„Wie schnell und skrupellos die Chinesen im Kopieren sind, zeigt dieses Beispiel."
Mit diesen Worten kommentierte ein Berliner Blog-Betreiber einen Plagiatsfall in China. Die Busbauer von Zhongwei, die Adressaten des Vorwurfs, fühlten sich zu Unrecht angegangen, da sie vom chinesischen staatlichen Amt für geistige Eigentümer für den Bus bereits das offizielle Patentzeugnis erhalten haben wollen. Dass die Presse aber weitgehend den deutschen Busbauern gefolgt sei, habe, so schreibt Zhongwei in seiner Klageschrift, „großen sozialen Einfluss gemacht und das Unternehmensansehen sowie Handelsruf des Klaegers stark schaedigt.“ Stimmt, ich habe seitdem auch nichts mehr aus Zhongwei erworben ... - zumindest nicht bewusst.
Das chinesische Gericht erklärte die Klage von Zhongwei auf unlauteren Wettbewerb für zulässig und bestellte die Beklagten für 9 Uhr am 17. Juli 2007 Beijinger Zeit nach Yancheng, China.
Diese Zeilen auf
sueddeutsche.de haben doch sofort mein Interesse geweckt. Zum einen, weil ich Übersetzung putzig fand, zum anderen, weil ich mal wieder an Schillers weise Worte denken musste:
Gefährlich ist's, den Leu zu wecken,
gar schrecklich ist des Tigers Zahn.
Doch der Schrecklichste der Schrecken
ist der Mensch in seinem Wahn.
(oder so)