Das Ratzfatz Logo

Das hier ist der Besserwerberblog. Er heißt so, weil er sich - zumindest vornehmlich - an Besserwerber richtet. Das hat für uns den Vorteil, dass wir 99,9 % von allem Marketinggedöns bequem außer Acht lassen und alles Relevante in relativ wenig Worten abhandeln können, wo manch ein Anderer ohne echte Kernkundschaft, dafür mit rudimentärer Suchmaschinenkompetenz, Banalitäten ohne Ende aufplustert.
Sie als Besserwerber denken halt mit und voraus. An dieser Stelle: Danke dafür.

Nun gehört es aber von jeher auch zum bloggischen Geschäft hin und wieder interessante kleine Tools im Internet aufzulesen, darüber zu schreiben um auf diese Weise auch mal außerhalb der Zielgruppe zu fischen. So auch heute.

In dieser Weise haben wir hier schon vor Jahren über einen PR-Generator berichtet, der professionelle PR-Texter vollständig ersetzen sollte. Dieser hat sich zur Freude einer ganzen Branche dann doch nie ganz durchgesetzt. Heute stellen wir Ihnen ein ähnlich ambitioniertes Projekt, den Logo-Generator, besser gesagt, den Logo-Maker von gospaces.de vor. Der Eine oder Andere unter Ihnen mag nun abwinken und diese Lösung etwas voreilig als eher drittklassig abtun (ohne das wirklich böse zu meinen). Denn erstklassig sollte selbstverständlich das individuell entwickelte Logo durch Design- und/oder Werbeagentur sein. Die zweitklassige Lösung wäre vielleicht ein über ein Portal billig geschossenes und von der supercoolen Crowd durchdesigntes Logo.

Aber, mit Verlaub: Auch für ein eher spartanisch daherkommendes Tool wie den Logo-Maker gibt es durchaus sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten.

Ratzfatz Logo

Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie wollten gründen. Also nicht etwa gründen im Sinne von "Idee entwickeln, Firma anmelden, 80 bis 120 Stunden in der Woche ranklotzen und an den Erfolg glauben" oder "Idee entwickeln und in der Höhle der Löwen um Kohle pitchen, Internet und Märkte mit neuen Produkten überschwemmen, Reibach machen". Nein. Gründen, eher so im Sinne von personell unbesetzte Dependance in Panama, Delaware USA, Zypern, Irland, vielleicht sogar die Schweiz? Sie sehen, wir sind jetzt wieder in bisschen näher an der Zielgruppe...

Während solcher Prozesse fliegt man gemeinhin ja eher unterhalb des Radars und ist nicht ganz so sehr auf Corporate Identity oder gar Werbung und Marketing angewiesen. Andererseits könnten schon während des Aufbaus oder später im Tagesgeschäft solcher Unternehmensstrukturen bestimmte Situationen entstehen, in denen es geboten erscheint zumindest den ersten Eindruck einer gewissen Professionalität zu machen.
Denn manchmal braucht sogar eine Briefkastenfirma ein Briefkastenschild.

Und in eben solchen Fällen gibt es wahrscheinlich nichts Schnelleres, Unkomplizierteres, Günstigeres als eben ein solches Ratzfatz Logo.

Bestimmt gibt es noch weitere Anwendungsbereiche. Erzählen Sie uns in den Kommentaren davon. Bitte.

Die Kreativsprechstunde von Menori Design (Anzeige)

Eine "Sprechstunde" ist ist ja dann doch irgendwie ein bisschen vorbelastet, so rein vom Terminus (geschheiterter Versuch eines Wortspiels) her, oder? Meistens muss man da hin. Also, zum Doc oder zum Lehrer der Kinder. Und in der Regel dauert sie auch keine volle Stunde, was die Sprechstunde mit der Schulstunde, der blauen oder goldenen Stunde, manche meinen auch der Arbeitsstunde, gemein hat.

