Weniger Facebook, mehr Christpher Cross

Heute blogge ich über etwas, von dem ich eigentlich gehofft hatte, zeit meines Lebens nicht mehr damit behelligt zu werden: Facebook. Aber hey, zwischen all den Gedankenspielen rund um die Lösung des Nahostkonflikts, Methoden zur Erreichung der Klimaziele, der bestmöglichen Aufstellung von Fortuna Düsseldorf im bevorstehenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund sowie wenigen Detailfragen zum Weihnachtsmenü … – warum nicht Facebook?

FacebookDarum geht es: Bereits Mitte dieses Jahres stellten die Kollegen vom Euro Palace Blog fest: Facebook verliert seine jungen User. In zeitgemäßer Didaktik sucht die Autorin Carola D. Zusammenhänge in Bezug auf den Facebook-Datenskandal, der Konkurrenzsituation zwischen Snapchat und Facebook im Allgemeinen und der Handhabung der Nutzeroberfläche von Snapchat durch ältere User im Besonderen mit eben jenem Entschwinden der jungen User darzustellen. Super!

Im wohl sicheren Wissen, dass unsereins mit größter Inbrunst und Leidenschaft die Unternehmensentwicklung des mehr oder weniger sozialen Netzwerks begrüßt, bedauert oder wie auch immer, aber zumindest bebloggt, wurden wir um ein Statement gebeten.

Bitte sehr, hier ist es:
Lauft Kinder, lauft!

Damit Ihr das möglichst schnell tut, möchte ich zur Motivation noch einige kurze Zeilen des großen amerikanischen Philosophen Christopher Cross anführen:

I'm on the run
No time to sleep
I've got to ride
Ride like the wind
To be free again

Sofern das allein nicht fruchtet, liebe Kinder, so haltet Euch doch bitte nochmals vor Augen, warum der Zuckerberg dereinst so viel Zeit und Energie in sein Projekt gesteckt hat. Damals ging es nicht um Likes, Daten, Umsatz, Vernetzung, Influencer etc. Der junge Mann wollte einfach nur vö… , äh… junge Frauen treffen.
Also solltet Ihr tun, was er nicht hinbekommen hat. Lauft los, trefft Euch - real, nicht virtuell) mit jungen Leuten, habt Spaß und schüttelt die ganze Oberflächlichkeit ab.

Löblich wäre es natürlich dieses ziemlich deutliche Statement noch mit einigen Fakten zu untermauern. Ich schwöre, ich habe sowohl unseren Datenschutzexperten als auch die gesamte Armada von Social Media-Spezialisten unseres Blogs damit beauftragt. Aber die sitzen leider noch im Zug.

Stattdessen: Der gute, alte Christpher Cross


Professionelle Übersetzungsarbeit im Marketing

Da bin ich kürzlich doch tatsächlich auf die Wertigkeit von Übersetzungsdiensten für das Marketing angesprochen worden. Beflissen, sorgfältig und immer um wesentliche Erkenntnisse bemüht, die das Interesse unserer Leser stillen, habe ich eine - na sagen wir mal- fast schon repräsentative Befragung unter international operierenden Koryphäen des Marketing durchgeführt. Na ja,offen gestanden habe ich ein paar Menschen angesprochen, die auch schon mal was mit Marketing zu tun hatten.
Egal. Die Ergebnisse sind bahnbrechend. Die wesentliche Frage lautete also:

Als wie wichtig erachten Sie professionelle Übersetzungsarbeit im Marketing?

Marketing-Übersetzungen

Die Grafik zeigt die Ergebnisse der Befragung unter mehr oder weniger Verantwortlichen in Marketing und Werbung. Die Umfrage erfolgte unter der weitläufig anerkannten Methodik "Wie man in den Wald ruft!"

Stimmen zur Befragung (alle Namen redaktionell geändert):

Rainer Maria von Hassenichgesehn, London: Als kreativer Kopf unserer inhabergeführten, international agierenden Agentur beurteile ich die Wertigkeit von Dolmetscher-und Übersetzungsarbeiten als elementar. Stellen Sie sich mal vor, man hätte beim Branding, beispielsweise für ein Unternehmen wie vonovia, feststellen müssen, dass dieser Name in irgendeiner Sprache nur den Hauch eines Sinns ergibt … Die kreative Arbeit von Wochen und Monaten wäre dahin gewesen.

