OK, die 5 Euro fürs Phrasenschwein zahl ich gern, aber es ist wahr: Es kommt alles wieder. Und manches wieder und wieder und wieder und ganz gleich, wie man es tarnt, es ist und bleibt das Gleiche: (im weitesten, eher: land-läufigen Sinne) Sex.
In den 70ern waren es Kassenschlager und Cineastenperlen, die Titel trugen in der Art von "In der Lederhose wird gejodelt", die auch alle in den 80ern artig von den neuen Privatsendern nochmal gesendet wurden. Dann wurden es Poster, die Rundungen verschoben sich, aber der Subtext "Fleisch ist ein Stück (hedonistischer) Lebenskraft" blieb.
Logisch, dass dies durch die Emanzipation zunahm, denn der Pragmatismus von Männern wurde schon immer unterschätzt - und immer mehr junge Frauen sind da auch wesentlich unverkrampfter als die alleinerziehende Tante, denn es gibt whl keinen Damen-Volleyball- oder Basketballverein, der nichtmit "erotischen" Kalendern zur Weihnachtszeit aufwartet.
Was aufm Dorf ja noch angeht, man kennt sich schließlich, wird nun zu einer wahren Landplage:
Die
Schweizer fingen im Sommer damit an, ihre Landsburschen in den Dienst der touristischen Annäherung zu stellen.
Dann kam natürlich irgendeiner auf die Idee, dass es ja wohl total retro wäre, mit (fast)
nackten Weibern für die Landwirtschaft zu werden.
Und nun, politisch-korrekt kontert/wirbt nun der österreichsche Bauernverband mit seinen Knaben, was
BILD so versteht, dass nun auch "die Buam blank" ziehen.