Die Mutter aller Imagefilme: Obststandl Didi

Rezipienten lieben ja Werbung, die "lustig" ist.
Kunden geben gerne Zeugs frei, was sie "pfiffig" finden.

Aber Witz, wirklichen Witz, will keiner haben. Das könnte schlecht ankommen, gerade in den sogenannten Sozialen Medien, in der Presse, im Tennis-/Golf-/Rotary Club.

Imagefilm Obststandl Didi

Also holt man sich Rat. Bei Kollegen, Lebensabschnittsbegleitung, Freunde aus dem Tennis-/Golf-/Rotary Club oder auch "exPerten", meist seltener Werbe- als vielmehr PR-Agenturen, deren Namen sich angeblich aus der Abkürzung für "Public Relations" ergibt, wobei "böse Zungen" meinen, der Name sei eine Abkürzung für das Synonym ihres Einkommens: Paranoia-Rendite.

Ihre Kunst/Kernkompetenz ist die Befeuerung von Befürchtungen beim Kunden und den man dann mit purer Freundlichkeit und Harmonie sediert, wie man das ja auch in der Fachmedizin mit phobischen Patienten macht.

Im Krankenhaus geschieht dies durch eine klare Fokussierung auf sein Können, ein positives Selbst-Bewusstsein. Dieses positive Image, das man dann von sich selbst hat, soll dann auf andere positiv ausstrahlen, denn bekanntlich sieht man ja auch Menschen an, wenn sie "Opfer" sind und die kriegen ja oft erst recht was drauf. Also dreht man den Spieß um, ist stark, toll, schön, begehrenswert, weil man stark, toll, schön ist.

Patienten mit richtigen Problemen und richtig Geld, im Folgenden: Konzern oder (Groß-)Unternehmen, therapiert man genauso und nutzt für dessen Multiplikatorenwirkung zum Transfers des positven Selbstbilds einen Imagefilm.

Dieser Imagefilm darf aber natürlich nicht anecken. Niemand darf sich verletzt fühlen, denn das könnte ja eine therapiegefährdende Gegenreaktion auslösen.

Ein prima Konzept, was so fast schon seit Werbegedenken funktioniert - und dann kommt der "Obststandl Didi" daher - und der produziert die "Mutter aller Imagefilme" .... und das bringt natürlich, auch das kennt man aus der Psychoanalyse: Wenn die Mutter ins Spiel kommt, wird's ganz oft ganz schnell ganz kritisch, alles in Gefahr - und das obwohl er dieselben Termini, dieselbe Optik, dieselbe Musik benutzt - oder liegt es genau daran?

Nein, das ist nicht lustig. Und erst recht nicht pfiffig.

S´Lebn is a FreidMutter aller ImagefilmeDas ist witzig!

Richtig witzig!

Richtig, richtig witzig!



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Die Süddeutsche Zeitung nennt ihn "absurd".
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