About Marketing

Marketing ist ein verrücktes Tätigkeitsfeld. Ich glaube, nur im Bereich der Esoterik wird mit Halb- oder Unwissen so viel Geld umgesetzt wie im Marketing. Manches, was als Wissen angeboten wird, ist reines Gelaber. Doch "where's the beef"? Was wissen wir? - Elf Antworten:

1. Die Welt wird immer verrückter (= komplizierter)


Es gibt mehr Produkte, es gibt mehr Apps, es gibt täglich mehr Tweets und Blogs und Bücher und Filme und Behauptungen über alles in der Welt als jemals zuvor. Doch es gibt nicht nur mehr "things", sie sind auch noch vernetzt, und werden immer komplizierter vernetzt. Globalisierung bedeutet u.a., mehr Informationen über mehr Informationsgegenstände zur Verfügung zu haben. Man könnte auch sagen, der nach wie vor begrenzten Aufnahmekapazität des Menschen steht immer mehr potenzieller Input entgegen, ach nee: Content.

2. Aufmerksamkeit als Krieg der Gedanken


Es gibt immer mehr Zeug, das in unseren Kopf will, aber wir haben keine Zeit für dieses Zeug. Wir holen uns Apps, als ausgelagerte Instanzen der Aufmerksamkeitskontrolle und haben das Gefühl, die Welt damit besser in den Griff zu bekommen. Trotzdem können wir nicht alle Bilder ansehen, alle Filme anschauen, alle interessanten Artikel lesen, alle Gedanken mitdenken, geschweige denn nachdenken. Das Tor zu unserem Kopf ist die Aufmerksamkeit, und da wollen alle durch. An der Welt-Hirn-Schranke wird eine mörderische Schlacht geschlagen. Milliarden Gedanken sterben, bevor sie überhaupt angedacht wurden. Und dann kommt die Werbung, "Guten Tag!", und will da auch noch mit rein.

3. Marketingmanager/innen haben keine Zeit


Jede/r Marketingverantwortliche ist in einer Situation, in der er zu viele Maßnahmen in einer immer komplexeren Welt in viel zu knapper Zeit mit zu wenig Geld und zu geringen personellen Kapazitäten umsetzen muss. Er ist Opfer des Aufmerksamkeitskriegs als Mensch und als professionell zur Weiterbildung Verpflichteter. Gleichzeitig ist er Täter, indem er Produkte in Märkte setzt und die Menge der Informationen in der Welt vermehrt.

4. Marketingleute lesen keine Blogs


Ich war Etat-Director einer Werbeagentur - niemand von meinen Kunden oder Kollegen hat Blogs gelesen. Ich war Marketingmanager in einem mittelständischen Milliardenumsatz-Unternehmen - niemand in meinem Umfeld hat Blogs oder irgendetwas, das so ähnlich aussieht, gelesen. Die Leute nutzen Apps, manche lesen Welt oder Spiegel online oder bekommen auf irgendwelchen Kanälen Artikel verlinkt. Aber das ist es dann auch. Die Weisheiten, die wir Tag für Tag raushauen, nimmt niemand wahr.

5. Niemand will wissen, was Marketing "wirklich" ist


Jede/r Marketingverantwortliche hat zu viel zu tun. Das Letzte, was in dieser Situation interessiert, sind akademische Debatten, ob Content-Marketing wichtiger als Inbound-Marketing ist und ob Neuro-Marketing nicht eigentlich der Heuler ist. Beratungsunternehmen, die sich einbilden, ihre Leistungen vor allem aufgrund ihres Wissensvorsprungs zu verkaufen, irren. In der Regel will da einfach nur jemand wissen, was denn ungefähr wirklich hinter diesem neuen, geilen Buzzword steckt. Ein Beispiel? Neuro-Marketing = Brüste. Kollege Walkenhorst hat das hier sehr schön ausgeführt. Dopamin? Belohnungszentrum? So what?

