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Marketing ist Kunst

Das behauptet ja jeder, dabei vergisst man nur allzu leicht, dass Kunst von "können" (und nicht von "kennen") kommt, aber jetzt ist es amtlich. Ein Marketingwerk hat es nach Informationen der Süddeutschen geschafft:

Das Guggenheim-Museum bekam es 2006 von Vezzoli selbst als Schenkung übereignet, am kommenden Donnerstag wird der Film in Anwesenheit Gore Vidals und des Künstlers im Kölner Museum Ludwig vorgeführt, und auch auf der Berlinale wird er im Februar vorgestellt, diesmal vom Kunstmagazin Monopol. Im Juni schließlich bekommt Vezzoli erneut einen Auftritt im italienischen Pavillon der Lagunen-Biennale.

Oder jetzt hier: ein parodistischer Kinotrailer - ein (Kunst-)Werk für, äh, Ährwachsene ...
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Kommentare

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macsoapy:

Kunst kommt von Können und nicht von Wollen.
Sonst hieße es Wulst.

(So gefällt mir der Spruch auch gut.)

Gabi/macsoapy
10:33

burkhard:

Was ist das eigentlich für eine Meldung der Süddeutschen? Will sich der Redakteur bei Herrn Biesenbaum beliebt machen, indem er by the way über die YouTube Aktivitäten berichtet? YouTube ist ein Phänomen unserer Zeit. Dort gibt es Hinrichtungsvideos zu sehen, genause wie das kleine Unglück im Schrebergarten. Und tatsächlich eben auch mal Kunst! Das mag für einen Feuilleton Redakteur überraschend sein, daß es Kunst in ein Medium gebracht hat, wo es von einer großen Masse konsumiert wird. Gerade die Schreibzunft der Feuilletonredakteure hat da noch ein großes "Lernpotential" (um es mal so zu formulieren).
Und übrigens: Kunst kommt nicht von können, sondern "Kunst ist zur Erziehung der Sinne da, zur Entwicklung neuer Organe, die wir vielleicht noch garnicht haben" (Joseph Beuys).
11:02

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