Wie reagieren, so reagieren ……

Wie reagieren, so reagieren ……

Habe mir zum Thema "Abmahnung Saftblog" und den sich daraus ergebenden persönlichen emotionalen Konsequenzen einfach mal mir selber ein Interview gegeben!

Wie reagieren?

Der Saftblog macht – wie es aussieht - wegen einer Abmahnung dicht. Es wundert schon, wer da abmahnt.
Neben dem Sachverhalt, dass da eine sympathische mittelständische Firma von Funktionären schikaniert wird, hat die Abmahnung sicher eine Folge.

a) Ich werde mir nie wieder das Ereignis um das geht im Fernsehen ansehen!
b) Ich werde in Zukunft als Aktiver weiterhin nicht an dem sportlichen Ereignis teilnehmen.

Fazit: Der Abmahner schließt sich selbst ins Knie. Echt rationale Strategie!

Wie kann man der kleinen Kelterei helfen? Ich glaube, ich bestell mir gleich erst mal einen Saft. Die Qualität ist bekanntlich olympiareif!!!

Es berichteten bereits: Lawblog, Exciting Commerce & weitere

Dieser Beitrag wurde unter "virales Marketing" abgelegt, weil da ein "Sport"bund im negativsten Sinne virales Marketing betreibt. Gegen solche Viren braucht man wie im richtigen Leben eine gute Medizin.

So kommt man in die Zeitungen dieser Welt! Der 1.000.000 $ Vodka

An dieser Stelle wurde schon des Öfteren erwähnt, wie man es auf originelle Art und Weise in die Medien schafft, um die Ausgaben für Anzeigenschaltungen möglichst auf Null zu halten. Auch wurde bereits über den Vodka Diva berichtet. Der mit Hilfe von Edelsteinen gefilterte Vodka Diva ist so ein Produkt, das nicht besonders viel bezahlte Werbung nötig haben wird. Die Flasche sieht spektakulär und luxuriös aus, da in selbige Edelsteine eingebracht werden. Im letzten Weihnachtsgeschäft im UK wurde das Produkt schon begeistert von der Presse aufgenommen.

Diva Vodka


Die Begeisterung der Presse wird sich jetzt sicher noch steigern. Drinks-Business-Review.com berichtete Anfang September, dass man die normalerweise 75€ (teure) Flasche jetzt auch zum „ultra premium price“ beziehen könnte. „Ultra premium price“ bedeutet irgendetwas zwischen 3.700 $ und 1.000.000 $. Die Käufer können sich dann zwischen verschiedenen Vodkaqualitäten und Edelsteinen entscheiden, die in die Flasche eingebracht werden.

Mal sehen, wo die Sache hinführt. Wahrscheinlich werden zunächst die Hochglanzmagazine die Geschichte entdecken. Haben diese die Story durchgenudelt, dann kommt vermutlich RTL Exklusiv und lässt ein paar verwöhnte Töchter und Söhne aus reichem Hause eine Blindverkostung machen. Die werden dann Diva sicher mit einem Aldi-Vodka vergleichen.

Keine dicken Eier…

Wie eine heute auf openpr.de veröffentlichte Pressemeldung verlauten lässt, fordert der Geschäftsführer von Gut Zillingtal Edeldestillate Herr Frank Straka, dass Ostereier für Volljährige verboten werden müssen. Der Grund: Es werde zuviel schlechter Likör in schlechter Schokolade versteckt. Da kann man die Menschen doch besser zwingen, sich gleich vernünftigen „Stoff“ zu kaufen, den man nicht in der Schokolade verbergen muss.

Liköre
Also liebe Konsumenten trinken Sie guten Likör und vergessen Sie ihre süßen und dicken Eier, die werden ohnehin bald verboten!

Pimp up your Bollerwagen



Auf die Gefahr hin, dass mir vorgeworfen wird, ich habe eine Schwäche für starke geistige Getränke. Dennoch muss an dieser Stelle auf eine wirklich grandiose Kampagne für die Rubrik „Viral-Marketing“ hingewiesen werden. Die Firma Berentzen hat die „Berentzen Bollerwagen-Tour 2006“ ins Leben gerufen. Der Höhepunkt der Kampagne ist der "1. Berentzen Bollerwagen-Tuning-Wettbewerb". Sympathischer und zielgenauer kann man sicher kaum mit seiner Zielgruppe kommunizieren!

Der Parteichef dot com geht steil!

Mein kleines Spaßprojekt www.parteichef.com, welches als kleine, sympathische Kopie der Milliondollarhomepage gedacht ist, wurde heute in zweierlei Hinsicht geadelt.

Zunächst schrieb der Chef in seinem Januar-Resümee, dass der Beitrag „Milliondollarhomepage oder das Gudiomobil lebt!“ zur Top Ten der Beiträge im Besserwerberblog zählt. Und dann taucht die Seite bei der Google-Suche „Parteichef“ das erste Mal auf Seite eins auf! Platz 3.

Was für ein Tag! ;-)

Mit Messemarketing so bekannt werden wie Baileys?

1974 kam Baileys auf den Markt und eroberte die Welt. Der Erfinder der Spirituose Tom Jago schickt sich an, diesen Erfolg zu wiederholen. Allerdings hat er dieses Mal keinen großen Konzern mit noch größerem Werbebudget im Rücken. Die neuste Creation von Mr. Jago wurde nach dem legendären Guru benannt und heißt schlicht „Jago’s“ (im Gegensatz zu Baileys mit Apostroph).

Jago’s hat seine Existenz einem Zufall zu verdanken. Der Hersteller Blackwood Distillers will eigentlich eines Tages den ersten Whisky von den Shetland Islands brennen. Und weil das Whiskygeschäft sehr kapitalintensiv ist, brennt man schon einmal white spirits (Vodka und Gin), um schon einmal cash flow zu generieren, während die Whiskydistillery noch gebaut wird bzw. während später der Whisky lagert.

Um Jago’s zu promoten setzt Blackwood Distillers radikal auf Besuchermessen und Events in den relevanten Zielmärkten. Dort schenkt man die Edelspirituose großzügig aus. Angeblich kauft jeder dritte Tester. Normal ist in der Spirituosenindustrie ein Verhältnis von 1:10. In drei Jahren haben auf diese Weise viele hunderttausend Menschen gekostet. Der bekannteste Tester dürfte Prinz Charles sein.

Drei Jahre nach dem Launch von Jago’s sind die Erfolge bisher bemerkenswert. Nachdem Jaog’s erst kürzlich von Tescos gelistet wurde, führen nun drei der vier wichtigen landesweiten Supermarktketten das Produkt.

Gerüchten Zufolge will der angebliche neue deutsche Importeur an diesem Wochenende, Jago’s auf der Messe „Just Fine“ in Hamburg vorstellen. Es wird spannend sein zu beobachten, ob auch in Deutschland funktioniert, was im UK, in Australien, in Südafrika und anderen Ländern bereits erfolgreich funktioniert hat.

Die zukünftigen Erfolge dürfen weiter neugierig beobachtet werden.

Lesen Sie auch:
interview-blog.de: Im Gespräch mit Tony Mair (Chairman of Blackwood Distillers)

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