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Design-Professor fordert mehr Mut zur Hässlichkeit

"Hässlichkeit ist die Grundbedingung, um Schönheit zu verstehen." Denn nach Ansicht des Krefelder Design-Professors Erik Schmid lassen sich beide Kategorien nicht voneinander trennen. In der Jugendkultur sei das Zusammenspiel von Schönem und Hässlichem etwa durch das Piercen, Tätowieren und kahl rasierte Köpfe bereits angekommen. In der auf Schönheit fixierten Gesellschaft sei die Hässlichkeit aber eine negativ besetzte ästhetische Kategorie. Fazit des Design-Theoretikers: Mehr Mut zur Hässlichkeit.

Klingt schon strange, was da eben auf Deutschland Radio Kultur zu hören war, aber andererseits braucht ja das, was schön ist, etwas, wodurch es sich durch "schön" definieren kann. Wenn alles "schön" ist, ist nichts schön. In diesem Sinne: mein Dank an all die Grottenwerbung :-)

Und mal sehen, wa sich bei MBBDBWBSDSBL - BLOGO 2007 durchsetzt :-)
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Kommentare

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Torsten Matthes:

Jawoll, mehr Mut zur Hässlichkeit! –

Aber bitte nur hippe Camp-Hässlichkeit, Displacement-Ästhetik mit hoher Alltags-Credibility. Abzulehnen sind gescheiterte Ästhetik-Upgrading-Experimente, wie sie regelmäßig aus den Gesichtern von Parteitagsteilnehmern abzulesen ist.
14:29

Torsten Matthes:

"sind" statt "ist" ...
14:31

Wortführer:

NACHTRAG: Wer's ausführlicher mag, die taz führte ein Interview mit dem Prof, welches auf http://www.taz.de/pt/2007/01/22/a0029.1/text nachgelesen werden kann :-)
10:28

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