Montag, 6. November 2006
20:00
Hallo Web 2.0, dachte sich auch die GEMA
Dies hat sich wohl die GEMA bei der Übernahme von YouTube gedacht. Nun hat ein GEMA Sprecher bekannt gegeben, dass Google zu Lizenzgebühren aufgefordert wurde. Man beruft sich auf Musikstücke in den Videos, welche nach Lizenzrechten ihren Mitgliedern gehören. Demnach soll Google nun alle rechtswidrigen Videos löschen und dies in Zukunft kontrollieren. Mal auf YouTube gesehen, werden da wohl einige Videos vor dem Aus stehen. Wenn wir jetzt mal weiter spinnen kommen da wohl noch Google Videos sicher schon bald nach. So was ist doch mal wieder typisch, kaum versuchen Menschen sich virtuell auszutauschen und einfach Spass zu haben, greifen deutsche Bürokraten ein und versuchen schnell noch hier und da ein Euro zu verdienen. Einfach Top !! Weiter soooooo!!!
Geschrieben von in Internet-Marketing
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Kommentare
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Benedikt:
Ich habe mal überlegt, ob es diese Vorfälle auc schon vor dem Kauf von Google gab. Man hört ja jetzt überall, dass Videos gelöscht werden müssen. Vorher ist das irgendwie nie so bekannt geworden , oder?Paul Buchhorn:
Das ist für mich die erste Meldung überhaupt in dieser Hinsicht. Vorher habe ich nichts mitbekommen.Christophe:
Also ich denke die Klagewelle kommt jetzt erst, da die Unternehmen das früherer Youtube hätten nicht ausnehmen können. Seitdem dem Besitzer Google heißt schon. Vielmehr erhoffen sie die Unternehmen wohl eher eine Partnerschaft mit Google.Immer geht es im Internet nur ums Geld, man. By du schönes, altes Netzleben!
Grüße Christophe
Matthias Delay:
Es freut mich, dass nun auch ausserhalb der Musikszene dieses Thema aufgegriffen wird.Mich wundert, dass es so lange gedauert hat bis die Gema aktiv wurde. Erst die Sau fett werden lassen - dann schlachten, heisst hier wohl die Devise.
Mich stört, dass die Gema immer postuliert im Sinne der Urheber tätig zu sein, das stimmt auch, allerdings nur zum Nutzen eines kleinen Teils dieser Personengruppe.
Noch mehr "lustige Gemastreiche" habe ich hier beschrieben: http://search.blogger.com/?as_q=gema&ie=UTF-8&ui=blg&bl_url=playoutrightnow.blogspot.com&x=0&y=0
Thomas Fuegner:
Schon doof, das mit dem Geld für die GEMA, richtig nervig. Da hat man sich die Mühe gemacht, richtig gute Mucke unter das Video zu legen, war echt kreativ, und dann - gelöscht. MANN DAS NERVT!Verstehe ich.
Wenn man aber jetzt nicht von G. Michael, Coldplay oder wasweißich was für ein Millionär ist, sondern sich den A... aufreißt für CDs Gigs, um ein bißchen hochzukommen, und man weiß, ohne GEMA werd ich als Musiker NIE einen cent bekommen, dann KÖNNTE man für die Konsequenz der GEMA dankbar sein...
KÖNNTE.
Was meinte der Spreeblick daaazu? "«Es gibt ja auch sehr viel gute Musik von unbekannten Künstlern, die nicht in der GVL vertreten sind», sagt er.
Mehr hier: http://www.spreeblick.com/2006/06/19/offener-brief-an-musikschaffende/
Altera pars est auditur!
Matthias Delay:
Im Independentbereich der kleinen Fische sieht es so aus:Gema-Künstler veröffentlichen auf CD oder Vinyl: Kohle abdrücken, und zwar nicht gemäss der verkauften, sondern anhand der hergestellten Tonträger.
Wenn ich diese Musik auf unserer eigenen Homepage promoten will: Kohle abdrücken.
(Als ob ein Buchhändler Gebühren bezahlen müsste dafür, dass die Kunden mal in den Büchern blättern ...)
Wenn diese Musik im Club gespielt wird: Kohle abdrücken.
Verteilt werden die Gelder an die Gema-Mitglieder, nicht anhand der Stückzahl der hergestellten Tonträger, sondern gemäss des Airplays im öffentl.-rechtlichen Rundfunk und den grossen Privatradiostationen ... beides Institutionen, die nicht gerade durch den Einsatz von innovativer Musik glänzen.
Fazit: Die Nutzniesser dieser Regelung sind die, die diese ändern müssten.
Die Gema wahrt die Rechte der Urheber, nur eben nicht aller .....
Christof Hintze:
Ich glaube die haben sich mit Google den falschen ausgesucht. Denn die haben eine Kriegskasse die ist nicht von schlechten Eltern. Kann man den die Telekom verklagen, weil Menschen hinter der abgedruckten Rufnummer einen Anrufbeantworter haben, der Gema-pflichtige Musik spielt? Wenn Google zur Kasse gebeten wird, dann schneiden die sich ins eigene Fleisch. Dann kann nämlich theoretisch niemand mehr eine verbindende Funktion ausüben, ohne zu klären ob ein Rechtsbruch vorliegt. Somit ist ca. 50% der Service-Gesellschaften dran. Und alle Verzeichnisse.Somit ist die Rechtslage klar. Natürlich liegt ein Verstoß gegen das Urheberrecht vor, aber auch eine Werbeplattform für den Urheberrechtsinhaber.
Denn führt der Geld ab, wenn der Film, die Musik, das Buch plötzlich weil im Internet thematisiert abgeht wie Schmitz-Katze.
Somit sollte Google eine Gegenklage ins Felde führen, dass alle im Internet die für einen Mehrverkauf zuständig waren, oder einen höheren Bekanntheitsgrad generiert haben, dafür natürlich Geld bekommen sollten.
Denn Werbung umsonst darf es doch nicht geben. Oder? Andere müssen dafür ein Vermögen zahlen.
Klaudija:
@Christof:Hmm, bin mal gespannt, ob es wirklich zu einem Prozess kommt und ob es wirklich zu diesen Gegenklagen kommen wird.
Aber denke eher, dass man mit denen eher eine Umsatzbeteiligung abmachen wird. Alles andere hat kein Sinn...
Pix-Planet Webdesign Berlin:
Es ist doch immerwieder das selbe in diesem SCH*** Deutschland! GEMA, GEZ, FinanzamtKommentar schreiben