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Without Khartoum (A brand like a what? - Part II)

Wenn man sich so mit der Auswertung seiner Logfiles beschäftigt, fallen einem mitunter merkwürdige Details auf. So hatten wir am verganenen Mittwoch eine(n) Besucher(in), die/der sich über insgesamt anderthalb Stunden mit "A brand like a what?" und Streifenfrei sauber! beschäftigte, zwischendurch mal ganz kurz in unser Impressum oder unsere Pressedaten wechselte, schließlich aber immer wieder (offenbar fasziniert) in eben jene Beiträge zurückklickte. Am Donnerstag kam sie/er dann sogar nochmal (Er war es nicht, denn er wusste schon Bescheid.)

Aber es geht schon um Henkel. Es geht um Freundschaft. Es geht um mich. Und vielleicht auch dich ...? Demnächst ...

Ich stamme aber auch noch aus einer Zeit in der Freundschaft eben Freundschaft und nicht Friendship war, in der man über Konrad und Gabriele auch mal als Conny und Gaby sprach, in der Kommunikation mit der Henkel-Chefetage auch einfach mal früh morgens beim Bäcker funktionierte.

Vorausgeschickt sei, dass ich vorbelastet bin. Denn ich bin MiKi (Mitarbeiter-Kind). Heute nennt man sowas vielleicht "a human reproduction of a company's improvement participator (hure CIP)" oder so.

Ich bin in den Henkel-Kindergarten gegangen (damals sogar noch mit Henkelmann), später in den Henkel-Kinderhort (da gabs dann Essen aus der Henkel-Werkskantine mit unerträglichem Labskraus aber einer bis heute hervorragenden Gulaschsuppe), wohnte mit meiner Mutter über 18 Jahre lang in einer Henkel-Werkswohnung, lieh meine ersten Bücher in der Henkel-Werksbibliothek, machte im Henkel-Schwimmbad mein Seepferdchen und meinen Frei- und Rettungsschwimmer, war in verschiedenen Henkel-Sportgruppen, spielte ab 75 beim SFD Fussball (schlecht), lief an meiner Mutter Hand mit der Henkel-Wandergruppe durch Sauerland, Eifel und wasweissich, öffnete allmonatlich und später dann dreimonatlich voller Erwartung Henkel-Waschpakete, löste später Henkel-Gutscheine im Henkel-Internverkauf ein, bin bei der ersten Bewerbung meines Lebens um einen Ausbildungsplatz bei Henkel abgelehnt worden, weil ich seinerzeit wohl vergessen hatte, den MiKi-Status vorauszuschicken, während mein schlechter zensierter Klassenkamerad seine Bewerbung auf eben jenen Inhalt reduzierte und diesen Ausbildungsplatz bekam, bin später aber zweimal innerhalb eines Studijobs für Henkel LKW gefahren und habe nicht mal ein Stück Seife durchs Tor 3 geschleust, lese von jeher den Henkel-Blick und seit einiger Zeit den Henkel E-Mail-Newsletter, weigere mich beharrlich diesen als Henkel Lifetimes zu bezeichnen und freue mich für meine Mutter, wenn diese sich einmal jährlich aufs Henkel-Pensionärtreffen freut.
Noch heute klebe ich mit Pattex und Prit, spüle mit Pril, wasche mit Persil und putze gar meine Zähne mit Theramed - Poly Renature (jetzt wohl Schwarzkopf) ist wohl nur eine Frage der Zeit und der weiteren Entwicklung (wann funzt das auch für ursprünglich blondes Haar?).

Kurzum: Henkel war eigentlich (na ja, fast) immer gut zu mir (mal abgesehen von Tante Alice im Kindergarten ;-) ).

And now ... It's your turn! wie man am Ende der Henkel-Stellenanzeigen zu schreiben pflegt. Auch da ziehe ich das Deutsche vor:

DU BIST DRAN!

Was das auch nur im weitesten Sinne mit einem Marketing-Blog zu tun hat? Wenig, aber viel mit Deutschland .... Bleiben Sie dran. Fortsetzung folgt...

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Johannes Zimmer:

Das ist schön zu lesen.
Auch wenn ich ein Kind des Mitbewerbers P&G bin. Ich habe zwar nie in einer Werkswohnung gelebt aber so ziemlich alles im Haushalt meiner Eltern ist von P&G.
Mein Vater war 30 Jahre lang im Unternehmen das Prägt. Es geht dir ja auch so.
Am schönsten Waren sicherlich immer die vielen Werbegeschenke und der Weihnachtspräsent Korb.
11:30

Frank:

Auf die schönste Überraschung musste ich allerdings über 40 Jahre warten.
In Kürze mehr dazu.
14:14

Claudia:

Hallo, was für ein witziger Bericht. Ich stamme auch aus einem Henkel-Haushalt mit Henkelwohnung, habe meine Prittstifte heiß und innig geliebt. Da wir nicht in Holthausen wohnten, war aber nix mit Kindergarten, Hort etc.
Meine Ausbildung nach dem Abitur habe ich auch bei Henkel absolviert und dann noch einige Zeit dort gearbeitet und es dann drangegeben.
Zu spießig schien mir der ganze Henkelkram in meinen frühen 20-ern. Jetzt - mit Anfang 40 - sehe ich das schon ein bisschen anders und bereue es, das Unternehmen verlassen zu haben. Saß man dort doch bequem wie in einem Nest.
Jetzt ist das Berufsleben rauer geworden ...
Was war die schönste Überraschung nach 40 Jahren? Ein Henkelkind??
Erzähle mal!
Viele Grüße von
CLAUDIA
15:35

Frank:

Nein, Claudia, so richtig nett wardie Überraschung dann doch nicht. Im Sinne des Einvernehmens haben wir uns aber letztlich dazu entschlossen hier nicht darüber zu schreiben.
16:26

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