Somit hat mich das Angebot einer "Kreativsprechstunde" der Kollegen von Menori Design zunächst einmal überrascht. Dabei liegt es auf der Hand: Durch Kommunikation kann Kreativität zumindest mal deutlich beschleunigt werden, oder auch entstehen. Und schließlich wissen wir alle: "Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden"

Und geholfen werden soll Ihnen bei Menori Design. Ihnen und Ihrer Marke.



Sollte Ihnen noch die entscheidende Idee zur Positionierung der eigenen Marke fehlen, ist so eine Kreativsprechstunde denkbar einfach und schnell vereinbart: auf Menori Design – Kreativsprechstunde gehen, Kontakt aufnehmen und schon kann es losgehen. Schon zur ersten Sprechstunde verspricht die Agentur viele Ideen und erste Entwürfe.

Woran man eine gute Idee erkennt ...

Woran bemisst sich die Qualität einer Idee? Es gibt zahlreiche Parameter, die es dabei zu beachten gilt. Immerhin ist Werbung teuer. Da muss man sich auch sicher sein, dass das investierte Geld auch seinen Zweck erfüllt.

Daher habe ich mich dieses Problems angenommen und für alle, die sich unsicher sind, die ultimative Scorecard zur Evaluierung von (Kampagnen-)Ideen kreiert.

Bitte sehr.

Ich wünsche viel Spaß damit ... und Erfolg natürlich.



Eine weitere Idee zur Blogparade "Der Wert von Ideen" bei schreibnudel.de

Das hohe Lied der Idee

Der Idee zu huldigen, ist schwer, ohne gleichzeitig über die Dumpfheit zu schimpfen. Wie der Name schon andeutet, ist die Dumpfheit eine enge Verwandte der Dummheit. Die Dummheit wiederum ist das gerade Gegenteil von allem, was mit Ideen zu tun hat. Die Dummheit ist der Mehltau der Idee, der Sitzfußball des Denkens, der Freifahrschein in die Hölle der Geläufigkeit, der Unempfindlichkeit, der Weglosigkeit.

Idee und IdeenBildquelle

Wollen wir die Idee sehen denken hören spüren, müssen wir sie erst vom Schleier der Dumpfheit befreien. Ohrstopfen raus, Sonnenbrille ab und aufhören, zu kauen. Die Idee ist schön und klar, sie ist konturiert und leuchtet im Dunkeln. Sie ist groß, auch wenn sie noch klein ist, sie lässt uns den Hauch der Zeit spüren, denn die Zukunft in ihr ragt spürbar ins Jetzt. Ihr Klang ist kristallen, er tut fast weh, so konzis und rein ist sein Ton. Die Idee ist leicht und flüchtig und doch schwerer als Gold. Sie lässt sich nicht nötigen, mit brute force nicht zwingen, proprietäre Vereinnahmung ist ihr Tod. Sie will frei sein und ist doch bereit, uns immer treu zu begleiten. Ihre Freiheit schmerzt, es ist das Ewige an ihr, das uns erinnert, wie begrenzt wir sind. Sie ist überirdisch und wie vieles Überirdische zieht sie unsere Sehnsüchte an. Darin ist sie wie die Liebe, die dann am schönsten ist, wenn wir sie nehmen und leben und genießen - ohne Gier, ohne das Habenwollen, das uns unsere Unzulänglichkeit diktiert. Serendipity ist das Konzept der Idee. Positive Offenheit, das Finden des nicht direkt Gesuchten. Offenheit für neue Antworten auf unsere Fragen. So sind wir eine Scherbe am Straßenrand, und die Idee ist die Sonne, die in uns glänzt. Es ist eine Ehre, Gefäß zu sein für so etwas Hohes.

