Als Empathie (griech. = Mitfühlen) bezeichnet man die Fähigkeit eines Menschen, sich in einen anderen Menschen hineinzuversetzen, seine Gefühle zu teilen und sich damit über sein Verstehen und Handeln klar zu werden (Einfühlungsvermögen).
So erklärt die Wikipedia Empathie.
Logisch also, dass es gerade im Telemarketing eines gewissen Einfühlungsvermögens bedarf um in diesem Beruf erfolgreich arbeiten zu können.
Arbeiten darf man in dieser Branche jedoch auch, wenn man nicht mal eine Ahnung von der Schreibweise dieses Wörtchens, geschweige denn seiner Bedeutung hat. So zumindest hat es ein Telemarketing-Dienstleister aus dem
Amiland eindrucksvoll bewiesen.
Kein Job wegen Blindenhund - 200 000 Dollar Schadenersatz.
Ein amerikanisches Telemarketing-Unternehmen aus Naperville muss an eine blinde Amerikanerin 200 000 Dollar Strafe zahlen. Sie hatten die Bewerberin abgelehnt, weil sie mit einem Blindenhund zum Bewerbungsgespräch für eine Stelle kam, berichtet u.a. die Chicago Tribune.
Nach dem Gespräch teilte ihr die Firma in einem Brief mit, man könne nicht zulassen, dass eine ihrer Mitarbeiterinnen einen Hund mit zur Arbeit bringe. Nachdem die Bewerberin das Unternehmen wegen eines Verstosses gegen das amerikanische Anti-Diskriminierungsgesetz verklagte, willigte das Unternehmen ein, ihr Schadenersatz zu zahlen sowie seine Mitarbeiter im Umgang mit behinderten Mitarbeitern und Bewerbern zu schulen. Zudem wolle man mehr behinderte Bewerber einstellen.
Und da man allgemein hin blinden Menschen eine besondere Sensibilität nachsagt (Vorurteil!?) könnte sich insbesondere das letzte Versprechen sehr positiv auf die künftige Geschäftsentwicklung des Unternehmens auswirken...
Einige Infos über das deutsche Anti-Diskriminierungsgesetz gibts beim
Law-Blog.