Donnerstag, 4. März 2010
12:59
Pressekonferenz - die 7 goldenen Regeln
Man glaubt es nicht. Am Montag (!) war ich auf einer Pressekonferenz. Ich war dort zwar als Journalistin, aber die PR-Beraterin in mir schüttelte sich von Anfang an: "Wer macht denn am Montag 'ne Pressekonferenz?". Dazu kam, dass diese Pressekonferenz mitten in Düsseldorf stattfand, an einem Ort ohne Parkplätze. Man hatte zwar ein Parkhaus angegeben, aber den Weg vom Parkhaus zum Veranstaltungsort, den musste man selbst finden. Ein Schild für Ortsunkundige? Fehlanzeige! Also kam ich zu spät.
Der Saal war voll, meine Kamera, meine Unterlagen und ich mussten sich also auf einem Stuhl und auf dem Teppich ausbreiten. Und zu trinken bekam ich auch nichts. Dass dann nur Reden vorgelesen wurden, deren Manuskripte in der Pressemappe lagen, und das Highlight im Live-Schalten eines Internet-Auftritts bestand, machte die Veranstaltung komplett überflüssig.
Und als ich das Parkhaus verließ, dachte ich an die 7 goldenen Regeln für eine Pressekonferenz:
1. Mache nur eine Pressekonferenz, wenn Du wirklich etwas zu sagen hast.
2. Versetze Dich in die Teilnehmer hinein: wann können sie am besten anreisen? Erfahrungsgemäß sind Montag und Freitag schlechte Tage, denn da ist auf den Straßen, in den Zügen und den Fliegern ohnehin schon genug los. Das selbe gilt für die Uhrzeit: morgens früh und abends spät ist immer schlecht.
3. Wähle einen Ort, der für alle Teilnehmer gut zu erreichen ist.
4. Achte darauf, dass ausreichend Parkraum vorhanden ist.
5. Sorge dafür, dass man Dich auch findet.
6. Sorge für ausreichend Platz und gute Akustik im Raum.
7. Erzähle etwas, das man nur dort erfahren kann. Gib denen, die wirklich kommen, einen Vorteil.
Man muss kein PR-Fachmann sein, um diese Regeln zu beherzigen. Man muss einfach nur seinen gesunden Menschenverstand einsetzen.
Der Saal war voll, meine Kamera, meine Unterlagen und ich mussten sich also auf einem Stuhl und auf dem Teppich ausbreiten. Und zu trinken bekam ich auch nichts. Dass dann nur Reden vorgelesen wurden, deren Manuskripte in der Pressemappe lagen, und das Highlight im Live-Schalten eines Internet-Auftritts bestand, machte die Veranstaltung komplett überflüssig.
Und als ich das Parkhaus verließ, dachte ich an die 7 goldenen Regeln für eine Pressekonferenz:
1. Mache nur eine Pressekonferenz, wenn Du wirklich etwas zu sagen hast.
2. Versetze Dich in die Teilnehmer hinein: wann können sie am besten anreisen? Erfahrungsgemäß sind Montag und Freitag schlechte Tage, denn da ist auf den Straßen, in den Zügen und den Fliegern ohnehin schon genug los. Das selbe gilt für die Uhrzeit: morgens früh und abends spät ist immer schlecht.
3. Wähle einen Ort, der für alle Teilnehmer gut zu erreichen ist.
4. Achte darauf, dass ausreichend Parkraum vorhanden ist.
5. Sorge dafür, dass man Dich auch findet.
6. Sorge für ausreichend Platz und gute Akustik im Raum.
7. Erzähle etwas, das man nur dort erfahren kann. Gib denen, die wirklich kommen, einen Vorteil.
Man muss kein PR-Fachmann sein, um diese Regeln zu beherzigen. Man muss einfach nur seinen gesunden Menschenverstand einsetzen.
Geschrieben von Frauke Weber in Public Relations
1 Kommentar - 0 Trackbacks


Kommentare
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Carolin:
Kleine Abwandlung für CEO's, die denken, PR sei nur eine billige Form der Werbung und jeder Redakteur wüsste sowieso nicht, über was er den ganzen Tag schreiben soll:1. Mache immer eine Pressekonferenz. Jeder Pups deiner Firma ist es wert, gehört zu werden.
2. Versetze Dich keinesfalls in die Teilnehmer hinein. Deine Firma ist viel zu wichtig, um sich auf irgendwelche Schreiberlinge einzustellen. Die sollen dankbar sein, dass sie überhaupt über dich schreiben dürfen.
3. Wähle als Veranstaltungsort dein Unternehmen und sorge dafür, dass alle Schreibtische auch aufgeräumt und die Regale abgestaubt sind. Deine Mitarbeiter machen dafür gerne Überstunden.
4. Wenn schon aufgeräumt ist: Vergiss nicht, die Konferenz mit einer Führung durch dein Unternehmen zu beginnen.
5. Sorge dafür, dass man Dich uneingeschränkt gut findet. Sollte dem nicht so sein, mache Geschenke, Komplimente und vor allem: schalte genug Anzeigen im Vorfeld!!!
6. Wenn alles nichts hilft, weiße auf dein Engagement für die Jugend hin (und wenn du nur einen Fußball für die Jugendgruppe gesponsert hast)!
7. Erzähle viel über die Geschichte des Unternehmens und lasse dabei den Stolz über den Erfolg in deiner Stimme mitschwingen. Wenn du nur lange genug redest, schläft die Meute ein und wenn sie wieder aufwacht, hat keiner mitbekommen, dass du eigentlich gar nichts zu sagen hast.
Zusatzpunkt 8: Wenn anschließend nicht ein müder Artikel über dich geschrieben wird, mache deine PR-Abteilung dafür verantwortlich. Mensch, dass man immer alles selber machen muss...
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