6. Die Problemhändler


Es wird oft gesagt, dass Regierungen die Bürger in ihrem Land ängstlich halten, um ihnen im Endeffekt irgendwelche unpopulären Maßnahmen zu "verkaufen". Das Gleiche ließe sich über manche Beratungsunternehmen sagen.

7. Marketingleute sind nicht blöd


Was Marketingleute wirklich leisten, ist so unsichtbar wie die Fahrdienstpflichten einer Mittelstandsmutter mit drei Schulkindern. Alles, was von einem Unternehmen von außen zu sehen ist, gehört potenziell zum Verantwortungsbereich des Marketings. Im besten Fall sind 10 Prozent davon geplant (Zahl erfunden). Gutes Marketing ist, wenn das Gesamtbild einigermaßen stimmt. Corporate Behavior? Wer hat denn Zeit für sowas? Glücklicherweise ist den Mitarbeitern eines Unternehmens gewöhnlich klar, wie sie sich verhalten sollen, damit es nicht zu Katastrophen kommt. Eigentlich wäre es besser, dafür einen Plan zu haben (der "operativ geerdet ist und zugleich in Übereinstimmung mit den Zielen des Unternehmens bla fasel"). Fehlt dieser, liegt es nicht daran, dass irgendjemand zu blöd dafür ist, sondern daran, dass niemand Zeit hat, sich ernsthaft darum zu kümmern. Wenn man Marketingmaßnahmen grob in Pflicht und Kür einteilt, ist es ein Erfolg, wenn die Pflicht umgesetzt werden kann.

8. Die Architekten der Märkte


Mitarbeiter im Marketing haben in der Regel eine relativ breite Allgemeinbildung. Sie "sind informiert". Ihnen ist bewusst, dass nicht alles im Unternehmen völlig rund läuft. Sie wissen meistens, wo es in der Herstellung, im Vertrieb und natürlich auch in der Werbung hakt. Wenn sie gut sind, wissen sie auch, was man tun müsste und was man besser machen könnte. Sie sind wie Architekten. Und wenn Sie Architekten kennen, wissen Sie: Architekten sind notorische Weltverbesserer. Doch, doch. Trotzdem sehen viele (Alltags-) Gebäude langweilig aus. Warum ist das so? Marketingleute sind in einer ganz ähnlichen Situation. Sie wissen häufig, was besser wäre, sind aber nicht frei darin, es umzusetzen.

9. Die Buzzword-Hölle


Jeder macht sich lustig über Marketing-Phrasen. Ungerechtfertigterweise, denn es gibt tatsächlich Marketing-Begriffe, die eine klare Bedeutung haben. Bedauerlicherweise kann das Marketing dem Rest des Unternehmens keine Nachhilfe geben. Aus hierarischen Gründen. Zuweilen auch schlicht wegen der Doofheit einzelner Mitarbeiter. Ich erinnere nur an die Denkschwäche, welche die bekannte Corporate-Identity- vs. -Design-Unschärfe verursacht. Und leider muss man auch zugeben, dass in wenig anderen Unternehmens-Bereichen tatsächlich so viel Mist geredet wird wie im Marketing. Sprüche wie "Keep it simple" werden als Riesen-Erkenntnis verkündet, jedoch Fehlanzeige, was das in Form von Marketingmaßnahmen heißt. Wobei "Keep it simple" ein Sonderfall ist: Häufig wird damit argumentiert, um entweder a) nachdenken zu verhindern oder b) Geldnot zu rechtfertigen. Oft dient der Jargon auch einfach der Distinktion: Ihr einfachen Unternehmensmitarbeiter-Mäuse haltet uns für überflüssig? Okay, dann hier - Bam! - nehmt die Aida-Regel als Distinktionsbeweis!!!

