Donnerstag, 4. Februar 2010
09:20
Frauen und was sie verdienen
Interessant. Es gibt jetzt wohl eine Software, die es Unternehmen erlaubt, ermöglicht, erwasauchimmert, herauszufinden, die Gehaltsstrukturen ihrer Mitarbeiter zu analysieren. So sind sie in der Lage herauszufinden, ob Frauen bei gleicher Qualifikation und Leistung schlechter bezahlt werden als Männer.
LOGIB-D heißt sie - und bestellen kann man sie hier.
Ich bin überrascht, dass Unternehmen nicht wissen, was sie wem zahlen, aber OK, wenn dem so ist, dann ist dem so und nun scheint sich das ja korrigieren zu lassen.
Angeblich macht der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland 22 % aus. Damit sei die Lücke hierzulande so groß wie in kaum einem anderen Land.
Gerne spricht man dann von Ungerechtigkeit. Hm, ist das ungerecht? Und stimmt das überhaupt? Im Öffentlichen Dienst, bei Beamten geht das ja wohl nicht. Bleibt also die freie Wirtschaft. Da war/bin ich auch - und da habe ich auch erlebt, dass Männer schlechter bezahlt wurden als Frauen. Dazu zählte ich. Habe ich mich darüber aufgeregt? Nein. Denn erstens bekam ich ja, was ich wollte. Nur sie bekamen mehr. Also gab es an sich keinen Grund, mich zu ärgern. Ich hatte ja, was ich wollte. Und wenn ich mehr will, muss ich halt bessere Argumente vorbringen, um besser abzuschneiden. Also wenn ich mich da ärgern muss, dann doch nur über mich - und nicht die Gesellschaft oder die Frauen, die es mit all ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten besser gemacht haben.
Es ist also eine Sache des Verhandlungsgeschicks. Und das hängt wiederum mit dem Selbstbewusstsein zusammen. Vielleicht sind deutsche Frauen nicht einfach nur schlechter bezahlt. Vielleicht gehören sie in der Masse auch zu den Frauen mit dem am wenigsten ausgebildeten Selbstbewusstsein in Europa? (Darf man das überhaupt fragen?)
Soweit uns bekannt ist, gibt es beim Ministerium für Frauen, Familie etc. dafür allerdings keine Software.
LOGIB-D heißt sie - und bestellen kann man sie hier.
Ich bin überrascht, dass Unternehmen nicht wissen, was sie wem zahlen, aber OK, wenn dem so ist, dann ist dem so und nun scheint sich das ja korrigieren zu lassen.
Angeblich macht der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in Deutschland 22 % aus. Damit sei die Lücke hierzulande so groß wie in kaum einem anderen Land.
Gerne spricht man dann von Ungerechtigkeit. Hm, ist das ungerecht? Und stimmt das überhaupt? Im Öffentlichen Dienst, bei Beamten geht das ja wohl nicht. Bleibt also die freie Wirtschaft. Da war/bin ich auch - und da habe ich auch erlebt, dass Männer schlechter bezahlt wurden als Frauen. Dazu zählte ich. Habe ich mich darüber aufgeregt? Nein. Denn erstens bekam ich ja, was ich wollte. Nur sie bekamen mehr. Also gab es an sich keinen Grund, mich zu ärgern. Ich hatte ja, was ich wollte. Und wenn ich mehr will, muss ich halt bessere Argumente vorbringen, um besser abzuschneiden. Also wenn ich mich da ärgern muss, dann doch nur über mich - und nicht die Gesellschaft oder die Frauen, die es mit all ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten besser gemacht haben.
Es ist also eine Sache des Verhandlungsgeschicks. Und das hängt wiederum mit dem Selbstbewusstsein zusammen. Vielleicht sind deutsche Frauen nicht einfach nur schlechter bezahlt. Vielleicht gehören sie in der Masse auch zu den Frauen mit dem am wenigsten ausgebildeten Selbstbewusstsein in Europa? (Darf man das überhaupt fragen?)
Soweit uns bekannt ist, gibt es beim Ministerium für Frauen, Familie etc. dafür allerdings keine Software.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Gendermarketing
1 Kommentar - 1 Trackback


Kommentare
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editiert:
Klingt äußerst Glaubhaft. Doch ob es wirklich die Qualifikationsunterschieden zwischen Männer und Frauen sind die zu diesen Werten führen bezweifle ich. Ich denke dass viele Frauen an einer bestimmten Zeitpunkt ausscheiden oft weil sie Schwanger werden und auf die Kinder passen müssen. Und wenn sie dann erneut eintreten müssen sie oft von vorne anfangen was fast immer zu weniger Gehalt führt.Kommentar schreiben