Mittwoch, 10. Mai 2006
14:22
Die Revolution der Werbewelt: Das Werbemittelverhinderungshonorar ist da.
Alle haben es befürchtet. Nun ist es erschreckende Wirklichkeit geworden.
Eine Münchner Werbeagentur hat den grausamen Anfang gemacht: Die Kunden der Agentur zahlen monatlich bereit- und freiwillig Geld dafür, dass die Agentur ihnen Pläne für Werbemittel- und Maßnahmen ausredet. Doch es kommt noch schlimmer: Die Agentur erhält außerdem einen jährlichen Budgetbonus dafür, dass das Budget nicht ausgeschöpft wird. Das gemeinsame Ziel von Agentur und Kunde lautet: Mit weniger mehr erzielen. Die Agentur ließ verlautbaren, dass man im Schnitt mit 40% des Budgets alle Kommunikationsziele erreichen und bisweilen übertreffen würde. Und sie nur durch Streichen von Ausgaben, Reduzieren von Aufwand und anderen unnötigen Kosten mehr verdient als früher durch das Realisieren von Werbung. Der Profit-Share der Agentur liegt bei deutlich über 30%. Und das Wahnsinnige ist: Alle sind glücklich und begeistert. Kunde und Agentur.
Dieses Modell ist bis heute einmalig. Wird aber auf Grund der großen Nachfrage sicher schnell Schule machen. Deshalb geht die Agentur nicht davon aus, über einen längeren Zeitraum einen Wettbewerbsvorteil daraus ziehen zu können. Sondern denkt, nur einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben. Es war Zeit, um zu denken. Das Trauerspiel der Branche war man ja nicht mehr ertragen. Es war Zeit, wieder eine gemeinsame Richtung ein zu schlagen. Die Effektivität kann nun einmal vor der Werbung nicht halt machen. Was bisher fehlte, war der richtige Anreiz für Kunde und Agentur. Mit dem Werbemittelverhinderungshonorar ist dieser nun vorhanden. Die Geschichte der Werbewelt könnte einen historischen Wendepunkt erreicht haben. Agenturen können jetzt wie Kunden denken und handeln. Und anders herum.
Auf Grund der momentanen wirtschaftlichen Lage ist das Umdenken in reine Werbewirkung nicht schwer gewesen. Umgekehrt wurde es immer schwerer, Kunden Aufwand zu verkaufen, wo diese doch nur einfache Lösungen wollten. So kam der Geschäftsführer auf eine einfache und nach eigener Aussage äußerst wirksame Idee: „Ich habe mich einfach nur mal in den Kunden versetzt. Und mir aus seinem Blickwinkel ausgemalt, wie er es am liebsten hätte. Dann habe ich alles weg gelassen, was diesem Wunsch hinderlich war, und alles übrig gelassen, was diesem Wunsch förderlich erschien. So kam ich auf das Werbemittelverhinderungshonorar. Und habe es einfach gemacht!“ Bis dato verdienen Werbeagenturen mehrheitlich ihr Geld damit, möglichst viele und aufwändige Werbemittel und Maßnahmen zu realisieren. Dem Kunden möglichst viele Stunden zu möglichst hohen Stundensätzen unter zu jubeln. Das könnte nun alles ein Ende finden. Ein brutaler Anfang ist gemacht. Die Werbewelt fällt aus dem siebten Himmel. Und – so wie es aussieht – wieder auf die Füße.
Die Münchner Werbeagentur kann sich nach eigenen Angaben vor neuen Kunden nicht retten. Allein im April konnten fünf Neuzugänge verbucht werden. Deshalb hat sich die Agentur derzeit einen Aufnahmestopp verordnet. „Wir wollen, dass alles in geordneten Bahnen verläuft. Weil erst weiter Teams aufgebaut werden müssen. Gute Leute sind schwer zu bekommen, vor allem für ein neues Denken. Aber wir versuchen selbstverständlich, möglichst vielen Kundenwünschen gerecht zu werden.“
Die Agentur ist derzeit nicht zu öffentlichen Stellungnahmen bereit. Kontakt zu dieser Agentur ist bis auf weiteres nur über Christof Hintze möglich.