Das Wichtigste an der Idee jedoch ist die Energie, die sie uns gibt. Sie bringt Menschen zur Begeisterung, zur Glut und am wichtigsten: zum Handeln! Sie ist eine der ephemeren Erscheinungen des Glücks, die uns ohne Gegenleistung immer wieder streifen und zum Weinen bringen. Ob wir sie pflegen oder nicht, der Idee ist es gleich. Habemus lucem ;-)

Ein Beitrag zur Blogparade "Der Wert von Ideen" bei schreibnudel.de

I had a dream

Sie kennen das: Sie haben einen Traum, in dem Sie plötzlich alles ganz klar sehen. Das Leben, der Sinn, everything. Sie wachen auf, machen sich kurz Notizen und schlafen wieder ein. Am Morgen erinnern Sie sich. Sie sehen sich um. Neben dem Bett liegt ein irrer Fresszettel. Was so ein delirierendes Nebenhirn halt nachts beschäftigt - und absolut kein Bezug zu Marketing.

Drei Monate später


Doch, doch. Hier ist er: Marketing-Content erster Sahne. - Weil - und das ist eine wahre Geschichte: Vor Jahren haben wir an einem Job gearbeitet, der vom Kunden dringlich angeschoben und dann unvermittelt gestoppt wurde. Bedauerlich, denn mit der Kreation waren wir eigentlich fertig. Wir hatten super Ideen, es war klasse, ein wunderbares Gefühl!

Heute hab ich die Skizze wiedergefunden, die wir damals im Kreativrausch angefertigt haben. Und was soll ich sagen? THIS is what I found:

Ich hatte einen Traum - und das ist, was ich am nächsten Morgen fand
Ich hatte einen Traum - und das ist, was ich am nächsten Morgen fand

Wunderbare Argumente fürs Design

DesignGutes Design macht den Unterschied (schlechtes ja sowieso). Es ist entscheidend für den ersten Eindruck, schafft Vertrauen, vermittelt mitunter ein Gefühl des Wohlbefindens. Design ist ein Kernelement beim Ablauf eines jeden Projekts, welches auch erheblichen Einfluss auf die Kundenbindung hat. So in der Art lassen es uns dieser Tage die österreichischen Kollegen xortex.com wissen. Und, für eine Webagentur selbstverständlich, ist die Rede von Webdesign.

Aber natürlich lassen sich diese und viele weitere Argumente für eigentlich jede Art von Design in Anspruch nehmen. Nehmen wir nur den Punkt vom "ersten Eindruck". Das unterschreibt Ihnen so auch jeder Hair Designer-, Nail Designer, Food Designer...

Also, alles wunderbare Argumente fürs Design. Aber hey, wenn Sie mich als Experten (so auf dem Niveau von ihr hier) fragen, was Design wirklich sexy macht: die Nähe zur Kunst.

OK, natürlich gibt es im Design viel viel mehr verkannte denn wahre Künstler. Aber allein die Verheissung der Architektur eines Le Corbusier, dem klaren Industriedesign eines Dieter Rams, der Funktionalität der Möbel von Ray und Charles Eames, auch nur ansatzweise nachzueifern, sollte das Herzchen eines jeden Kreativen höher schlagen lassen. Wer ganz große Kunst erschaffen will, kann sogar, wie beispielsweise Philippe Starck (manche Damen sagen es auch Manolo Blahnik nach) den vielleicht wichtigsten Grundsatz des Designs "Form follows Function" außer Acht lassen und so - wie geil - Grenzen überschreiten.

Der nächste tote Hype: Augmented Reality

Wir sind das Besserwerberblog, weil wir a) besser werben und b) über bessere Werbung bloggen.

Diesmal geht es um Letzteres - und bekanntermaßen zählt Autowerbung ohnehin zu den Genres, in denen es sehr viel sehr gute Werbung gibt, wie wir hier ja schon des Öfteren gezeigt haben.

Während vielerorts und in Agenturen überlegt wird, wie man sich die Hype rund um Augmented Reality zu eigen machen kann, um die eigene Marke modern, dynamsich, up-to-date oder sonstwie unmiefig erscheinen zu lassen, hat Jaguar sich auch des Themas Augmented Reality angenommen - und es verworfen. Das neue Buzzword heißt: Actual Reality - und das ist nicht nur gut so, sondern ebenfalls besser .... übrigens auch dann, wenn man nicht in einem Jaguar sitzt.

