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Form und Schuld

Das ist das Thema: Form und Schuld - Design in der Verantwortung
Das ist das Datum: Donnerstag, 27. April, 20 Uhr
Das ist der Ort: Krefeld, Fabrik Heeder, Virchowstraße 130 (Eingang B)
Das ist der Veranstalter: der Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein - zusammen mit dem Kulturbüro der Stadt Krefeld
Das ist der Hammer: marketing-blog.biz podiumsdiskutiert mit (in Person des Wortführers)

"Forum und Schuld" ist die vierte Veranstaltung aus der Reihe "designdiscussion", die Studiendekan Prof. Dr. Erik Schmid ins Leben gerufen hat.
Diesmal greift die Diskussionsrunde die Frage der Schuldfähigkeit von Design auf – einmal im Hinblick auf die Tatsache, dass ein Dosenöffner etwa oder ein Türgriff Schuld am Nichtfunktionieren bzw. sogar an Verletzungen haben kann, zum anderen im Hinblick darauf, dass Design insgesamt eine mehr oder weniger verantwortungsvolle Rolle in unserem Gesellschaftssystem übernimmt.
Wer das nicht versteht, dem geht's wie mir, aber er kann sich, wie ich es gedenke zu tun, positiv überraschen lassen. Zumal im Einladungstext abschließend steht: Alle Interessenten sind herzlich willkommen, zuzuhören und mitzureden.

Und da das Ganze auch nichts kostet, kann es auch nichts schaden.

Außerdem sei an dieser Stelle auch auf einen weiteren Bereich der Hochschule verwiesen: Das Kompetenzzentrum für angewandtes Marketing schlussfolgert aus einer selbst durchgeführten, unabhängigen empirischen Studie:
Viel Nachholbedarf im Marketing von Unternehmen.
Das Marketing vieler Unternehmen bleibt hinsichtlich Effektivität und Effizienz unterhalb der Möglichkeiten. ...

Nach ihrer Marketing-Effizienz befragt, zeigen sich die Unternehmen sehr selbstkritisch. Fast 40 Prozent der Firmen bezweifeln, dass ihre Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse "meist unkompliziert und schnell" sind, bei 35 Prozent der Befragten sind die Abläufe "manchmal nicht optimal", bei immerhin 4 Prozent sogar "meist umständlich und komplex". Bezeichnenderweise stuften 71 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen ihre Prozesse hingegen als "umkompliziert und schnell" ein.

Bei der Festlegung von Marketing-Zielen – ohne diese lässt sich die Effektivität einer Aktion nicht beurteilen – gibt es die größten Defizite: Bei 72 Prozent aller durchgeführten Maßnahmen werden keine Ziele bestimmt. Selbst in Großunternehmen fällt die vorherige Zieldefinition mit 37 Prozent relativ gering aus.
Über den Lösungsvorschlag der Krefelder Wissenschaftler ("stärkere Systematisierung und mehr Controlling") könnte man auch diskutieren, tun wir aber nicht. Wir sprechen

am Donnerstag, 27. April, 20 Uhr
in Krefeld, Fabrik Heeder, Virchowstraße 130 (Eingang B)
über "Form und Schuld - Design in der Verantwortung"
Europadruck
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Werbegott:

Du bis Schuld. Das ist doch schon mal klar. Darum hat man dich auch eingeladen. Sie brauchten jemanden der Schuld ist. Und jemanden der (in) Form ist.

Wenn Du mich fragst. Das tust du aber nie. Denn ich weiß das du mich nicht anbetest, dann kannst du das mit der Schuldfrage schnell klären. Schuld ist der Nachweis für eine fehlerhafte Beschaffenheit. Und zugleich der Nachweis für Tätigkeit. Wer nie Schuld ist oder war, kann diesen Tätigkeitsnachweis nicht aufzeigen.
Somit ist Schuld nichts anderes als ein Fehler. Fehler sind gut. Solang sie nicht bewußt und mutwillig herbeigeführt wurden. Denn nur diese führen zu einem verbesserten Ergebnis. Einem unschuldigen. Fehlerfreien.
Wer als von vorn herein versucht unschuldig zu sein, wird nicht weit kommen. Wer aber immer Schuld ist, wird nicht weiter wollen.
11:13

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