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Werbung für Kinder? Komplett asozial!

Wie ich gerade hier im Blog lese, wies gerade eine Studie nach, dass „dass bereits das einmalige Anschauen eines Werbespots ausreicht, um die Produktwahl von Vorschulkindern zu beeinflussen.“ Wer einmal Zeuge wurde, wie hypnotisiert kleine Kinder vor dem Fernseher sitzen, der realisiert sehr schnell, dass die Kids bis zu einem gewissen Alter nicht in der Lage sind, überhaupt zwischen Programm und Werbung zu unterscheiden.

Da fragt man sich, wie kann es legal sein, dass Werbung überhaupt so gestaltet sein darf, dass die Kinder direkt anspricht? Die Werbung muss in Deutschland eindeutig vom Programm getrennt sein. Wenn aber kleine Kinder nicht in der Lage sind, zwischen Werbung und Programm zu unterscheiden, muss man die Frage stellen dürfen, ob Werbung, die Kinder direkt anspricht und auch noch im Kinderprogramm gesendet wird, nicht eigentlich komplett illegal ist. Asozial sind diese Werbetreibenden auf jeden Fall!

Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass die Politik nichts von Werbung versteht. Da wird Werbung für Tabakprodukte verboten, anstatt diese sinnvoll zu regulieren, aber die Kinder dürfen auf Teufel komm raus, mit vollkommen sinnfreiem Kram angefixt (oder auch schon einmal aktimellisiert werden :-) ) werden.

20 Möglichkeiten sein Geld vor der Finanzkrise zu retten

1.) Girokonto leer räumen und Geld in den Tresor legen.
2.) Langfristig Aktien kaufen
3.) Gold kaufen (bloß nicht bei der Hausbank, zu hohe Gebühren)
4.) Erstklassige Domains kaufen (bevorzugt .com und .de)
5.) Öltank auffüllen
6.) Solaranlage aufs Dach schrauben (und gut gegen Diebstahl sichern)
7.) Gut laufende Internetprojekte kaufen
8.) Internetprojekte starten (wie wäre es mit Iusedtobeaninvestmentbanker.com: da könnten die Arbeitslosen der Wallstreet ihre Lebensgeschichte erzählen. Die Jungs haben jetzt Zeit guten Content zu produzieren)
9.) Wald kaufen
10.) landwirtschaftliche Flächen kaufen
11.) im großen Stile hochwertige Weine kaufen
12.) In Kunst investieren
13.) In Sammlermünzen investieren
14.) Hochwertige Briefmarkensammlungen kaufen
15.) Eine Rolex kaufen
16.) Eine Lange No. 1 kaufen
17.) Ach ja, eine selbst bewohnt Immobilie sollte eigentlich auf 1.) stehen
18.) Garagen in Innenstadtlagen kaufen
19.) Den Kauf eines neuen Autos vorziehen
20.) Noch mal richtig fett in den Urlaub fahren

.... so dann lassen wir uns mal überraschen ob die Hypo Real Estate morgen im Vaporisator der internationalen Finanzmärkte atomisiert wird...

Schornsteinfegermonopol - Good Bye!

Deutschland hat es überlebt, dass die Taxis nicht mehr weiß sein müssen. Aber jetzt kommt es noch besser: Das Schornsteinfegermonopol von 1935 (wer hat doch noch gleich regiert?) wird zumindest gelockert! Damit müssen sich 20.000 Schornsteinfeger endlich ansatzweise den Marktmechanismen aussetzen. Ob dann den Kunden immer noch folgendes vorgeschlagen wird: "Geben Sie ihren Wohnungsschlüssel doch ihrem Nachbarn!". Und ob dann immer noch gelbe Zettel an der Tür hängen auf denen nur teure Mobilfunknummern stehen? Die Emmissionsmessungen wird mein Heizungsfachmann dann sicher gratis vornehmen. Das Geld für die unverschämt hohen Rechnungen kann vielleicht in ein gutes Essen für die ganze Familie investiert werden! Wir werden es erfahren.

Some kind of "Broad Match"?

Dear Mr. Costello,

yesterday I read the first time about your new search engine[Cuil]. We Germans welcome each new player on the market as Google has >95% of the cake over here.

The first thing I tried to be able to judge the quality of the serps was to type in my name:

http://www.cuil.com/search?q=Klaus-Martin%20Meyer&sl=long

the overall results are ok.

and now comes a big "but":

In the middle you see my blog www.interview-blog.de (who is actually quite successful).
But why do you show the world the little picture "my success in scientology"?

obviously your bots scrolled the page, when I postet the Interview with Bob Plaschke of Sonim Technology.