Basel goes Pokémon

Flashmobs gibt es allenthalben. Und in Zeiten wie diesen (Terrorangst) können die auch schon mal nach hinten losgehen, wie deutsche Urlauber an der Costa Brava erfahren durften.

Diese Panik ist es aber nicht einmal, die dafür sorgt, dass viele Menschen nicht mehr offen sind für ihre Umgebung und statt dessen mit dem Kopf nach unten durch die Straßen zieht, um z. B. um unbeaufsichtigte Taschen etc. zu orten, sondern es ist das Augmented Reality-Spiel von Nintendo: Pokemon Go.

Derer hat man sich nun in der drittgrößten Stadt der Schweiz angenommen. Aber entgegen so manchem Klischee gegenüber den Eidgenossen nicht mit Strafen und Verordnungen, sondern mit zielgruppenspezifischen Spaß (wobei der Autor es an dieser Stelle nicht versäumen möchte, auf die Doppeldeutigkeit des Wortes "zielgruppenspezifisch" hinzuweisen), z. B. "Jackass", "Joko & Klaas".

Ist halt nicht "Augmented", dafür aufs Auge.

Mein Freund der Baum

Schöne Idee. Drüben bei blog.r23.de werden Bäume gepflanzt. Blogbäume, quasi.
Alles was es braucht um auch einen Setzling im Namen des eigenen Blogs in den Wald zu stellen ist ein Blogposting zum Thema "Klimaschutz".

Da verästeln wir uns gern!

Naturdenkmal Himmelgeister Kastanie
Anbei ein Bild meines Lieblingsbaumes, der leider im vergangenen Jahr, nach gut und gerne 150 bis 200 Jahren, das Zeitliche gesegnet hat. Zwar fiel die Himmelgeister Kastanie nicht direkt dem Klima, vielmehr dem Pilzbefall, zum Opfer. Traurig ist es dennoch.

Die Phlogiston-Theorie im Marketing

Es ist noch nicht lange her (und manchmal denke ich, es dauert auch nicht mehr lange, bis es wieder soweit ist), da glaubten die Menschen, dass Schafe auf Bäumen wachsen und dass Holz verbrennt, weil es Phlogiston enthält. Auf phänomenologischer Ebene sind solche Theorien natürlich absolut plausibel. Es ist wie mit Symbolpolitik: Es gibt irgendeinen Missstand? Erlassen wir einfach ein Gesetz, das ihn verbietet. Manche Stoffe brennen gut, andere nicht? Das hängt mit ihrem Phlogiston-Gehalt zusammen.

Phlogiston-Theorie im Marketing

Im Marketing ist es ähnlich. Da gibt es funktionierende Kampagnen? Das hängt mit ihrem Content-Gehalt zusammen. Ergo muss es das Ziel aller guten Kampagnen sein, möglichst hohe Content-Konzentrationen zu, ähm, enthalten. Wichtig ist, dass er, der Content, nützlich, hochwertig und relevant ist, ähnlich wie Käse aus Frankreich, am besten auch noch originär. Völlig anders als Werbung, Sie wissen schon. Überhaupt darf Content total ganz und gar nicht wie Werbung sein! Lang und langatmig muss er sein. Und langfristig. Guten Content erkennt man daran, dass er aus Inhalten, Informationen und Themen besteht. Junge Kätzchen sind ebenfalls nützlich (MarCating).

Geballte Kompetenz

Frank Herold
F.Herold auf xing

Heiko Walkenhorst Wortführer
VerbAgentur
H. Walkenhorst auf xing

Gerold Braun
Direktmarketing Blog
Gerold Braun auf xing

Torsten Matthes
Marketing - Projektmanagement - Text
Torsten Matthes auf xing


Verwaltung des Blogs

Login