und Urheberrecht zu den vielen Marketingbereichen zählen - und Wissen suggeriert ein solches Vorgehen nicht.
Und dann der Smiley hinter der Eigenbezeichung als wundervolles Blog . Irritierend. Oder soll das ein subtiler Verweis auf § 118 BGB sein (Mangel der Ernsthaftigkeit)? Und passt das dazu, dass die Kommentarfunktion ausgeschaltet ist?
Spaß beiseite, wir verstehen da keinen Spaß und werden auch hier tätig werden. Denn natürlich ist es völlig in Ordnung, dass man auf seinem Blog seinen Lesern, wie in diesem Fall, innovatives und gebündeltes Wissen präsentieren möchte, dann aber doch bitte auch kundtun, dass man nicht derjenige ist, der dieses Wisssen hat, sondern nur der, der es gefunden hat. Ja, und die Quelle natürlich nennen. Fairness halber. Zudem gibt es dann auch keinen Ärger mit dem Anwalt, aber eben nur dann.
Wenn beispielsweise der w&v-Newsletter oder andere Newsletter was gut oder bemerkens-, wahlweise berichtenswert finden, was wir sch
Wenn man dagegen ganze Passagen aus unserem Blog kopiert und in eigenen Publikationen ohne Quelle verbrät, schmeichelt uns das zwar irgendwie auch, aber dankbar dafür ist nur unser Anwalt.
Nun kann man es auch geschickt versuchen, wie jener Daniel (Man ist geneigt hinzuzufügen: "Alter") Schwede, der die wesentliche Passagen unserer Definition von Marketing vom 14. 09.2009 nutzt, diese aber am 17.10.2009 als die seine ausgibt.
Fazit: Durch Marketing streben wir nur eines an: das Geld Anderer.Keine Quelle.
Oder ist der Quellverweis in jenen Sätzen versteckt enthalten?
Unser Blickpunkt zum Marketing wird gleichermaßen auf Kritik oder Anerkennung bei unseren Lesern stoßen. Und genau das wollen wir ja mit diesem wundervollen Blog erreichen
Sind sie also auf der Suche nach...
...aktuellen Beiträgen im Marketingbereich?
...innovativem und gebündelten Wissen?
...Marketing Tipps & Tricks und Insider-Infos?
...Wissen über die vielen Marketingbereiche?
Manager-Marketing findet durchschlagende Antworten auf diese Fragen.
Ersteres ("Kritik") stimmt. Letzteres darf bei einem solchen Vorgehen bezweifelt werden, da Recht, insbesondere Marken-, Wettbewerbs- und Urheberrecht zu den vielen Marketingbereichen zählen - und Wissen suggeriert ein solches Vorgehen nicht.
Und dann der Smiley hinter der Eigenbezeichung als wundervolles Blog . Irritierend. Oder soll das ein subtiler Verweis auf § 118 BGB sein (Mangel der Ernsthaftigkeit)? Und passt das dazu, dass die Kommentarfunktion ausgeschaltet ist?
Spaß beiseite, wir verstehen da keinen Spaß und werden auch hier tätig werden. Denn natürlich ist es völlig in Ordnung, dass man auf seinem Blog seinen Lesern, wie in diesem Fall, innovatives und gebündeltes Wissen präsentieren möchte, dann aber doch bitte auch kundtun, dass man nicht derjenige ist, der dieses Wisssen hat, sondern nur der, der es gefunden hat. Ja, und die Quelle natürlich nennen. Fairness halber. Zudem gibt es dann auch keinen Ärger mit dem Anwalt, aber eben nur dann.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Meta-Marketing
12 Kommentare - 1 Trackback


Kommentare
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Tom Petersberger:
Und wer bei Dir klaut, wird gleich mal beleidigt! Du tust mir leid! http://www.best-practice-business.de/blog/?p=11617#comment-905713Wortführer:
Das ist nett von dir, aber warum? Wen habe ICH beleidigt?Niemanden. ICH nicht. Und was Cheffe da in diesem Blog schreibt, ist wahrlich mild. ICH würde mich da anders ausdrücken.
Lustig aber deine Sichtweise: Ich darf nicht beleidigen. Aber klauen ist in Ordnung?
Bist du dir sicher, dass du das so richtig durchdacht hast, was du schreibst? Manchmal sollen ja Finger schneller als Synapsen sein ...
Tom Petersberger :
Natürlich ist klauen nicht in Ordnung. Es ist absolutes Unrecht. Ein Nachteil des Mediums Internet ist aber ein immer mehr verfallendes Unrechtsbewusstsein! Nimm mich zum Beispiel. Ich schreibe anonym. Ich weiß, das ich überhaupt nicht edel. Manche klauen Inhalte, andere beschimpfen Leute, die sie gar nicht kennen (das macht Dein Chef gerade in den angesprochenen Blog), andere hauen bloß drauf, wenn sie ihren Namen nicht nennen müssen. Unterscheiden wir uns da so voneinander? Ihr seid nicht korrekt, ich bin es nicht und der Datenklauer auch nicht!Was ich sagen will: Wer einen Blog betreibt, wird damit leben müssen. Derzeit kommt Ihr mir aber vor, wie eine wilde Meute, die auf alles draufhaut und wie im Fall JW alle über einen Kamm schert!
