Sechs Thesen, die mit den größten Marketing-Mythen aufräumen

Die Anregung zu diesem Beitrag war ein Stück, in dem ein Unternehmensberater erzählt, wieviel Gutes er dauernd tut. Und ich dachte, so etwas möchte ich auch für Marketing-Unternehmen haben. Sie können diesen Beitrag gegen eine Spende für einen guten Zweck, die Sie mit dem Fahrrad vorbeibringen, gern in Ihrer Kommunikation nutzen.

Wir erzählen Kunden nicht, was sie tun sollen, sondern finden es gemeinsam heraus


Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Kunde. Und seine Ziele. Im Mittelpunkt. Gute Marketingprojekte leben von der engen Zusammenarbeit mit dem Kunden. Gemeinsame Zusammenarbeit ist überhaupt das Wichtigste. Daher haben wir Gespräche mit Kunden. Es gibt Meetings und Telefonate. Wichtige Einrichtungen, die sicherzustellen, dass wir Kunden verstehen.

Wir verkaufen Kunden keine Blaupausen


Das Ziel strategischer Beratung muss immer ein Wettbewerbsvorteil für den Kunden sein. Das gelingt sicher nicht mit unoriginellen Lösungen. Daraus lässt sich logisch ableiten, dass unsere Lösungsvorschläge originell sind. Kein Kunde würde uns für eine unoriginelle Lösung beauftragen. Auch das ist ein schlüssiger Beweis für unsere Kreativität.

Wir gestalten die Zukunft mit


Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Zukunft. Daher würden wir niemals rückständige Unternehmen dabei unterstützen, PR-Blasen über ihre Zukunftsfähigkeit oder irgendwelchen Greenwashing-Blödsinn in die Welt zu setzen. Nur einige konkrete Beispiele: Meine Kollegen und ich suchen gerade nach Antworten, wie man kommunizieren kann, dass privat geführte Altenheime hohe Servicestandards einhalten. Wir fragen uns täglich, wie man den Weltfrieden vorantreiben kann. Ob das Licht im Kühlschrank wirklich ausgeht oder wie man mit der Lieferando-App den Welthunger bekämpfen kann. Das alles sind Projekte, für die wir uns persönlich begeistern. Natürlich gibt es auch langweilige Projekte. Mal so, mal so. Aber genau das macht ja Abwechslung aus.

Wir haben nicht nur Teams mit Marketing-Frischlingen ohne jede praktische Erfahrung


Unsere Teams bestehen aus einem Mix aus jungen und erfahrenen Beratern sowie Analysten und Experten aus verschiedensten Disziplinen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch. Kein Kunde würde sich mit einer reinen Jugend-forscht-Truppe abfinden. Nur wenn wir voll die Experten für Big Data, neue Produktionsmethoden, Industrie 4.0, Javascript-Mätzchen und Gehirnchirurgie sind, können wir innovative Strategien entwickeln. Deswegen lassen wir uns täglich von hochkarätigen Wirtschaftswissenschaftlern, Medizinern, Ingenieuren, IT-Spezialisten und Historikern beraten. Erst durch die gegenseitige Inspiration unterschiedlicher Talente entsteht die innovative Kraft, die Kunden voranbringt.

Wir wollen Flexibilität – im Job und für das Privatleben


Der Marketingalltag ist hart – ohne jede Frage. Wir arbeiten viel und sind auch viel beim Kunden – das ist der Kern unseres Jobs. Aber Marketingleute sind natürlich keine Burnout-Zombies – ständig im Büro, ohne Freunde, Familie und Spaß im Leben. Wir wären schlechte Berater unseres eigenen Unternehmens, wenn wir keine Antworten darauf hätten, wie wir unsere Mitarbeiter motivieren, entwickeln und inspirieren können. Unsere Mitarbeiter stehen bei uns im Mittelpunkt. Dafür kreieren wir ständig neue Arbeitszeitmodelle, die versuchen, Arbeit und Karriere unserer Leute in Einklang zu bringen. Unsere Leute haben sogar Urlaub. In dieser Zeit können sie für ihre Familie da sein, ein Buch lesen, sich für NGOs in Entwicklungsgebieten engagieren, Gutes tun, neue Antibiotika erfinden – was auch immer.

Wir fordern viel – fördern aber auch viel


“Up-or-out” hin oder her – jeder, der bei uns startet, hat eine ganze Palette von Trainings oder Mentoren. Marketing ist für Manche die Hauptrolle ihres Leben, für andere nur ein Gastauftritt. Viele verlassen das Unternehmen sogar irgendwann, gehen irgendwohin, wo sie mehr verdienen, oder gründen ein eigenes Unternehmen. Wir sind toll, sehr lässig und verstehen es, sogar das Brummen der Kaffeemaschine als Vorteil darzustellen.
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Kommentare

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Ronny:

Toller Artikel. Weiter so.
11:29

Torsten Matthes:

Danke für die Ermutigung. Wir machen weiter - bis unser Auftrag erfüllt ist.

(oder bis wir schweinereich geworden sind und uns eh alles egal ist)
12:01

Peter:

Sehr unterhaltsamer Artikel! :-)
15:05

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