Eine Münchner Werbeagentur hat den grausamen Anfang gemacht: Die Kunden der Agentur zahlen monatlich bereit- und freiwillig Geld dafür, dass die Agentur ihnen Pläne für Werbemittel- und Maßnahmen ausredet. Doch es kommt noch schlimmer: Die Agentur erhält außerdem einen jährlichen Budgetbonus dafür, dass das Budget nicht ausgeschöpft wird. Das gemeinsame Ziel von Agentur und Kunde lautet: Mit weniger mehr erzielen. Die Agentur ließ verlautbaren, dass man im Schnitt mit 40% des Budgets alle Kommunikationsziele erreichen und bisweilen übertreffen würde. Und sie nur durch Streichen von Ausgaben, Reduzieren von Aufwand und anderen unnötigen Kosten mehr verdient als früher durch das Realisieren von Werbung. Der Profit-Share der Agentur liegt bei deutlich über 30%. Und das Wahnsinnige ist: Alle sind glücklich und begeistert. Kunde und Agentur.
Dieses Modell ist bis heute einmalig. Wird aber auf Grund der großen Nachfrage sicher schnell Schule machen. Deshalb geht die Agentur nicht davon aus, über einen längeren Zeitraum einen Wettbewerbsvorteil daraus ziehen zu können. Sondern denkt, nur einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben. Es war Zeit, um zu denken. Das Trauerspiel der Branche war man ja nicht mehr ertragen. Es war Zeit, wieder eine gemeinsame Richtung ein zu schlagen. Die Effektivität kann nun einmal vor der Werbung nicht halt machen. Was bisher fehlte, war der richtige Anreiz für Kunde und Agentur. Mit dem Werbemittelverhinderungshonorar ist dieser nun vorhanden. Die Geschichte der Werbewelt könnte einen historischen Wendepunkt erreicht haben. Agenturen können jetzt wie Kunden denken und handeln. Und anders herum.
Auf Grund der momentanen wirtschaftlichen Lage ist das Umdenken in reine Werbewirkung nicht schwer gewesen. Umgekehrt wurde es immer schwerer, Kunden Aufwand zu verkaufen, wo diese doch nur einfache Lösungen wollten. So kam der Geschäftsführer auf eine einfache und nach eigener Aussage äußerst wirksame Idee: „Ich habe mich einfach nur mal in den Kunden versetzt. Und mir aus seinem Blickwinkel ausgemalt, wie er es am liebsten hätte. Dann habe ich alles weg gelassen, was diesem Wunsch hinderlich war, und alles übrig gelassen, was diesem Wunsch förderlich erschien. So kam ich auf das Werbemittelverhinderungshonorar. Und habe es einfach gemacht!“ Bis dato verdienen Werbeagenturen mehrheitlich ihr Geld damit, möglichst viele und aufwändige Werbemittel und Maßnahmen zu realisieren. Dem Kunden möglichst viele Stunden zu möglichst hohen Stundensätzen unter zu jubeln. Das könnte nun alles ein Ende finden. Ein brutaler Anfang ist gemacht. Die Werbewelt fällt aus dem siebten Himmel. Und – so wie es aussieht – wieder auf die Füße.
Die Münchner Werbeagentur kann sich nach eigenen Angaben vor neuen Kunden nicht retten. Allein im April konnten fünf Neuzugänge verbucht werden. Deshalb hat sich die Agentur derzeit einen Aufnahmestopp verordnet. „Wir wollen, dass alles in geordneten Bahnen verläuft. Weil erst weiter Teams aufgebaut werden müssen. Gute Leute sind schwer zu bekommen, vor allem für ein neues Denken. Aber wir versuchen selbstverständlich, möglichst vielen Kundenwünschen gerecht zu werden.“
Die Agentur ist derzeit nicht zu öffentlichen Stellungnahmen bereit. Kontakt zu dieser Agentur ist bis auf weiteres nur über Christof Hintze möglich.
Geschrieben von Christof Hintze in Meta-Marketing
2 Kommentare - 0 Trackbacks
Tags für diesen Artikel: marketing, revolution, Werbeagentur, Werbemittelverhinderungshonorar, werbewelt, werbung


Kommentare
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tombo:
Sensationell!Wortführer:
Da hat aber einer seinen Arden genau gelesen - und was draus gemacht. Reschbeggd!Kommentar schreiben