In Hamburg war was los: mehr als 200 PR-Menschen und Journalisten haben sich getroffen, um dem
Web 2.0 auf den Zahn zu fühlen. Kein geringerer als die dpa-Tochter news aktuell hatte zur Podiumsdiskussion geladen. Sie wollten wissen, wie sich die Medien und die PR im Zeitalter von Web 2.0 verändern.
Einig waren sich alle, dass das Web 2.0 etwas bewegt. Nur in der graduellen Abstufung war man uneins. So stellte zum Beispiel Christian Faltin, Geschäftsführer der PR-Agentur dot.communications, die These auf:
Wenn man schlechte PR machen will, dann sollte man Communities infiltrieren. Dann hat man die garantiert.
Weiter gehts mit Klaus-Peter Frahm, Prokurist und Leiter IT bei news aktuell.
Seiner Meinung nach haben die klassischen Medien ihre Gate Keeper Funktion zu einem großen Teil bereits verloren: "Sicher haben sie weiterhin die Aufgabe, Inhalte zu sichten und zu gewichten. Aber in Zukunft werden immer mehr Informationen an den klassischen Medien vorbei die öffentliche Meinung beeinflussen."
So oder so. Medien sind in Bewegung. Dank oder trotz Web 2.0. Man macht sich Gedanken. Und das ist auch gut so.