John F. Knüppeldick, Hamburg: Die Marketingabteilung unserer Parfümeriekette ist da ja gewissermaßen ein gebranntes Kind. Ich sag nur „Come in and find out“. Seither sind wir vorsichtig und kommunizieren vorzugsweise auf Deutsch, außer natürlich am Pre Beauty Friday.

Prince Solomon Charles III, Nigeria: Never change a running system. Wir setzen seit über 20 Jahren auf fresh Tools wie babbelfish für unsere umfangreichen Mailings. Diese sehr qualifizierte Sprachausgabe hat sich im täglichen Geschäft mit dem Versenden von Billions von E-Mails bewährt und hat unsere victims customers, immer auf die falschen Füße gerissen und insbesondere ihre tiefe Helfer-Macht aktiviert.

Jupp Zupp, Köln: Wat soll dä Kwatsch? Jede Jäck es anders, wat wells de maache? Mer froge wäje Üvversetzungen he: uebersetzungsbuero-perfekt.de Sit esu jot un dot dat och.

Alibi: Aktenordner

Aktenordner, Büroordner, Stehsammler… Man füllt sie mit Dokumenten und stellt sie ins Regal. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, oder? Aber wie hübscht man beispielsweise den Content rund um einfachste Büroutensilien auf und wie könnte man solche ggf. bewerben? OK, dem gewieften PR´ler kommt da wahrscheinlich sofort der Gedanke an eine repräsentative Studie, in der ein für alle Mal geklärt wird ob die Nutzer vorzugsweise alphabetisch oder nach Aktualität abheften. Aber die Studie gibt es wahrscheinlich schon…

Um es vorweg zu nehmen: Ich habe auch keine richtig gute Idee. Allenfalls kann ich von einem alternativen Aktenordnergebrauch berichten. Bei Ordnern denke ich nämlich immer sofort an Sabine M. (Name redaktionell geändert, weil ich sowas schon immer mal tun wollte). Ihr begegnete ich gegen Ende der neunziger Jahre, als ich für einige Monate in einem ziemlich großen Direktmarketing-Unternehmen tätig war. Die Dame stand in einer geradezu symbiotischen Beziehung zu einem schnöden, roten Büroordner, den sie dank eines Briefklemmers auf der Frontseite auch als Schreibbrett nutzte und den sie nie nie niemals aus der Hand gab.

Mit diesem Bürordnerschreibklemmbrett wuselte sie Tag ein, Tag aus durch Flure, Gänge und Büros des Unternehmens, wirkte dabei auffällig busy und irgendwie auch sehr wichtig, entfaltete gewissermaßen eine Aura von Autorität, wenn nicht gar exekutiver Gewalt.

Notierte sie einmal etwas, veränderte sie zumeist ihre Position und trat an eine Stelle, an der sie für möglichst viele Kollegenaugen sichtbar war. Den Blick auf ihre Notizen gab sie dabei niemals frei. Und so bestand eigentlich keinerlei Zweifel, wer im Unternehmen federführend war.

Sabine M. und ihr roter Büroordner waren bei jeder Schulung, Präsentation, Besprechung etc. zugegen. Sie sprach nicht viel, was daran lag, dass sie sehr selten angesprochen wurde. Schließlich war es im Zuge einer Konversation jederzeit möglich, dass man mit einer Notiz oder einem, im Ordner abgelegten, Dokument konfrontiert wurde. Dem ging man dann doch lieber aus dem Weg.

Zusammengefasst kann man sagen, dass der Ordner Sabine jederzeit Schutz vor überflüssigen Nachfragen, ein starkes Image der Kompetenz und vor allem ein sicheres Alibi verschaffte.
Um es auf den Punkt zu bringen: Ich habe Sabine M. niemals arbeiten sehen. Keine Ahnung, ob sie keine Lust oder schlicht keine echte Aufgabe hatte. Dank ihres Aktenordners stellte sie sich dabei aber ziemlich clever an.

Das könnten Sie doch (ganz theoretisch) auch, oder?

Natürlich können Sie jetzt anführen, dass Subtilität spätestens seit Tinder tot ist und heutzutage doch eh alle ein Tablet unterm Arm haben?
Dem entgegne ich dann: Eben!

Beim nächsten Mal erzähle ich Ihnen von dem Typen mit dem Schutzhelm auf der Heckablage. Oder so...

Randnotiz: Der Coca Cola WM-Song

Ich bin zu alt für Jason Derulo, gebe ich offen zu. Bin zwar sicher, ihn schon häufig gehört zu haben, könnte ihm aus dem Stand aber keinen einzigen Song zuordnen. Sollte sich jemand darüber mokieren wollen, sei's drum: Ich hatte reichlich Spaß mit Robin Beck.