10. Gesunder Menschenverstand


Erinnert sich noch wer an "fraktales Marketing"? Oder "ganzheitliches Marketing"? (kurze Lachpause) Das Gehirn arbeitet nach dem "Eins-zwei-viele"-Prinzip. Und ich behaupte: Die Gemeinsamkeit dieser alten und der jetzigen Marketing-Hypes ist, dass versucht wird, einen Begriff für das Kompliziert-werden der Welt zu finden. Dafür nehme man irgendwelche gerade aktuellen Mythen und hänge ein "-Marketing" hintendran. An der täglichen Arbeit ändert sich nichts. Bzw. es ändert sich nur, was sich halt ändert in einem Tätigkeitsbereich, dessen Gegenstand (Produkte und Dienstleistungen) und Mittel (Botschaften, Medien, Maßnahmen) sowieso einfach DAS NEUE ist. Das ist der Grund, warum für das Meiste, was im Marketing funktioniert, die guten alten Tools "Erfahrung" und "gesunder Menschenverstand" am hilfreichsten sind. Und wenn es nur dafür ist, zu wissen, was man besser bleiben lässt. Das Dumme und Falsche nicht zu tun - damit ist in vielen Fällen schon viel geholfen.

11. Warum Marketing scheitert


Achtung! Jetzt die Mega-Weisheit: Wenn Marketing scheitert, dann in 90 Prozent aller Fälle nicht aus dem Grund, der genannt wird, sondern weil versucht wird, mit Marketingmitteln einen Eindruck zu erwecken, der nicht der Wirklichkeit entspricht. So tun als ob ist nicht nur privat unglaublich mühsam, sondern auch im Marketing. Einen falschen (natürlich schönen) Schein erwecken wollen, das kostet richtig Geld, und meistens geht es richtig schief. Oder: You can't disguise a pig as a queen!

Wer sind wir? Und, wenn ja: Warum?
Wer sind wir? Und, wenn ja: Warum?



Ich hoffe, Sie haben die vielen Modalwörter wahrgenommen. Was ich hier behaupte, stimmt meistens, womit implizit gesagt ist, dass es auch Gegenbeispiele gibt. Meine Frage ist: Stimmt die Tendenz? Oder wie lassen diese Thesen sich falsifizieren? (wie, außer durch singuläre Gegenbeispiele)

Smartphone Zombies

Früher, in der guten alten Zeit, da hätte Martin Oetting sein Video einfach in sein Blog gestellt und schon hätte es sich in Windeseile verbreitet. Heute, in der schönen neuen Welt, bedient er sich des wahrscheinlich einflussreichsten deutschen PRlers. Glückwunsch!




Martin Oetting denkt in seinem neuen Projekt öffentlich über die Folgen von übermäßigem Handy-Gebrauch nach und exerziert durch, was alles passieren muss, bis der Gegenüber endlich den Blick vom Bildschirm nimmt. Und dann ist es vielleicht schon zu spät ...

Erklärfilme: Ein Wunschkonzert

Dies ist eine höchst offiziele Stellungnahme zum Themenkomplex der Erfklärfilme, angeregt durch die Macher von deinerklaerfilm.de (Hübsches Interview übrigens, knallharte Fragen): Erklärfilme find ich super. Auf einer Marketinginstrumenten-Effizienzskala von 1 bis 10 vergebe ich eine Super 8. Und damit wäre der Komplex in seiner gesamten Komplexität eigentlich auch schon aufgelöst und eine Vertiefung des Themas schon deshalb nicht notwendig weil das Netz so voll mit Argumenten für Erklärfilme und vor allem mit Erklärfilmen ist, dass es wahrscheinlich kurz vorm Überschwappen steht.

So voll, dass aus einer super Super 8 vielleicht eine 9, quasi eine HD+ 9, zu machen wäre. Dies jedoch bedürfte weitschweifender - Sie ahnen es - Erklärungen, die sich dann auch noch an Menschen richten würden, die ohnehin schon dadurch gestraft sind, dass sie erklärungsbedürftige Produkte erklären und letztlich sogar verkaufen müssen. So was ist bekanntlich unsere Sache nicht. Wir setzen hier halt bloggisch traditionell und blogwörtlich konsequent auf dieses Meinungsdingens, noch lieber sogar auf das Emotionsdingens.

