Würden Sie Firmenadressen kaufen?

Irgendwie bekannt, oder? Unternehmen, die ein super Produkt haben, das zahlreiche Unternehmen interessieren und erfolgreicher machen würde, nur wissen sie nicht, wie sie ihr Top-Produkt zielgruppengenau bekannt machen - schlicht aus einem einzigen, profanen Grund: ihnen fehlen die Kontaktdaten. Also wird, äh: Werbung gemacht - und das läuft gerne mal so ab:

    "Wir haben hier ein super Produkt. Aber wir müssen unbedingt die Bekanntheit und die Nachfrage steigern. Vorschläge?"
    "Firmenadressen kaufen"
    "Hallo? Wir haben das Zeitalter der Sozialen Medien!"
    "Facebook"
    "Prima."
    "Fernsehen."
    "Teuer."
    "Aber geil."
    "Also los."


Kurz: Firmenadressen kaufen will keiner. Lieber wird mal „TiiWii“ gemacht. Das bringt zumindest im B-to-B-Bereich meist mal gar nichts, außer ein äußerst ungünstiges Preis-Leistungs-Verhältnis, außer es schmeichelt dem Ego, wenn man sich mal kurz „nur für zwei, drei Tage“ mit den Worten „Bin aufm Dreh“ verabschieden kann.

Damit sind aber die meisten aufm Holzweg. Zugegeben, eine Infopost für den selben Zweck einzusetzen, ist vielleicht auf den ersten Blick weniger sexy, aber darauf es kommt es bei den allermeisten Produkten ja auch gar nicht an. Da wäre es eben wichtig, dass die Information bei der Zielgruppe ankommt, einfach um Streuverluste zu vermeiden.

In der Theorie leuchtet das jedem ein. Aber deswegen gleich Firmenadressen kaufen? Kann man sich da sicher sein? Und überhaupt ... Infopost, Werbebriefe. Wirkt das nicht billig?

Nein, tut es nicht, aber andererseits ... kann man das zum Teil schon sagen: Es wirkt – wenn ...

... wenn man aktuelle Adressdaten nutzt.


Nichts ist lustiger für die falschen Adressaten als zu lesen, an wen die Post gehen sollte.

Würden Sie Firmenadressen kaufen?

"Dr. Beate Baumann? Wer ist das?"
"Ich glaube, die hat früher hier mal gearbeitet."
"Ist die nicht mit dem Junior durch?"
"Nein, das war die .. wie hieß die denn noch?" etc.


Über Ihr Produkt spricht niemand mehr ...

Ergo: falsch adressierte Post gibt kein gutes Bild ab. Zudem belasten die Rückläufer dieser Infopost das Budget.

Wer über kein eigenes Adressmanagement verfügt, kann sich natürlich die Mühe machen und sich selbst eine Adressdatenbank anlegen. Entsprechende Software ist durchaus bezahlbar. Oder aber man kommt zu dem (Ent-)Schluss, ein Extrabudget bereitzustellen, eben um Firmenadressen zu kaufen, bei denen man sicher sein kann, dass die Infopost ebenso ankommt wie die "message". Aber solche Leute kann man sich ja auch einkaufen :-)
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