Zur Feier des Tages

95 Thesen vom Wortführer

  1. Der Mensch ist dümmer, als er glaubt.
  2. Der Mensch ist umso verführbarer, für je unverführbarer er sich hält.
  3. Werbung sollte nicht nur zum Kauf anregen.
  4. Werbung zum Nachdenken ist Werbung zum Wegwerfen.
  5. Nur ein Kunde, der auch bietet, ist ein Partner.
  6. Ein Kunde, der nur fordert, ist ein Freier.
  7. Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient.
  8. Wer seine Zeit nicht managen kann, kann gar nichts managen.
  9. Wer sich eindeutig als Dienstleistungshure positioniert, darf sich nicht wundern, wenn er gefickt wird.
  10. Jeder will Bestätigung seiner gedachten Wirklichkeit. (Affirmation ersetzt Kommunikation, Wahrnehmung ersetzt Wahrheit.)
  11. Sex verkauft nicht alles, aber alles sollte mit Sex verkauft werden. (Obwohl das hierzulande auch gute Verkaufsargumente sind, steht „Sex“ nicht für „Sicherheit, Ersparnis, Xenophobie“.)
  12. Man achte besser auf hohe Absätze, denn einen niedrigen Zinsfuß.
  13. Wer keinen Mut hat, hat keine Zukunft.
  14. Normal ist nur ein anderes Wort für durchschnittlich.
  15. „sapere aude!“ (Danke, Immanuel Kant)
  16. Wer seine Zielgruppe nicht versteht, versteht nichts von seinem Job.
  17. Wer nur meint, was er sagt, hat keine Meinung, also nichts zu sagen.
  18. Ein Bild ist keine Idee. Ein bebildertes Briefing auch nicht.
  19. Getretener Quark wird breit, nicht stark. (Danke, Johann Wolfgang Goethe)
  20. Das „Recht auf Meinung“ impliziert die „Pflicht zum Denken“.
  21. Wer nachdenkt, ist klug. Wer vordenkt, erfolgreich.
  22. Zählen Sie nicht die Leute, die Sie erreichen. Erreichen Sie die Leute, die zahlen.
  23. Kommen Sie auf den Punkt, kommen Sie ins Geschäft.
  24. Reiz ist geil.
  25. Wer nichts zu bieten hat, sollte wenigstens faszinieren./li>
  26. Niveaulosigkeit muss man sich leisten können.
  27. Glückliche Menschen sind nicht dumm.
  28. Dumme Menschen sind glücklich. (Das sollte man ihnen nicht vorwerfen. Darum sollte man sie beneiden!)
  29. Dumme Menschen sind nicht doof!
  30. Neue Besen kehren gut. Aber alte wissen, wo der Dreck liegt.
  31. Garbage in, garbage out.
  32. Wer sich ständig auf den Schlips getreten fühlt, sollte einfach mal aufstehen.
  33. „Nett“ ist tot.
  34. Der Kunde entscheidet sich immer für die „Fall back“-Version.
  35. Nehmen Sie keine Rücksicht auf Gutmenschen.
  36. Viel ankündigen schwächt das Vertrauen! (Danke, Horatius Flaccus)
  37. Präsentieren Sie nie mehr als zwei Vorschläge. Kunden wollen Auswahl, keinen Ramsch.
  38. Werbung ist keine Kunst, verführen schon …
  39. Man muss Menschen ignorieren, die nur befinden, denn sie empfinden nichts.
  40. Hüten Sie sich vor Menschen, die in der 2. Reihe stehen, aber die 1. Geige spielen wollen.
  41. Blogs sind die Klowände des Internet. (Danke, Jean-Remy von Matt)
  42. Sie müssen nicht können, was Sie dürfen, aber Sie sollten dürfen, was Sie können müssen.
  43. Werbung lügt nicht.
  44. Arbeiten Sie nur mit Menschen, die sich für Mannschaftssport interessieren und/oder einen solchen oder einem Orchester bzw. Chor gespielt haben.
  45. Umfangreiche Briefings sind Ausdruck von Faulheit des Kunden und Respektlosigkeit der Agentur gegenüber.
  46. Selbst Gott braucht Werbung. Er hat Glocken. (Danke, Aurélien Scholl)
  47. Lernen Sie die Menschen kennen, die Sie Zielgruppe nennen.
  48. 90% aller Kreativen in einer Agentur sind Autisten. Das muss einen nicht stören, das sollte man nur wissen. (Auch wenn das nicht absolut stimmt, sollte man doch davon ausgehen.)