Eine unmöglich zu erreichende Ultra HD 10 auf der Marketinginstrumenten-Effizienzskala von 1 bis 10 müsste Erklärung und Emotion verquicken. Und das dann bitteschön auch on demand, was dann also so etwas wie ein Erklärvideo-Wunschkonzert wäre.

Das Erklärvideo zum Blitzeinschlag vom 8.9.2016

Lieferte also ein Erklärfilm, und zwar bitte dringend binnen der nächsten 24 Stunden, eine überzeugende Erklärung für jene völlig unerwarteten und so plötzlich wie gleichzeitig an 2 Orten auftretenden Blitze, mit deren Einschlag jene Wahl zwischen Pest und Cholera dann auch mal gleich so total obsolet wäre, dann ja dann bräuchte es wohl nie wieder Erklärungen hin zur Entscheidung pro Erklärvideo.

Ein ähnlich ambitioniertes Projekt, dafür aber mit deutlich größerem zeitlichen Vorlauf (umzusetzen bis zum Sonntag den 20.11.2016), wäre ein Erklärfilm, der sogar bei Profis des HSV auf so viel Interesse und Verständnis trifft, dass tatsächlich 3 Punkte rausspringen. Aber das hieße Hoffenheim unter- und Erklärfilme überschätzen.

Der eine alles entscheidende Faktor, der über den Erfolg von Marketing bestimmt

Ich will Sie nicht groß hinhalten: darum gleich als Erstes die Antwort. Hier. Der Grund, warum Sie eingeschaltet haben. Die Antwort aller Antworten. Der eine alles entscheidende Faktor, der darüber bestimmt, ob Marketing erfolgreich ist oder nicht:

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Oder lieber ein gratis E-Book downloaden? Nein? Sie möchten lieber die Antwort? Okay, die Antwort. Hier ist sie. Ohne Umschweife. Knallhart. PÄMM! So sind wir im Marketing: Direkt, schnell, Hands-on, zielstrebig. Die Antwort. Hier ist sie.

Sie wollen wirklich nicht unseren Newsletter oder so?


Na gut. Dann nicht. Dann eben direkt zur - okay hier: Der eine alles entscheidende Faktor. Herausgefunden von einer Forschungsgruppe der MMA (Deutsches Institut für Besseres Marketing i.G.o.P.). Die Forschungsgruppe hat sich damit beschäftigt herauszufinden, warum manche Marketingmaßnahmen so unglaublich erfolgreich sind und andere so erbärmlich schlecht.

93,3 Prozent aller befragten Marketing-Leute wussten Bescheid!


Dabei hat sich herausgestellt, dass 93,3 Prozent aller befragten Marketingfachleute sagen konnten, ob eine bereits vergangene Maßnahme erfolgreich war. Besonders hoch waren die Werte bei Maßnahmen mit dem sog. Old-Hat-Marketing-Approach. Fast alle Marketeers waren zudem in der Lage, zu sagen, dass Apple erfolgreich Marketing macht! - Wow! Wirklich gut. Alles in allem waren alle fast Voraussagen über Kampagnen der Vergangenheit ähnlich zutreffend.

Etwas anders war das Bild bei Marketing der Zukunft


Hier sanken die Werte deutlich (Abonnieren Sie unseren Newsletter und wir schicken Ihnen gratis eine Mail mit den konkreten Zahlen!). Noch schwerer als Prognosen über künftige Maßnahmen abzugeben war es, künftige Maßnahmen zu planen. Also nicht irgendwas zu planen, sondern irgendwas, das im Nachhinein als erfolgreich bewertet werden konnte.

Der eine alles entscheidende ... Sie wissen schon


Dabei wurden auch die Schlafgewohnheiten der Marketingleute untersucht. Viele hatten einen guten, tiefen und soliden Schlaf. Dabei entdeckte die Forschungsgruppe des MMA (Deutsches Marketing Institut für Dings): Rechtsschläfer! Ja, Sie haben richtig gelesen. Rechtsschläfer waren mit ihrem Marketing immer erfolgreich.

