Freitag, 8. Juli 2011
10:09
Social Media und Das kleine 1x1
Wahrscheinlich sind wir das letzte, also, genauer: das letzte Blog, das sich kritisch dem Phänomen (respektive Halluzinogen) "Social Media" widmet.
Diese kritische Auseinandersetzung wurde uns einst an der Universität gelehrt. Genau aber diesen Institutionen scheint diese Haltung zunehmend fremder zu werden, denn nun scheinen auch sie von dem Virus befallen, Zahlen generieren und publizieren zu müssen, weil sie wohl annehmen, dies seien Informationen. Nein. Sind es nicht. Es sind bloß Daten. Die kann aber jeder Depp erheben. Das nur mal so nebenbei.
Anlass dieses Eintrags: eine Meldung im Unterverzeichnis "Analysen" im Unterverzeichnis "Strategie" auf der Internetseite von CIO
Lassen wir mal die fragwürdig Platzierung außer acht (wahrscheinlich ist sie sogar nutzerfreundlich, was es aber nicht wirklich besser macht), sondern wenden uns dem Inhalt der Meldung zu:
Seit wann raten Forscher?
Weiter geht's:
Klassischer Datenmüll. Sagt was? Jedes Sportereignis wird von Abertausenden Zahlen begleitet, wovon es aber immer nur auf darauf ankommt, wie viele Punkte oder Tore bzw. welche Noten der einzelne bzw. dessen Mitbewerber erzielt hat.
Also ruhig bleiben und sich an den (modifizierten) Weisheiten der Altvorderen orientieren:
Zählen Sie nicht die Leute, die Sie erreichen.
Erreichen Sie die Leute, die zahlen.
Diese kritische Auseinandersetzung wurde uns einst an der Universität gelehrt. Genau aber diesen Institutionen scheint diese Haltung zunehmend fremder zu werden, denn nun scheinen auch sie von dem Virus befallen, Zahlen generieren und publizieren zu müssen, weil sie wohl annehmen, dies seien Informationen. Nein. Sind es nicht. Es sind bloß Daten. Die kann aber jeder Depp erheben. Das nur mal so nebenbei.
Anlass dieses Eintrags: eine Meldung im Unterverzeichnis "Analysen" im Unterverzeichnis "Strategie" auf der Internetseite von CIO
Lassen wir mal die fragwürdig Platzierung außer acht (wahrscheinlich ist sie sogar nutzerfreundlich, was es aber nicht wirklich besser macht), sondern wenden uns dem Inhalt der Meldung zu:
Auch Unternehmen ohne Endkundenkontakt raten die Forscher, die Macht des Internets nicht zu unterschätzen.
Seit wann raten Forscher?
Weiter geht's:
Im Zeitraum von Mitte 2009 bis Anfang 2011 stieg die Anzahl der Kurzmitteilungen auf Twitter um 900 Prozent, während die Anzahl der Follower sogar um 1300 Prozent zunahm. Die Firmen-Accounts auf Facebook erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 60 Prozent, die Anzahl der Fans um fast 450 Prozent. Ihre Zahl stieg von 2,2 Millionen auf nunmehr über zehn Millionen.
Klassischer Datenmüll. Sagt was? Jedes Sportereignis wird von Abertausenden Zahlen begleitet, wovon es aber immer nur auf darauf ankommt, wie viele Punkte oder Tore bzw. welche Noten der einzelne bzw. dessen Mitbewerber erzielt hat.
Also ruhig bleiben und sich an den (modifizierten) Weisheiten der Altvorderen orientieren:
Zählen Sie nicht die Leute, die Sie erreichen.
Erreichen Sie die Leute, die zahlen.
Geschrieben von Heiko Walkenhorst in Meta-Marketing
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