Wahrscheinlich ist ein irgendwie ramdösiger Call Center Agent mit seiner Accesstabelle nicht zurecht gekommen oder aber er hat dem Quotendruck seines Supervisors nicht standgehalten und sich bei der Datenerfassung kreativ gezeigt.
Ein kleiner Fauxpas der heute einen google-news-alert in meinem email-account auslöste.
Da berichtet die
Schweizer Netzwoche,angeregt durch einen
2-Artikel-Beitragsbaum in einer Google-Gruppe, aktuell:
Vorwürfe an WLW wegen unsauberem E-Mail-Adressen-Handel
Happiger Vorwurf an die Adresse des Suchmaschinenbetreibers WLW (Wer liefert Was?). Gemäss einer am 6. Dezember begonnen Google-Newsgroup-Diskussion arbeitet wlw.ch bei der Weitergabe von E-Mailadressen mit unsauberen Methoden.
Und wenn Sie diesen Artikel nun vollständig gelesen haben, dann lassen Sie sich sagen: Alltäglich, gewöhnlich, kaum der Rede wert.
WLW habe bis anhin jährlich alle Adressen, die in der Suchmaschine eingetragen sind, telefonisch recherchiert. Dies werde von Telemarketing-Agenturen nach einem vorgegebenen Skript durchgeführt, die Verantwortung für die Telefonate liege bei WLW. Deshalb sei es absolut richtig, dass der Name dieser Agentur nicht bekannt gegeben wurde.
An dieser Stelle mal ein provisorisches (und wie eine frühere Freundin mir immer sagte, typisch männliches):
Ich war es nicht! Ich arbeite auch nicht für WLW. Es gibt allerdings Call Center, die das Unternehmen ganz offiziell als Referenz anführen. Kreatives Googeln könnte da weiterhelfen.
Und wie unser Altkanzler doch dereinst so schön sagte: "Wir wollen die Kirche doch mal im Dorf lassen."