Sollte mich aber zukünftig jemand auf Herrn Derulo ansprechen, kann ich wenigstens sagen, dass das doch der Mann ist, der den offiziellen Song für die WM-Kampagne von Coca Cola eingesungen hat. Supi.


"Colors" wir heute veröffentlicht und klingt wahrscheinlich genau so wie ein WM-Song klingen muss. Aber wie gesagt; Ich bin wahrscheinlich zu alt für sowas. Geht's naus und spielt's Fußball.

Aus aktuellem Anlass: Thema Büroservice

Sie kennen mich. Über die Grenzen dieses Landes und Blogs hinaus bin ich bekannt als höchst engagierter und vehementer Verfechter des AAL-Prinzips (zur Erinnerung: AAL = Andere Arbeiten Lassen). In zahlreichen Publikationen, bei Auftritten in Film, Funk und Fernsehen habe ich meine fundierte Expertise rund um diesen hochanspruchsvollen Themenkomplex, stets und ganz im Sinne der Sache selbst, durch Dritte repräsentieren lassen. Ob Sie es glauben oder nicht: Sogar in Land- und Bundestag, als auch im Europäischen Parlament lasse ich mich permanent vertreten.

Dass ich mich heute, ganz ausnahmsweise, sehr persönlich an Sie wende, hat zweierlei Gründe: Der erstere, mag Ihnen zunächst völlig profan erscheinen. Er geht auf eine Mail zurück, die mich als führenden Multiplikatoren des AAL-Prinzips, dann doch sehr berührt hat. In dieser Mail wurde mir das Leistungsportfolio des Büroservice-Dienstleisters ebuero.de vorgestellt.

Der Absender verweist völlig zu Recht auf die klassischen Vorteile eines funktionierenden Büro- und Telefonservice: Entgegennahme eingehender Telefonanrufe, Sekretariatsservice, Geschäftsadresse, Virtual Office, Postweiterleitung ...

Natürlich ist das Wasser auf meine Mühlen. Allein, das muss ich als AAL-Experte dann doch kritisch anmerken, die guten Argumente verfangen bei mir nicht so vollkommen. Insbesondere auf der Webseite von ebuero.de fehlt es mir dann doch so ein bisschen an Emotionalität ("Weniger arbeiten. Mehr schaffen." wäre ggf. der perfekte Claim für Büro- und Sekretariatsservices ansich und unser Wortführer verhandelt sicher gern.) als auch an der Herausarbeitung persönlicher Vorteile über den selbstverständlich perfekten Büroservice hinaus.

Executive Time dank AAL

Diese Komponente liefert dieser Tage, und damit sind wir beim zweiten Grund für diese höchst persönliche Ansprache, völlig unerwartet der amerikanische Präsident. Sollte nach Ablauf seiner Amtszeit noch irgendwas von dieser Welt übrig sein, so ist es nach meiner aufrichtigen Überzeugung der Inbegriff, der hashtag, das ultimative Label zum AAL: EXECUTIVE TIME.

Worum es bei der Executive Time genau geht, habe ich Ihnen - selbstverständlich - von Anderen aufschreiben lassen:








Sollten Sie sich nun fragen, wie Sie für sich einen Arbeitstag von 11 bis 4, unterbrochen durch Executive Time, gern mithilfe von ebuero.de oder "Anderen" realisieren können, so habe ich für Sie einen 10 Punkte-Plan erarbeitet, den Sie höchstselbst oder mit der Unterstützung Dritter vervollständigen dürfen. Sie finden hier ein PDF zum Download.

Schaufensterbummel?

Schaufensterbummel? So ein bisschen antiquiert klingt das schon, für Vertreter jüngerer Generationen vielleicht sogar erklärungsbedürftig. Selbst in meinem Wortschatz (und ich bin alt) reiht sich der Begriff mittlerweile knapp hinter David Hasselhoff und kurz vor Mondscheintarif ein. (Dass die, gewissermaßen in Beziehung stehende, Schaufensterkrankheit entgegen dem abfallendem Trend zum Bummeln immer mehr um sich greift, ist - by the way - wohl weniger ein Paradoxum als vielmehr die natürliche Konsequenz... - letztlich aber natürlich ein ganz anderes Thema.)

