Schwarz auf Grün

Wie kontraproduktiv Werbung sein kann, zeigt die CSU :



Ich könnte mich natürlich hier bloggeroberlehrermäßig hinstellen und mich über die einzelnen Punkte auslassen, was meines Erachtens alles falsch ist sowohl vom Ansatz als auch vom Inhalt her. Aber das würde zu lange dauern. Obwohl: Eigentlich ist daran alles falsch:

Wenn ich mich mit einem Gegner so schlage, mache ich ihn meiner ebenbürtig. (Bei der letzten Landtagswahl hatte die CSU 43,4 %, die Grünen 9,4%)
Wenn ich so auf meinen Gegner einschlage, zeige ich, dass ich Angst habe (und Angst ist nicht attraktiv - außer für psychisch Labile)
Wenn ich so meinen Gegner schlage, schwäche ich mich (weil ich Sympathien verliere)

Eines allerdings macht der Film klar: Es wird bald ein Posten frei in der Partei. Denn unter dem Filmchen wird mitgeteilt:

Creative Director, äh: Generalsekretär Alexander Dobrindt war der Ideengeber für die Aktion.

Und tschüss ...

Und dann gibt es ja auch noch seitens der Union eine Extraseite gegen die Grünen:



Obgleich die vom Ansatz her nicht ganz so plump, wird auch das letztlich dazu führen, dass die Grünen-Positionen noch bekannter werden und die SPD bundesweit gerade noch so in puncto Wählergunst auf dem Bronzeplatz landet.

Oder ist das der Plan? Die Revolution der Spießer? Denn eines haben die Union und die Grünen ja definitiv gemeinsam: Sie sind beide hochgradig, äh: bürgerlich. Jeder halt auf seine Weise.
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