Von einer Guerilla-Aktion des Züricher Schauspielhauses und der ziemlich humorlosen Haltung der örtlichen Behörden berichtet
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Publicis: Polizei rüffelt Schauspielhaus-Kampagne
Erneut illegale Guerilla-Aktion.
Hundertfach konnte Mann oder Frau diese Zeile in dieser Woche auf den in der gesamten Zürcher Innenstadt angebrachten Schildern lesen. Auf den ersten Blick irritierend, handelt es sich doch augenscheinlich um den wohlgemeinten Hinweis eines viel beschäftigten Malermeisters. "Frisch gestrichen!" prangte auf Schilder an Strassenlaternen, Fahrstuhltüren, Parkbänken und vielen weiteren Objekten, denen eines gemein war: sie sahen alles andere als frisch gestrichen aus. Doch bei genauerer Betrachtung erschloss sich dem geneigten Betrachter die überraschende Auflösung: "Halbieren Sie mit dem Halbtax-Abo für 190.- pro Jahr ab sofort unsere Preise. Schauspielhaus Zürich".