  49. Eine gute Agentur wird von ihrem Kunden respektvoll gehasst.
  50. Kunden sind immer jung.
  51. Oma und Opa haben wahrscheinlich mehr Joints geraucht als Ihre Eltern.
  52. Heute 60jährige hatten ihr erstes Mal, als zum ersten Mal „(I can’t get no) Satisfaction“ im Radio gespielt wurde.
  53. „Stairway to heaven“ wurde auf dem Richtfest gespielt.
  54. Es kommt nicht darauf an, wer du bist, sondern wer du sein willst. (Danke, Paul Arden.)
  55. Bauch denkt, Hirn verwaltet.
  56. Intuitive Improvisation – das Geheimnis des Genies. (Danke, Max Zorin)
  57. Wer mehr schafft, arbeitet weniger.
  58. Annahmen sind keine Einnahmen.
  59. Man braucht kein Kundenbindungsprogramm mit einem Kundenbindungsprodukt.
  60. Die einzige Zeit, die man ändern kann, ist die Zukunft.
  61. „Ich bin gut!“
  62. Der Kunde braucht seine Agentur mehr als umgekehrt.
  63. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass nichts passiert.
  64. In der Tat gibt es den Unterschied zwischen Schein und Sein.
  65. Die Bedeutung des Internet wird maßlos überschätzt.
  66. Alles ändert sich, nichts geht unter! (Danke, Ovid)
  67. Perfektion erweckt Neider.
  68. Wichtiger als die Präsenz im Internet ist die Präsenz beim Kunden.
  69. Masse macht Kasse, Elite Rendite.
  70. Wer an einem Tag reich werden will, wird am nächsten Tag gehenkt. (Danke, Leonardo da Vinci)
  71. Demokratie wird zu einer Diktatur der Schwachen.
  72. Das beste Mittel gegen die Informationsflut ist Ignoranz.
  73. Der gesunde Menschenverstand wird eine Renaissance erleben.
  74. Die Aufklärung wird weiter ihre Kinder fressen. (Die Werte der Aufklärung sind und waren: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Nicht Feigheit, Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit. / Danke, Thea Dorn)
  75. Starrsinn ist gut. In fünf Jahren bewundert man ihn als Beharrlichkeit.
  76. Fleiß ist die Tugend der Versager.
  77. Toleranz ist die Arroganz der Feiglinge.
  78. Wer liebt, erzählt.
  79. Ein Arschloch ist ein Arschloch.
  80. Eine Sau erkennt eine andere am Gang.
  81. Web 2.0 ist nichts.
  82. Kommunikation ist alles.
  83. Wer nur angeben kann, wird schnell aufgeben müssen.
  84. Der Kunde weiß nicht, was er will. Wer glaubt, dass der Kunde will, was er sagt, will das glauben. (Gehen Sie in ein Restaurant, wo es nur so gut schmeckt wie bei Ihnen?)
  85. „Kenner“ kommt von „kennen“, „Könner“ von „können“ und ein „Kenner“ ist in gewisser Weise auch ein „Könner“, aber es reicht nicht, etwas zu kennen, um es zu können.
  86. Geben Sie einem Journalisten, was er will. Er macht es sonst selbst.
  87. Kritische Presse ist ein Widerspruch in sich.
  88. Kein Angst. Das bringt Glück!
  89. Konsens ist Nonsense.
  90. Agenturen geben immer ihr Bestes. (Schlechte Werbung ist also ein Zeichen für eine dumme Agentur oder ein miserables Briefing.)
  91. Wenn ein Kunde geht, hat er gute Gründe. Und man selbst die Chance auf einen besseren Kunden.
  92. Die Kunden der Konkurrenz sind noch undankbarer.
  93. Keine Diskussionen! Vorschläge!
  94. Das Ziel ist das Ziel.
  95. Akzeptieren Sie, dass niemand besser ist als Gott, und arbeiten Sie daran, dass keiner zwischen sie passt.


Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang und an diesem Tag auf Luthers Original sowie die 25 Tipps für den erfolgreichen Marketingleiter.

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