Google-Doodle-Marketing



Virales Marketing war gestern, heute Morgen habe ich das Google-Doodle-Marketing erfunden und via Google Adwords für meinen Arbeitgeber zwei Anzeigen-Kampagne (u.a. für den neuen Shop serviette.de) bei Adwords zum Stichwort [Grundgesetz] eingestellt, weil Google heute zum 60. Wiegenfest des Grundgesetzes mal wieder – wie immer häufiger – einen Google Doodle auf der Startseite einblendet.



Ein Google Doodle ist dieses themenbasierte Logo, was Google bei besonderen Tagen auf der Startseite einblendet. Das Logo wird auf eine Suchanfrage verlinkt, heute eben auf das Stichwort „Grundgesetz“. Also habe ich das Keyword exakt gebucht. Weil offenbar kaum jemand auf das Stichwort bucht, reichen zunächst weniger als fünf Cent pro Klick, um allein auf weiter Flur mit seinem Werbebanner zu erscheinen. Weil diese Werbung zum Stichwort [Grundgesetz] natürlich alles andere als relevant ist, erhält man kaum Klicks aber gigantisch viele Einblendungen. Am späten Abend waren für beide Anzeigen jeweils mehr als 30.000 Anzeigen eingeblendet worden bei kumulierten Kosten von nicht einmal fünf Euro. Für Adwords-Experten: Aufgrund des schlechten Qualitätsfaktors von zwei wurden die Anzeigen in Relation zum Suchvolumen leider nur selten eingeblendet. Das heißt, dass man bei Gestaltung einer passenden Landingpage und bei dem damit verbundenen höheren Quantitätsfaktors sicherlich noch ein Vielfaches hätte erreichen können.

Online-Shopping in Nordkorea die zweite

E-Commerce: Online-Shopping auf nordkoreanischWie bereits hier im Blog berichtet, ist auch Nordkorea kein weißer Fleck in Sachen eCommerce mehr. Mit pyongyang-painters.com ist jetzt offenbar ein weiterer Online-Shop am Start. Dieser verkauft – wie der Name erahnen lässt – zeitgenössische Kunst aus Nordkorea. Der Zeitpunkt des Projektstarts scheint günstig gewählt. Denn in Zeiten von Finanzkrise und Rezession dürfte preisgünstige Kunst im Trend liegen. Zudem hat der Launch sicher auch anti-zyklische Aspekte. Ein Web 2.0-Projekt nach dem anderen landet bei eBay und macht ganz dicht, da kann eine Rückbesinnung auf richtigen eCommerce sicher nur der richtige Weg sein.

Werbung für Kinder? Komplett asozial!

Werbung für Kinder? Komplett asozial!Wie ich gerade hier im Blog lese, wies gerade eine Studie nach, dass „dass bereits das einmalige Anschauen eines Werbespots ausreicht, um die Produktwahl von Vorschulkindern zu beeinflussen.“ Wer einmal Zeuge wurde, wie hypnotisiert kleine Kinder vor dem Fernseher sitzen, der realisiert sehr schnell, dass die Kids bis zu einem gewissen Alter nicht in der Lage sind, überhaupt zwischen Programm und Werbung zu unterscheiden.

Da fragt man sich, wie kann es legal sein, dass Werbung überhaupt so gestaltet sein darf, dass die Kinder direkt anspricht? Die Werbung muss in Deutschland eindeutig vom Programm getrennt sein. Wenn aber kleine Kinder nicht in der Lage sind, zwischen Werbung und Programm zu unterscheiden, muss man die Frage stellen dürfen, ob Werbung, die Kinder direkt anspricht und auch noch im Kinderprogramm gesendet wird, nicht eigentlich komplett illegal ist. Asozial sind diese Werbetreibenden auf jeden Fall!

Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass die Politik nichts von Werbung versteht. Da wird Werbung für Tabakprodukte verboten, anstatt diese sinnvoll zu regulieren, aber die Kinder dürfen auf Teufel komm raus, mit vollkommen sinnfreiem Kram angefixt (oder auch schon einmal aktimellisiert werden :-) ) werden.

Schornsteinfegermonopol - Good Bye!

Deutschland hat es überlebt, dass die Taxis nicht mehr weiß sein müssen. Aber jetzt kommt es noch besser: Das Schornsteinfegermonopol von 1935 (wer hat doch noch gleich regiert?) wird zumindest gelockert! Damit müssen sich 20.000 Schornsteinfeger endlich ansatzweise den Marktmechanismen aussetzen.

Schornsteinfegermonopol - Good Bye!
Ob dann den Kunden immer noch folgendes vorgeschlagen wird: "Geben Sie ihren Wohnungsschlüssel doch ihrem Nachbarn!". Und ob dann immer noch gelbe Zettel an der Tür hängen auf denen nur teure Mobilfunknummern stehen? Die Emmissionsmessungen wird mein Heizungsfachmann dann sicher gratis vornehmen. Das Geld für die unverschämt hohen Rechnungen kann vielleicht in ein gutes Essen für die ganze Familie investiert werden! Wir werden es erfahren.

