Aua, Augsburg!

Von wegen: Fragen kostet nichts. Die Stadt Augsbrug schickte Michael Fleischmann, einem 25jährigen, der von der Stadt wissen wollte, ob er unter seiner Domain ausgburgr.de bloggen dürfe, eine Rechnung über 1890 Euro. Abmahnung. Anwaltskosten. Die Stadt fühlte sich in ihrem Namensrecht verletzt.

Stadtväter meets Blogosphäre.

Der Jurist Joachim Pfeilsticker vom Oberbürgermeister-Referat wird auf Spiegel Online mit den Worten zitiert, dass die Stadt "völlig korrekt gehandelt" habem schließlich habe der junge Mann "uns mit seiner E-Mail Anfang Oktober nicht um Erlaubnis gefragt, sondern uns in Kenntnis gesetzt, als er die Rechtsverletzung bereits begangen hatte." Den Betrag nannte er "recht und billig". Und: "Wir halten den angesetzten Streitwert von 50.000 Euro für sehr moderat."

Das führte natürlich, wie nicht anders zu erwarten, zu einem Aufschrei, Empörung, Mecker, aber auch subtil Witziges, und was passierte: Die Stadt nimmt alles wieder zurück!


Wie weit ist es von da nach Schilda?

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