Püppchen ja, Sexpuppe nein.

Sie sei dumm, oberflächlich, primitiv, geldgeil, so lauten die Vorwürfe. Für mich klingt das nach Neid, viel Neid. Aber wir lieben unsere Paris, denn sie ist, wie der Volksmund so sagt, "'ne Marke" - auch wenn wir das Video immer noch nicht gesehen, den Prosecco ebenso wenig wie das Bier getrunken haben und auch keine 50.000 € für ne Sexpuppe bezahlt hätten, die so aussieht wie sie.

Sexpuppen Gummipuppen
Aber zu Letzerem kommt es auch nicht. Denn sie hat das Angebot abgelehnt - und dabei ist die ja angeblich ach-so-geldgeil ... Natürlich macht man sich in der Welt wieder mal über sie lustig:

    Eigentlich kann US-Hotelerbin Paris Hilton kaum einem Geld-Angebot widerstehen, doch die Offerte eines Sexartikel-Herstellers ging der 25-Jährigen nun doch zu weit. Dieser wollte nach einem Bericht der „Sun“ eine Sex-Puppe mit dem Aussehen von Hilton anfertigen lassen.


Aber seit wann kennen sich Journalisten (lt. Bismarck, Menschen, die ihren Beruf verfehlt haben) mit Markenführung aus. Sie seien daran erinnert, dass BMW auch mal gegen "Bums mal wieder" klagte, obwohl doch jeder weiß, dass BMW-Fahrer ... oh, halt, das ginge dann wohl zu weit. Außerdem fährt man ja vielleicht selbst ...

Sie verteidigt einfach ihren Markenkern. Der mag gefallen, oder nicht, aber er ist als solcher zu respektieren. Warum fällt das vielen so schwer? Quod licet Iovi non licet bovi gilt wohl doch noch ...

Naja, wer sich in puncto Fairness Gutes tun will, der schlage nach bei Kant und Hegel, fundamentale Rechtsgrundsätze stehen hier drin, und Sexpuppen - außer eben in Form der "Hotelerbin" - oder Gummipuppen gibt's im Netz bestimmt auch wo :-) ...

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Interessant auch folgende Meldung (Quelle:viva.tv):

    Paris verklagt parisexposed.com!
    Paris hat Klage gegen den Betreiber der Internetseite parisexposed.com eingereicht, der mehrere intime Videos und private Dokumente von ihr veröffentlichte.

    Letzte Woche tauchten auf der Seite parisexposed.com mehrere Videos, die Paris in allen Lebenslagen und vor allem nackt zeigten, sowie private Dokumente auf. Gegen eine Gebühr von rund 30 Euro konnte man sich einloggen und die intimen Details aus dem Leben der Hilton begutachten.

    Das brisante Material kam bei einer öffentlichen Versteigerung ans Tageslicht, bei der der Inhalt eines Umzugscontainers von Paris versteigert wurde, da die Miete für dessen Lagerung nicht bezahlt wurde. Paris bestätigte dies. Allerdings sei sie davon ausgegangen, dass die Miete von der von ihr beauftragten Umzugsfirma bezahlt werden würde, was aber nicht geschehen ist.

    Die 26-Jährige sei "geschockt" gewesen, als sie erfuhr, was mit dem Inhalt des Containers passiert ist.


Geschockt? Naja, besonders reflektiert hat sie zumindest nicht gehandelt. Und ob sie was als "Liebespuppe" drauf hat, keine Ahnung. Habe mir das Geld gespart. Bin mal gespannt, ob der Betreiber der Site was zahlen muss. Und wieviel. Ich glaube ja eher, er kriegt was ... Tja, so macht man aus Müll money. Reschbeggd!
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