Nordkorea: Erst ein Online-Shop und nun ein IT Joint Venture

Wie wir hier lesen konnten, betreibt die Volkrepublik Nordkorea seit kurzen einen ersten Onlineshop, wenngleich dieser scheinbar die meiste Zeit offline ist. Nordkorea unternimmt aber offenbar weitere Anstrengungen IT-Kompetenz aufzubauen. Ein Ergebnis dieser Anstrengungen ist die Firma Nosotek. Wie auf der Webseite der Firma zu lesen ist, handelt es sich dabei um das erste westliche „IT Venture in DPRK (North Korea)“. Gegen die Gründung einer solchen Company ist vermutlich alles, was sich auf deutsche-startup.de abspielt eher so was wie Kinderkarneval. Auf jeden Fall hat Nosotek im Gegensatz zu einem typischen hiesigen Startup nicht nur drei Coder sondern mehr als 50 Programmierer, die auch noch zur Crème de la Crème der nordkoreanischen Mathematiker gehören. Mit etwas Glück wird es in Kürze ein Interview mit dem chinesischen Marketingchef der Company geben. Der kann dann vielleicht etwas darüber plaudern, ob Bangalore nicht heute schon viel zu teuer ist. Auf jeden Fall will sich Nordkorea offensichtlich auch zu einem IT-Standort mausern.

Online-Shopping auf nordkoreanisch

E-Commerce: Online-Shopping auf nordkoreanischNordkorea macht erste Gehversuche in der Onlinevermarktung. Das Land, welches bisher auf der Weltkarte des Internets ein buchstäblich schwarzes Loch war, betreibt mit Hilfe einer chinesischen Firma einen Online-Shop. Allerdings ist dieser Shop regelmäßig tagelang offline, so dass man nicht immer shoppen kann. Theoretisch gibt es auf der Webseite die Vorzeigeprodukte der kommunistischen Wirtschaft zu kaufen: Fahrräder, Briefmarken, Rollschuhe und Taekwondo zu kaufen. Ein russischer Nordkoreaexperte kommentiert den Shop mit Dieter Bohlen mäßiger Kritik "Sie haben nichts Ernsthaftes zu verkaufen. Niemand will ihre Produkte. Alles ist schlecht." Fazit: Interessant ist das nur für Menschen, die etwas Exotisches suchen.

Lasst uns messen: Wer hat den längsten?

Inspiriert durch die Übung hier im Besserwerberblog und die vertieften Erfahrungen im Interview-Blog habe ich jetzt unter www.rattenschwanz.net ein Blog zum Thema „The Long Tail“ gestartet.
In meinem ersten Posting lade ich die Blogosphäre ein, den langen Schwanz einmal individuell zu vermessen, frei nach dem Motto: Wer hat den längsten?

Die Meßmethode wird erklärt. Würde mich freuen, wenn alle mitmachen.

Übringens lade ich herzlich ein zum Mitschreiben. Einfach registrieren und Beiträge zum spannenden Thema beisteuern! Nähere Infos gibt es in "about"

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil...

Gerstern war ich wohl zur vorlaut. Landwirte sind doch in der Lage ein intelligentes Marketing zu betreiben. Besonders um innovative neue Distributionswege sind sie nicht verlegen ...



Anzeige auf tz-bay.de

Haben Landwirte Werbung nicht nötig?

Nachdem ich - ok wie immer nur so nebenbei und auf Sparflamme – ein kleines Marketingprojekt für direktvermarktende Landwirte gestartet habe, und dieses entgegen den Erwartungen gar nicht von alleine läuft, was es in Zeiten des Aal-Prinzips tun sollte, frage ich mich, ob die Landwirte einfach darauf warten, dass die Kunden ihnen die Bude einrennen?

Ausgangspunkt war der Versuch per Google einen Spargelhof in einem Ort xy zu finden. Die Ergebnislisten waren, wie sich herausstellte grotesk schlecht. Wie soll man da einen Spargelhof finden vor lauter Keyword-Spam?

Die Lösung: einen Katalog in Netz gestellt, ein bisschen Schaum geschlagen und keine Sau (schönes Wortspiel) trägt sich ein. Hofläden direkt angeschrieben, E-Mails kommen als nicht zustellbar zurück. Die Webseiten sind oft voll mit defekten Links. Foreneinträge (getarnt als einer von zwei Katalogeinträgern) werden sofort wieder gelöscht. Scheint so, als sei in der Zielgruppe kein durchkommen.

Da Google nicht weiterhilft, die (ok es ist eine Verallgemeinerung) Landwirte offenbar dem Marketing abgeschworen haben, gebe ich auf. Ich werde vermutlich also nie erfahren, welche Hofläden ich weder im Web, noch im richtigen Leben finden werde.

Bei der Recherche nach originellen Marketing-Ansätzen in die beschriebene Richtung ist, ist mir aber doch noch ein postitives Beispiel ins Auge gesprungen: www.alleine-kochen-ist-doof.de. Vielleicht besteht doch noch Hoffnung?

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