Samstag, 30. April 2011
08:47
Was ist eigentlich ein ... Advertorial?
Lange Zeit galt es als der letzte Schrei, dann eher als Ruf der Hilfslosigkeit, mehr 0.2 denn 2.0, aber inzwischen fehlt der Begriff, dem wir uns heute in unserer kleinen Reihe widmen wollen, in keinem Media-Mix mehr – und das aus gutem Grund:
Diese Mischung aus Werbung (advertising) und Leitartikel (Editorial) kombiniert das Geld der werbetreibenden Industrie mit der Reputation journalistischer (Massen-)Medien – nicht selten auch unter Umgehung gesetzlicher Vorschriften.
So müssen in Deutschland journalistische und werbliche Beiträge deutlich voneinander getrennt sein. Dies geschieht beispielweise durch den schriftlichen Hinweis „ANZEIGE“ in der Printwerbung, bzw. im Internet durch die Hinweise „Sponsored Post“ oder „Sponsored Link“ (nicht zu verwechseln mit InText-Werbung – das ist ein andererQuat...Themenbereich))
Wenn man das aber tut, also das Advertorial, so wie es sich gehört, eben mit „ANZEIGE“, „Sponsored Post“ bzw. „Sponsored Link“ zu versehen, dann ist diese Form der Kommunikation vielleicht sogar die interessanteste Form der Unternehmenskommunikation über die Massenmedien, weil sie Intelligenz und Ehrlichkeit miteinander verbindet ... naja, zumindest könnte sie das.
Übrigens: Ehrlichkeit auf beiden Seiten – sowohl der Unternehmen als auch der Medien. Auch nicht ganz unwichtig in den 2.0er-Zeiten, wo alles anders scheint, vor allem virtueller (was stimmt) und verlogener.
Wir hier lügen nicht. marketing-blog.biz macht das. Auch er veröffentlicht, wenn wer die Traute sowie die nötigen Noten hat, „Sponsored Posts“ – immer gekennzeichnet. Warum? Weil alle davon profitieren: Das Unternehmen von unserer Reichweite, wir von seinem Geld. (s. o. monetaristische Synergie kommunikativer Mächte)
Ja, so einfach ist das bisweilen. Und:
Ganz ehrlich.
Ein Advertorial ist die monetaristische Synergie kommunikativer Mächte.
Diese Mischung aus Werbung (advertising) und Leitartikel (Editorial) kombiniert das Geld der werbetreibenden Industrie mit der Reputation journalistischer (Massen-)Medien – nicht selten auch unter Umgehung gesetzlicher Vorschriften.
So müssen in Deutschland journalistische und werbliche Beiträge deutlich voneinander getrennt sein. Dies geschieht beispielweise durch den schriftlichen Hinweis „ANZEIGE“ in der Printwerbung, bzw. im Internet durch die Hinweise „Sponsored Post“ oder „Sponsored Link“ (nicht zu verwechseln mit InText-Werbung – das ist ein anderer
Wenn man das aber tut, also das Advertorial, so wie es sich gehört, eben mit „ANZEIGE“, „Sponsored Post“ bzw. „Sponsored Link“ zu versehen, dann ist diese Form der Kommunikation vielleicht sogar die interessanteste Form der Unternehmenskommunikation über die Massenmedien, weil sie Intelligenz und Ehrlichkeit miteinander verbindet ... naja, zumindest könnte sie das.
Übrigens: Ehrlichkeit auf beiden Seiten – sowohl der Unternehmen als auch der Medien. Auch nicht ganz unwichtig in den 2.0er-Zeiten, wo alles anders scheint, vor allem virtueller (was stimmt) und verlogener.
Wir hier lügen nicht. marketing-blog.biz macht das. Auch er veröffentlicht, wenn wer die Traute sowie die nötigen Noten hat, „Sponsored Posts“ – immer gekennzeichnet. Warum? Weil alle davon profitieren: Das Unternehmen von unserer Reichweite, wir von seinem Geld. (s. o. monetaristische Synergie kommunikativer Mächte)
Ja, so einfach ist das bisweilen. Und:
Ganz ehrlich.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Werbe-Kolleg
2 Kommentare - 2 Trackbacks


Kommentare
Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt
Jens:
Ist das nun symptomatisch für Marketing-Menschen, dass bei den"allen", die von so etwas profitieren, die Leser nicht mit erwähnt sind?Wortführer:
Er würde es, profitierte er.Kommentar schreiben