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A brand like a what?

Dazu muss ja mal nichts mehr sagen, oder? Henkel. International positioniert. Prima. Ob der Claim nach innen wirkt? Nun, das wird irgend jemand wissen, den man aber grad nicht fragen kann, weil er im Urlaub ist. Statt dessen wird die Phrasenmaschine ein Fax generieren, auf dem in etwa zu lesen sein dürfte, dass eine hohe Verständlichkeit Voraussetzung war und diese auch festgestellt wurde sowohl bei den Leuten vor Ort, als auch vor allem bei denen, die bald ihren Job haben werden, wenngleich bei Letzteren gestützt durch die Anwesenheit einer Spezialeinheit des Politbüros. (Nein, das stünde natürlich nicht im Fax. Das steht nur hier - EXKLUSIV!)

Nun, Ergebnisse einer nie in Auftrag gegebenen Studie würden wahrscheinlich als Sieger der
deutschen Entsprechung ergeben: Bernd rennt.

Auch “Es brennt bei Leica” lag ganz weit vorne, wurde aber, weil völlig doof, aus der Wertung genommen. So ist das: Was das Managerle mit seinem Schulenglisch versteht, versteht jeder. Wenn ihn keiner versteht, ist das dessen Problem. Sein Problem wird’s erst, wenn er nach seinen üblichen zwei Jahren, woanders hingeht. Aber es besteht Hoffnung:

Vielleicht gibt es ja gar keine Kaste der Dummbrotmanager, vielleicht ist es nur ein Einzelner.

Liebe Personalchefs, eliminiert ihn. Achten Sie auf seine Referenzen. Wenn er von Henkel kommt und vorher bei Douglas war, melden Sie ihn mir. Ich würde ihn gerne zwei Wochen in eine indische Großfamilie stecken. Die sprechen nach Eigenangaben auch englisch und nehmen ihn, das haben sie mir versprochen, wie einen Freund auf. Die Bilder gäb’s dann hier - EXKLUSIV!
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Kommentare

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Torsten Liebig:

Hab ich was verpasst? Es wäre vielleicht ganz hilfreich zu erwähnen, worüber ihr herzieht - "A brand like what": ist das der aktuelle Claim von Henkel?

Irgendwie fehlt mir am Anfang ne Einordnung, was mir der Artikel eigentlich sagen soll.
16:53

Heiko Walkenhorst:

Der Claim von Henkel (A brand like a friend) steht hier stellvertretend für diese unsinnigen Angliszismen, die weder Internationalität vermitteln noch Identifkation schaffen. Douglas' "Come in and find out" (inzwischen abgeschafft) ist ein weiteres Paradebeispiel für Völligdaneben. Seltsamerweise zieht sich dieser Schwachsinn bis ins letzte deutsche Dorf. So was sollten Psychologen untersuchen. Wie kann Vater Staat gedeihen, wenn seine Kinder die Muttersprache nicht beherzigen?
18:08

Anonym:

Mit einem Frosch im Brunnen kann man nicht über das Meer reden, weil sein Horizont der Brunnenrand ist (Kap. Qiushui).
22:38

Heiko:

Aber warum mit dem Frosch über das Meer reden? Er könnte ja nichts daraus nutzen: das Wasser würde ihm schaden, Krebse könnte er nicht knacken, Plankton nicht erreichen. Er will nur Stubenfliegen. Das reicht ihm. Und wer einen Frosch glücklich machen will, respektiert das.
11:24

Anonym:

In welcher Sprache würde den ein Profi einen Claim erfinden - vor allem wenn es um ein Unternehmen geht, dass in mehr als 30 Ländern auf dem Markt ist. Esperanto?

(nein, ich bin nicht bei Henkel - ich mache nicht einmal Marketing - die Frage interessiert mich einfach)
12:43

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