Billige Unterwäsche ist Kunst

OK, das war jetzt sehr überspitzt, aber nicht falsch: Es geht um das nervige Thema Künstlersozialkasse (KSK).

Billige Unterwäsche ist KunstDie wollte nämlich Geld von einem Fotografen haben, der für einen Discounter Unterwäsche abknipste. Die Fotograf argumentierte, dies sei nur "Handwerk" gewesen. Das Bundessozialgericht widersprach heute der Ansicht und schwupps ist die KSK um neun große Scheine reicher. (Az: B 3 KS 1/10 R)

Hintergrund:
    Die strittigen Fotos waren von einem Lebensmitteldiscounter bei einer "Werkstatt für Werbung" in Baden-Württemberg in Auftrag gegeben worden und sollten die Verpackungen der Unterwäsche zieren. Das Werbeunternehmen wiederum beauftragte zwei freie Fotografen. An das Unternehmen zahlte der Discounter von 2004 bis 2006 Honorare zwischen 4200 und 47.600 Euro jährlich.

    Davon gehen nun 4500 Euro an die Künstlersozialkasse, urteilte das BSG. Denn Werbefotografie sei grundsätzlich Kunst - zumindest Kunst im Sinne der Künstlersozialversicherung.


Der letzte Satz: Kunst ist Kunst, was Kunst ist im Sinne der Künstlersozialversicherung. eine wunderschöne Formulierung. Hat was ...

Ich weiß nur noch nicht was:
Ist es eher Georg Wilhelm Friedrich Hegel oder doch Andi Möller?
Eher
    "Das Resultat ist nur darum dasselbe, was der Anfang, weil der Anfang Zweck ist."
oder
    "Ich bin sehr selbstkritischer Typ. Auch mir selbst gegenüber."?
?

Aber irgendwie so ...
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