Eine Kontrollgruppe mit schlechtem Marketing entwickelte sich zu zu Super-Out-Performance-Genies nachdem man sie anhielt, Rechtsschläfer zu werden. - Mit anderen Worten: Werden Sie Rechtsschläfer und Ihnen gelingt im Marketing künftig alles! (Wollen Sie wirklich nicht noch einen Newsletter abonnieren?)

Webinare: Fragen über Fragen

Als Marketing-Blogger wird man ja quasi täglich um Meinung oder gar Expertise zu allen nur möglichen Themen gebeten. Schon weil das Wörtchen "Blogger" kostenlose Multiplikatorenwirkung verheißt, wird man selbst dann gefragt, wenn sich niemand ernsthaft für eine Expertise, geschweige denn Meinung, interessiert. Aber auch auf diese Gefahr hin, will man ja zumindest manchmal was aufblitzen lassen (so in diesem Sinne).

Daher heute, statt Ratgeber- respektive Naseweisartikel, ein Fragenkatalog rund ums Thema "Planung von Webinaren". (bisschen nachgedacht, bisschen abgepinnt, an kompetenter Adresse nachgefragt - Dank an clickmeeting.com)

Webinar PlanungFalls Sie ein Webinar planen, wäre es wohl gut, wenn Sie die meisten der nachstehenden Fragen mit "JA" beantworten könnten.

Wollen die Leute hören, was Sie zu sagen haben?
Sind Sie sicher?

Können Sie das?
Präsentieren? Moderieren? Verkaufen?

Kommt wer?
Verfügen Sie über ausreichende Netzwerkkontakte, Multilikatoren, ggf. Werbebudget, die richtige Idee um die erforderliche Anzahl von Teilnehmern für Ihr Webinar zu gewinnen? Kann Ihr Webinar-Technik-Anbieter Sie ggf. unterstützen?
Sind Sie sicher, dass Sie die Leute nicht einfach nur nerven?

Zahlt es sich aus?
Lohnt sich ein Webinar? Für Sie und für die Teilnehmer?
In welcher Währung zahlt es sich aus? Geld, Renommee...?

Haben Sie die Technik im Griff?
Können Sie ausschließen, dass die Software abstürzt, die Hardware umkippt?

Läuft Ihre Internetverbindung stabil?
Haben Sie die Rechnung bezahlt?

Haben Sie geübt?
Sitzen Text und Ablaufplan? Läuft der Teleprompter? Haben Sie die Spickzettel richtig platziert? Können Sie mit jeder noch so seltsamen Frage souverän umgehen, sie sogar beantworten? Werden Sie auf keinen Fall Ihren roten Faden verlieren?

Haben Sie eine gute Atmo geschaffen?
Haben Sie aufgeräumt? Den Pin-up-Kalender entfernt, Kaffeeflecken vom Tisch gewischt, alle möglichen Staubfänger aus dem Blickfeld der Webinar-Teilnehmer geräumt?

Haben Sie einen Zeitplan?
Wissen Sie einerseits, wann (morgens, mittags, nachmittags, abends) Sie die Webinar-Teilnehmer am besten erreichen? Und haben Sie andererseits genügend Zeit innerhalb Ihres Webinars eingeplant um anschließende Nachfragen, evtl. Diskussionen zu ermöglichen?

Haben Sie einen Plan für die Nachbereitung?
Webinar auf YouTube und Co.? Präsentation auf Slideshare? Blogpost? Zeit und Lust für Interviews?

Werden Sie sich um ein Feedback bemühen?
Sind Sie kritikfähig? Wollen Sie Wünsche und Anregungen Ihrer Webinar-Teilnehmer bei künftigen Projekten berücksichtigen? Können Sie eine Umfrage erarbeiten?

Qualität setzt Maßstäbe

"Was uns in der Begegnung mit Qualität regelmäßig beeindruckt, ist ihre Vorbildhaftigkeit. Doch die Einfachheit, mit der sie sich präsentiert, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es mindestens Kompromisslosigkeit erfordert, Qualität "zu machen". Denn die Verführung, es sich einfach zu machen, lauert überall ..."

Aus einem Broschürentext, 2011 oder so.

