10 Fragen, 10 Antworten zu Digital Signage

Digital Signage? Braucht man das überhaupt? Wie setzt man ein solches Projekt um und wie macht man Digital Signage zum Erfolg? 10 Fragen und Antworten dazu lieferte ein Artikel auf quorumdigital.net: Digital Signage: the Top 10 Pitfalls

Digital Signage FAQ

Eine Übersetzung mit einigen Anmerkungen:
Sie haben sich dafür entschieden, ein Digital Signage System einzuführen. Nun geht es darum, das Ganze zu einem Erfolg zu machen. Hier die 10 wichtigsten Fragen dazu samt Antworten.

1: Brauchen Sie das überhaupt?
Die zentrale Frage ist: Was wollen Sie mit Digital Signage eigentlich erreichen? Wissen Sie das nicht, wird ein Erfolg unwahrscheinlich. Schreiben Sie sich also auf, was Sie erreichen möchten. Nur dann wird klar, ob die Zielsetzung realistisch ist oder nicht. Sollten Sie diese Ziele nicht definieren können, lassen Sie es am besten gleich sein. Sie sparen sich Zeit und Nerven.

2: Ist Digital Signage ein IT-Projekt?
Zugegebenermaßen hört sich “Digital Signage Network” sehr nach IT an. Und IT-Manager sind zweifelsohne hochqualifizierte Fachkräfte. Allerdings fehlen Ihnen die entscheidenden Fähigkeiten, um ein Digital Signage Netzwerk aufzubauen. Digital Signage ist keine bessere Powerpoint-Präsentation. Es ist eher mit einer Fernsehsendung zu vergleichen, bei der man Videos, Grafiken, Texte und Animationen einem festen Programmablauf folgend miteinander kombinieren muss.

3: Haben Sie genug Content?
Ein Digital Signage Projekt ohne Content ist wie eine Zeitung ohne Nachrichten: Eine überwältigende Menge Nichts. Vielleicht besitzen Sie bereits Werbespots, Imagefilme oder Anzeigen. Diese können Sie hervorragend als Content benutzen. Über RSS-Feed erhalten Sie außerdem aktuelle News, die Sie zusätzlich einbinden können. Sie führen dazu, dass der Kunde noch einen zweiten oder dritten Blick auf Ihr Digital Signage Angebot wirft.

4: Wer ist der Verantwortliche?
Digital Signages einzurichten ist ein großes Projekt. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie jemanden als Verantwortlichen bestimmen. Ein zentraler Ansprechpartner erleichtert die Arbeit sehr. Verlassen Sie sich keinesfalls auf Gruppenarbeit. Zu viele unterschiedliche Meinungen, Anweisungen und Ideen bringen das Projekt nur zum Kippen.

5: Wer aktualisiert den Content?
Durch RSS und Nachrichtenagenturen erhalten Sie regelmäßig neuen Content für das Digital Signage. Aber woher kommen die aktuellen Informationen und Angebote Ihres Unternehmens? Ein Digital Signage, das viel Aufmerksamkeit erfährt, braucht ständig neue Informationen. Diesen Content muss jemand generieren. An alten Informationen sehen sich die Kunden schnell satt und Sie erreichen damit vor allem eines – Desinteresse.

6: Wie kann ich Geld sparen?
Das Budget im Blick zu behalten, ist wichtig. Passen Sie aber auf, dass Sie sich das Projekt nicht kaputtsparen. Der Griff nach dem Billigsten kann auf lange Sicht sehr teuer werden. Egal, ob es um Displays, Software oder Dienstleistungen wie Content-Erstellung geht. Mit Digital Signage wollen Sie Werbebotschaften und Informationen Ihres Unternehmens an die Zielgruppe kommunizieren. Welchen Eindruck macht es, wenn die dazu benutzen Medien billig und schlimmstenfalls unzuverlässig sind?

7: Wo soll es installiert werden?
Stellen Sie sich folgende Fragen, bevor Sie das System einbauen: Wie hänge ich die Flachbildschirme auf. Ist die Wand stabil genug? Benötige ich einen Ständer? Gibt es dort Strom? Wie ist die Beleuchtung? Könnte es Probleme durch Lichtreflexe geben? Wissen Sie nicht, wo genau das Digital Signage installiert werden soll, dann ist das ein Hinweis darauf, dass Sie vielleicht gar keines benötigen.

8: Woran muss ich beim Einbau denken?
Beim Aufbau der Digital Signage Hardware kann es schmutzig werden. Sei es, weil man eine Wand verstärken oder zusätzliche Steckdose einbauen muss, weil Leitungen verlegt werden oder Sonnenblenden vor die Fenster müssen. Neben den baulichen Maßnahmen ist ein Digital Signage aber auch eine logistische Herausforderung. Der ideale Dienstleister für den Einbau von Digital Signages bespricht bereits im Vorfeld die Anforderungen mit dem Schreiner, dem Elektriker und allen weiteren Parteien, die direkt oder indirekt damit zu tun haben. Ein Dienstleister, der diese Dinge bereits bei der Planung beachtet, spart Ihnen Zeit und Geld.

9: Wann präsentiere ich es meinem Chef?
Oft sind diejenigen, die ein Digital Signage System eingeführt haben, so stolz darauf, dass Sie es lieber gestern als heute dem höheren Management vorführen möchten. Nehmen Sie sich aber genug Zeit, bis das System rund läuft. Inhalt muss generiert, es müssen Programmabläufe festgelegt und gegebenenfalls wieder verändert werden. Nicht zuletzt müssen Sie das System richtig kennenlernen. Wenn Sie sich diese Zeit nicht nehmen, stehen Sie nicht nur bei der Präsentation dumm da. Auch Ihre eigentliche Zielgruppe, der Kunde, gewinnt unter Umständen einen schlechten Eindruck von Ihrem Unternehmen.

10: Wie geht es weiter?
Denken Sie an später, wenn Sie ein Digital Signage System konzipieren. Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Systeme auf lange Sicht erweitert werden. Wenn Sie deshalb Teile des Netzwerks ersetzen müssen, bevor sie sich amortisiert haben, wird es teuer.
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