Frank:
Ich habe niemanden beleidigt den ich nicht kenne. Ich nenne jemanden Matschbirne, und mir würde da noch jede Menge mehr einfallen, der zunächst gestohlen hat, dann dreist, danach untätig wurde und später seine Mutter die Zeche zahlen ließ.Und Contentdiebe nenne ich Diebe.
Wortführer:
Gegen deine Wahrnehmung können wir nichts machen. Und ich weiß nicht, worauf sie fußt. Fakten sind es nicht. Wo hat wer wen beleidigt? Was haben wir mit einer wilden Meute gemeinsam?Macht es uns zu Bestien, wenn wir auf unserem Recht bestehen? Ich darf mich wehren. Und ich sehe gar nicht ein, mit Unrecht leben zu müssen, nur weil ich ein Blog betreibe. Wo ist denn da der kausale Zusammenhang?
Ich empfinde uns als hochgradig korrekt. Wenn jeder so agieren würde wie wir, müsste keiner so reagieren, wie von dir unterstellt.
Und warum entschuldigt sich denn keiner, wenn man sie auf die Urheberrechtsverletzung aufmerksam macht? Oder ist es schon zu aggressiv, zu inkorrekt, eine Korrektur der Urheberrechtsverletzung sowie eine Entschuldigung zu fordern?
Was ist denn mit dem Knaben, der statt selbst seinen Schaden durch eigene Arbeit wiedergutzuamchen, seine Mutter für seinen Müll malochen lässt?
Nein, wir sind keine "Meute". Wir sind nur nicht weich oder ewig nachsichtig.
Toleranz, das ist jetzt auch sehr unpopulär, dient in den meisten Fällen doch dem Täter. Warum sollte aber ein Opfer tolerant sein? Von sich aus? Wenn der Täter nicht einmal bereit ist zur Einsicht?
Quatsch! Diese Feigheit vor der Konfrontation hat doch diese Denke überhaupt erst stark gemacht.
Paul:
Die Leute, die Content klauen, wird es immer geben. Da habt Ihr und Eure Anwälte auf absehbare Zeit immer genug zu tunUnd bevor Ihr mich jetzt belehrt, ich bin gerade dem Spiegel-Link gefolgt und kann nichts Verwerfliches an einer Produktion von Taschenspiegeln, die mit Pfotenstoff (den es offiziell zu kaufen gibt) beklebt sind, entdecken. Genauso wenig bei T-Shirts mit Katzenspuren aus Schmucksteinchen und einer kompletten kleinen Katze drauf. Ich finde auch nicht, dass ein Webshop der Bear Community (http://de.wikipedia.org/wiki/Bear_Community) abgemahnt werden musste, ebenso wenig wie Spuren, die noch eher malenden Kleinkindern als Wölfen zuzuordnen sind (Wolfskin gegen TUC TUC). Zum nachlesen: http://www.markenmagazin.de/von-red-bull-bis-wolfskin-eine-kurze-geschichte-von-tierlogo-urteilen/
Gerade Euch als Blogger, sollte die Objektivität doch am Herzen liegen! Gerade Ihr solltet nicht alle über einen Kamm scheren! Will ich nur hoffen, dass sich nicht mal einer das Wort „Blog“ oder „Marketing“ schützen lässt. Oder den Strichcode und dann gegen Euch zu Felde zieht! Schon vergessen die Zeiten, als das Fehlen eines Impressums abgemahnt wurde? Ich sehe zumindest keinen Unterschied seit 2007. Da hießen die Anwälte von Gravenreuth und heute eben Harmsen & Utescher.
Paule:
Warum sperrt Ihr die Kommentarfunktion? Angst, dass ich Recht haben könnte?Wortführer:
Recht? Womit?Schwede:
Hier nocheinmal die offizielle Entschuldigung an das Marketing-Blog Team. Der Artikel wurde sofort von mir gesperrt.Heiko Walkenhorst:
Hallo, Herr Schwede,lassen Sie es mich kurz machen: Respekt!
So stelle ich mir das vor: Kurz, knackig, bündig sich entschuldigt und der Käse ist gegessen. Sehen bitte die bisherigen Kommentatoren mal hierher. So wird das gemacht. Noch einmal: Respekt, Herr Schwede. Feiner Zug.
Und jetzt schalten Sie den Text halt wieder frei, diesmal fairerweise aber mit Quelle und alles ist gut.
editiert:
Öhm,verstehe diesen Verbalen Krieg nicht so ganz. Eine einfach entschuldigung ist in jedemfall nicht ganz Falsch aber zum Thema Content Klau.
Sorry aber das geht wirklich nicht, der Webmaster der Seite sizt vor seiner Webseite und überlegt, er bringt einen 1a Artikel raus, und schon kommt wer mit einer etwas besseren Rankenen Domain und klatscht den Content einfach mal auf seine Seite. Sorry aber selber arbeiten ist immer noch der beste Weg
Wortführer:
Schöne Adresse: Fernstudiumdingens. Was studiert man denn da von fern: Orthografie?Kommentar schreiben