Personalisierte Kundenpflege, persönlich genommen

Customer Relationship Management bzw. Kundenbeziehungsmanagement. Man könnte meinen, der- oder diejenige hat sich etwas dabei gedacht, als er diese Wortkombination erstmals aufs Tapet brachte. Insbesondere die Anordnung dieser drei Worte unterstützt die nicht selbstverständliche, hier aber durchaus gegebenene, selbsterklärende Wirkung.
Priorität hat, ganz so wie es sein soll - denn Akquise und Kundengewinnung sind nunmal die Königsdisziplin -, der Kunde. Folgerichtig steht in der Mitte die Beziehung, denn die ist quasi Dreh- und Angelpunkt des Ganzen. Und am Ende wartet eine echte Verheißung: das Management. Das Rundum-sorglos-Paket, das mittels durchdachter Strukturen, automatisierter Prozesse und Software-Tools für jeden Kundenkontakt den optimalen Abschluss zum allgemeinen Wohlgefallen verheißt.

Selbstverständlich gibt es zahlreiche Beispiele und Belege dafür, dass dieses Management funktionieren kann. Mitunter führt so viel Konzentration auf solche Aktivitäten aber auch mal zur Vergessenheit, was die ersten beiden Wortbestandteile betrifft.

Schon das Bundeskundenbeziehungsmanagementgesetz enthält die eindeutige Mahnung, den Kunden und die Beziehung zu diesem nicht durch den unkontrollierten Einsatz von CRM-Tools zu gefährden.

Die maßlose Verwendung der kleinen Nachtmusik in Telefonwarteschleifen oder auch der unverhältnismäßig hohe Versand von lösungsversprechenden aber selten lösungsbringenden Noreply-Mails legen nahe, dass bei der personalisierten Kundenpflege mitunter das Persönliche zu kurz kommt.

Auch eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung des BITKOM, Stimme der digitalen Wirtschaft, erhärtet den Verdacht.

Umfrage zum Kundenservice

Ein paar Studienergebnisse: Drei von vier betroffenen Verbrauchern nehmen die Kontaktaufnahme als zeitraubend und umständlich wahr. Mehr als die Hälfte vermisste einen festen Ansprechpartner, 44 Prozent haben niemanden erreicht oder keine Antwort erhalten. Für jeden Vierten (24 Prozent) war die Kontaktaufnahme zu teuer, weil sie zum Beispiel nur über kostenpflichtige Telefon-Hotlines möglich war. 15 Prozent sagen, dass die Antwort sehr spät kam.

Das Ratzfatz Logo

Das hier ist der Besserwerberblog. Er heißt so, weil er sich - zumindest vornehmlich - an Besserwerber richtet. Das hat für uns den Vorteil, dass wir 99,9 % von allem Marketinggedöns bequem außer Acht lassen und alles Relevante in relativ wenig Worten abhandeln können, wo manch ein Anderer ohne echte Kernkundschaft, dafür mit rudimentärer Suchmaschinenkompetenz, Banalitäten ohne Ende aufplustert.
Sie als Besserwerber denken halt mit und voraus. An dieser Stelle: Danke dafür.

Nun gehört es aber von jeher auch zum bloggischen Geschäft hin und wieder interessante kleine Tools im Internet aufzulesen, darüber zu schreiben um auf diese Weise auch mal außerhalb der Zielgruppe zu fischen. So auch heute.

In dieser Weise haben wir hier schon vor Jahren über einen PR-Generator berichtet, der professionelle PR-Texter vollständig ersetzen sollte. Dieser hat sich zur Freude einer ganzen Branche dann doch nie ganz durchgesetzt. Heute stellen wir Ihnen ein ähnlich ambitioniertes Projekt, den Logo-Generator, besser gesagt, den Logo-Maker von gospaces.de vor. Der Eine oder Andere unter Ihnen mag nun abwinken und diese Lösung etwas voreilig als eher drittklassig abtun (ohne das wirklich böse zu meinen). Denn erstklassig sollte selbstverständlich das individuell entwickelte Logo durch Design- und/oder Werbeagentur sein. Die zweitklassige Lösung wäre vielleicht ein über ein Portal billig geschossenes und von der supercoolen Crowd durchdesigntes Logo.

