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Gefahren eines „MFA“-Geschäftsmodells

Kürzlich las ich, dass es so genannte „MFA“-Internetprojekte gebe. „MFA“ steht für „made for adsense“. Es handelt sich also um Projekte, die ins Leben gerufen wurden, damit adsense-Werbebanner eingeblendet werden. Der Sachverhalt war natürlich grundsätzlich bekannt, wenngleich mir die Abkürzung noch nicht untergekommen war.

Diese Projekte sind in doppeltem Maß von google abhängig. In der Regel ist google der einzige Traffic-Bringer dieser Projekte und dann ist google auch noch der Vermarkter der Werbeflächen.

Gefahren auf der Traffic-Seite:

- google kann die erstellten Webseiten ganz aus dem Index schmeißen oder aber die Seiten nach weit hinten durchreichen.

Gefahren auf der Adsense-Seite:

- wie man hört und in Foren ließt schmeißt google schon mal jemanden aus dem adsense-Programm ohne, dass der Betreiber der Webseite irgend etwas dafür kann, angeblich weil von von Seiten des Webseitenbetreibers verdächtige Klicks erfolgten. Zuweilen erfolgen diese Klicks offenbar von dritter Seite, so dass der Webmaster zu Unrecht seiner Einnahmen beraubt wird. Bereits erzielte Einnahmen werden auch noch einbehalten.
- Dollarschwankungen können potentiell nerven.

Wer mit einem „MFA“-Projekt langfristig Erfolg haben will, muss also an zwei Fronten mit einem Monopol fertig werden. Aber was soll’s: Viel Feind, viel Ehr!
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