Augmented Reality wird Marketing-Mainstream (Mädchencontent)

Augmented Reality Technologie wird immer häufiger am Point of Sale eingesetzt. Und nun beschränken sich die Beispiele nicht mehr auf "geekige" Produkte wie Lego. Auch für gar nicht technikaffine Produkte finden sich sinnvolle Anwendungen.

IBM hat zum Beispiel die EZface-Kiosks eines israelischen Spezialisten adaptiert und wirklich beeindruckende, feingetunete "Make-up-Tester" realisiert. Die sind augenscheinlich so gut, dass sie das elende "echte" Ausprobieren ersetzen. Das wird nämlich gerne mal zur Farce, wenn man mehr als ein Produkt testen möchte: Zuviel drauf, zuwenig drauf, abwischen, verschmieren, verfälschen durch Drübermalen, hinterher rumlaufen wir ein geschecktes Pony mit Ausschlag, unendlich viel Zeit verlieren. Muss gar nicht sein! Und: Man kann die Test-Bilder direkt an die beste Freundin schicken, um Feedback einzuholen. Es fehlt nur noch der digitale Prosecco.

Dagegen sind die "Anprobier-Applikationen", die man aus Online-Shops für Kleidung, Frisuren oder Sonnenbrillen kennt, Kinderkram. Diese virtuellen Spiegel sind aber natürlich trotzdem nicht nur für den Offline-POS ein Gewinn. Grundsätzlich eignen sich diese Lösungen der "zweiten Generation" auch bestens für mobile Apps - oder gar Anzeigen in iPad-Magazinen...

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