Aber, mit Verlaub: Auch für ein eher spartanisch daherkommendes Tool wie den Logo-Maker gibt es durchaus sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten.

Ratzfatz Logo

Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie wollten gründen. Also nicht etwa gründen im Sinne von "Idee entwickeln, Firma anmelden, 80 bis 120 Stunden in der Woche ranklotzen und an den Erfolg glauben" oder "Idee entwickeln und in der Höhle der Löwen um Kohle pitchen, Internet und Märkte mit neuen Produkten überschwemmen, Reibach machen". Nein. Gründen, eher so im Sinne von personell unbesetzte Dependance in Panama, Delaware USA, Zypern, Irland, vielleicht sogar die Schweiz? Sie sehen, wir sind jetzt wieder in bisschen näher an der Zielgruppe...

Während solcher Prozesse fliegt man gemeinhin ja eher unterhalb des Radars und ist nicht ganz so sehr auf Corporate Identity oder gar Werbung und Marketing angewiesen. Andererseits könnten schon während des Aufbaus oder später im Tagesgeschäft solcher Unternehmensstrukturen bestimmte Situationen entstehen, in denen es geboten erscheint zumindest den ersten Eindruck einer gewissen Professionalität zu machen.
Denn manchmal braucht sogar eine Briefkastenfirma ein Briefkastenschild.

Und in eben solchen Fällen gibt es wahrscheinlich nichts Schnelleres, Unkomplizierteres, Günstigeres als eben ein solches Ratzfatz Logo.

Bestimmt gibt es noch weitere Anwendungsbereiche. Erzählen Sie uns in den Kommentaren davon. Bitte.

Die Kreativsprechstunde von Menori Design (Anzeige)

Eine "Sprechstunde" ist ist ja dann doch irgendwie ein bisschen vorbelastet, so rein vom Terminus (geschheiterter Versuch eines Wortspiels) her, oder? Meistens muss man da hin. Also, zum Doc oder zum Lehrer der Kinder. Und in der Regel dauert sie auch keine volle Stunde, was die Sprechstunde mit der Schulstunde, der blauen oder goldenen Stunde, manche meinen auch der Arbeitsstunde, gemein hat.

Somit hat mich das Angebot einer "Kreativsprechstunde" der Kollegen von Menori Design zunächst einmal überrascht. Dabei liegt es auf der Hand: Durch Kommunikation kann Kreativität zumindest mal deutlich beschleunigt werden, oder auch entstehen. Und schließlich wissen wir alle: "Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden"

Und geholfen werden soll Ihnen bei Menori Design. Ihnen und Ihrer Marke.



Sollte Ihnen noch die entscheidende Idee zur Positionierung der eigenen Marke fehlen, ist so eine Kreativsprechstunde denkbar einfach und schnell vereinbart: auf Menori Design – Kreativsprechstunde gehen, Kontakt aufnehmen und schon kann es losgehen. Schon zur ersten Sprechstunde verspricht die Agentur viele Ideen und erste Entwürfe.

Woran man eine gute Idee erkennt ...

Woran bemisst sich die Qualität einer Idee? Es gibt zahlreiche Parameter, die es dabei zu beachten gilt. Immerhin ist Werbung teuer. Da muss man sich auch sicher sein, dass das investierte Geld auch seinen Zweck erfüllt.

Daher habe ich mich dieses Problems angenommen und für alle, die sich unsicher sind, die ultimative Scorecard zur Evaluierung von (Kampagnen-)Ideen kreiert.

Bitte sehr.

Ich wünsche viel Spaß damit ... und Erfolg natürlich.



Eine weitere Idee zur Blogparade "Der Wert von Ideen" bei schreibnudel.de

Geballte Kompetenz

Frank Herold
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Heiko Walkenhorst Wortführer
VerbAgentur
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Gerold Braun
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Torsten Matthes
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