On my blog you will not find the word Scientology and you will not find it in the future in such a context, as this would badly hurt my reputation in my country.
I know that you Americans are far more relaxed about the topic, but I strongly aks you to get rid of this picture as long as it is associated with my name!

The only explanation I have is that the the key "Sonim Technology" is somehow similar to "Scientology".

What do you think about my theorie?

I suggest that you give me a little interview for www.interview-blog.de and we are even!

If you agree, I will be happy to send you five questions!

best regards
Klaus-Martin Meyer

Case Study: Blog-Marketing für eine Hight-Tech-Company

Wie eine High-Tech-Company erfolgreiches Marketing via Blogs durchführen kann, macht die Firma Sonim Technologies im Silicon Valley in beachtenswerter Form vor. Sonim stellt das nach eigenen Aussagen robusteste Mobiltelefon her, das Sonim XP1. Dieses Gerät wurde in der deutschen Blogosphäre durch eine originelle Kampagne recht bekannt. Sonim versorgte diverse Blogger mit einer mit Nägeln und Dreck gefüllten Plastiktüte. Zudem war in der Tüte ein Sonim XP1. Die resultierenden Bilder geisterten durch die Blogoshäre. Diverse A-Blogger freuten sich, ob der Originalität der Aktion, andere verrissen das Handy, das angeblich nichts kann. Der eine oder andere B- und C-Blogger war neidisch, keines der „toughest GSM phones“ abbekommen zu haben. Auch die Presse bis hin zum Playboy griff die das Thema auf.

Gleichzeitig griff der CEO von Sonim das PR-Echo im eigenen „Bob’s Blog“ auf. Dieser Blog ist ebenso unterhaltsam wie lehrreich für andere High-Tech-Firmen die gleichfalls einen Corporate-Blog auf hohem Niveau führen wollen. Bob flankierte seine Blog-Aktivitäten mit Kommentaren in Blogs, die über das Sonim berichteten. Im Blog von telefon.de hinterlies er dabei sogar seine eigene Email-Adresse. Wir hielten dies zunächst für einen Fakeeintrag. Eine direkte Nachfrage wurde aber promt von Bob Plaschke beantwortet. Einziges Haar in der Suppe: Die Mail wurde von einem Blackberry aus versendet und nicht etwas von einem Sonim :-).

Und wenn man schon einmal den direkten Draht zum Chef hat, muss natürlich ein Interview gemacht werden, dass heute online ging. Darin unterstreicht Bob Plaschke die Wichtigkeit von Blogs für die direkte Kommunikation mit dem Kunden. Ich finde, hier wurde erkannt, wie eine Firma das Thema Blogging richtig angeht.


P.S. Zur beschleunigten Beantwortung der Fragen verhalf dabei netterweise eine nette junge Dame der Agentur, die die Blogkampagne hier in Deutschland betreute. Dafür ein dickes Dankeschön.

P.P.S. Eine Botschaft an die Kollegen Blogger. Wenn Ihr mal von einer Agentur telefonisch kontaktiert werdet, um Euch für ein Posting zu motivieren, dann bleibt doch freundlich, Ihr müsst ja nicht über alles schreiben…

P.P.P.S. Dieser Beitrag sollte ursprünglich in der Rubrik "Best Practise" auf consulting4food.de erscheinen. Aber ich war hier schon viel zu lange abstinent!

Nordkorea: Erst ein Online-Shop und nun ein IT Joint Venture

Wie wir hier lesen konnten, betreibt die Volkrepublik Nordkorea seit kurzen einen ersten Onlineshop, wenngleich dieser scheinbar die meiste Zeit offline ist. Nordkorea unternimmt aber offenbar weitere Anstrengungen IT-Kompetenz aufzubauen. Ein Ergebnis dieser Anstrengungen ist die Firma Nosotek. Wie auf der Webseite der Firma zu lesen ist, handelt es sich dabei um das erste westliche „IT Venture in DPRK (North Korea)“. Gegen die Gründung einer solchen Company ist vermutlich alles, was sich auf deutsche-startup.de abspielt eher so was wie Kinderkarneval. Auf jeden Fall hat Nosotek im Gegensatz zu einem typischen hiesigen Startup nicht nur drei Coder sondern mehr als 50 Programmierer, die auch noch zur Crème de la Crème der nordkoreanischen Mathematiker gehören. Mit etwas Glück wird es in Kürze ein Interview mit dem chinesischen Marketingchef der Company geben. Der kann dann vielleicht etwas darüber plaudern, ob Bangalore nicht heute schon viel zu teuer ist. Auf jeden Fall will sich Nordkorea offensichtlich auch zu einem IT-Standort mausern.
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