Donnerstag, 11. März 2010
15:36
Mönch auf Akquise
Früher nannte man es Mission, heute könnte man es auch Akquise nennen. In Japan hat ein buddhistischer Mönch den Rap für sich entdeckt. Er will damit junge Menschen für seine Religion begeistern. So rappt er als Mr. Happiness in Tempeln, was das Zeug hält. Er versucht also einfach eine neue und ungewöhnliche Zielgruppenansprache. (Einbetten des Videos ist leider nicht möglich)
Genau das Gegenteil passiert wohl im Moment in Deutschland mit der katholischen Kirche. Der sich täglich ausweitende Skandal um Missbrauch in kirchlichen Institutionen hat mit Sicherheit verheerende Auswirkungen auf das Image der Beteiligten und ihrer Institution. Da hilft auch kein Rap mehr.
Genau das Gegenteil passiert wohl im Moment in Deutschland mit der katholischen Kirche. Der sich täglich ausweitende Skandal um Missbrauch in kirchlichen Institutionen hat mit Sicherheit verheerende Auswirkungen auf das Image der Beteiligten und ihrer Institution. Da hilft auch kein Rap mehr.
Geschrieben von Frauke Weber in Guerilla Marketing
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Kommentare
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Esther Rudolph:
Ein sehr schöner Anschauungsunterricht über einen Marken-GAU und Krisenkommunikation.Heute morgen war in der Wiener U-Bahn-Bravo ein "Einschub" eines hohen Geistlichen aus dem Stephansdom zu lesen. Er "beschwerte" sich über das aktuelle Herumhacken auf der Kirche (wegen einiger weniger schwarzer Schafe) und berichtete, wie sehr ihn das schmerzt.
Ich fand das ziemlich geschmacklos (um nicht zu sagen peinlich) gegenüber den Opfern, selbst herumzujammern. Und kein bisschen konstruktiv.
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