Die Gründe warum heute niemand mehr so easy going von Schaufenster zu Schaufenster tapert sind natürlich vielfältig: Zu Zeiten des Bummels, als der Beruf des Schauwerbegestalters noch als zukunftsträchtig, gar als trendig galt, hieß der Point of Sale ja noch nicht Point of Sale sondern meist Hertie, Kaufhof oder Karstadt. Dementsprechend gab es da damals was zu gucken. Reicht heute nicht mehr.

Mit fortschreitender Digitalisierung muss der geneigte Schaufenstergucker schon ordentlich auf die Tube drücken um der Vielfalt digitaler Schaufenster gerecht zu werden. Schon an der nächsten Bushaltestelle kann sich ein Point of Interest auftun, an dem man via Digital Signage kurzfristig in einen interaktiven Dialog, beispielsweise zum eigenen Versicherungsvertrag, verwickelt wird. Und am 'klassischen' Point of Sale kann man dank digitaler Schaufenster rund um die Uhr einkaufen.

adidas NEO-Shop

Mitunter wünscht man sich dann vielleicht einen Wohnsitz fernab auf dem Lande. Einfach zu viel, zu grell, zu bunt, das ganze digitale Dingens. Aber es ist halt wie bei allem anderen auch. Es kommt darauf an, wie man es macht.

Die Kollegen von ... - jetzt raten Sie mal, wie deren Domain heißt? - ... ja, genau: magic-schaufenster.de haben sich dem gestengesteuertem Digital Signage bzw. Augmented Reality am POS angenommen und präsentieren immer wieder interessante Lösungen für den Einsatz. Eine, die zum Bummeln verführt, möchten wir Ihnen ans Herz legen: Die virtuelle Umkleide, bzw. den Magic Mirror:



Verbummeln Sie sich nicht....


Wirken Werbegeschenke und Giveaways?

Hier im Blog haben wir uns ja immer wieder mal mit dem Thema "Werbegeschenke, Werbeartikel, Giveaways" beschäftigt. So hat Kollege Walkenhorst immer wieder herausgestellt, dass das schönste aller Werbegeschenke nicht taugt, sofern die Kommunikation rundherum nicht funktioniert.


zuckerstange giveawayQuasi in Ergänzung seiner Ausführungen, anbei einige höchst akademische Informationen, versüßt mit einer Zuckerstange von CRIMEX.

Erst kürzlich haben sich Wissenschaftler der Universität Augsburg in einer Studie für eine deutsche Fluggesellschaft (da kommt einem doch gleich das Air Berlin Schokoherz in den Sinn, selbst wenn das hier eine andere Linie war) mit dem Einfluss von Werbegeschenken auf das Verhalten der Kunden und der Wirtschaftlichkeit von Giveaways für das werbende Unternehmen beschäftigt. Für die deutsche Studie, mit dem schönen englischen Titel „How Gifts Influence Relationships with Service Customers and Financial Outcomes for Firms“ werteten die Studienmacher die Daten von rund 2.000 Kunden aus, die im Rahmen eines Feldexperiments unterschiedliche Werbegeschenke erhielten.

Wesentliche Erkenntnisse der Studie: Werbegeschenke stellen tatsächlich ein erfolgreiches Instrument dar, um die Kundenloyalität zu erhöhen und sie können profitabel für Unternehmen sein. Wichtig ist jedoch die Differenzierung, da es keinen verallgemeinerbaren Effekt von Geschenken gäbe. Nicht alle Arten von Giveaways und Werbegeschenken führten zu höheren Einnahmen für das Unternehmen. Der Effekt hänge stark von deren Ausgestaltung ab. Werbegeschenke müssten für den Kunden von Wert sein, und zwar in dem Sinne, dass sie einen echten Nutzen haben.

Die Wissenschaftler empfehlen Werbetreibenden, vor allem auf Giveaways zu setzen, die direkt mit dem Unternehmen und dessen wichtigsten Produkten zusammenhängen und Kunden finanzielle Vorteile bieten. Solche Vorzüge bewegen Kunden dazu, ihr Verhalten an die vom Unternehmen gewünschte Art anzupassen. Die Autoren erklären dies damit, dass in solchen Fällen die Kunden davon überzeugt seien, dass sich ihre Treue lohnt, so dass diese Geschenke ähnlich wie andere finanzielle Anreize (z. B. Rabattmarken) wirken. Zudem seien Aufmerksamkeiten („soziale Geschenke“), die nicht mit dem Unternehmen zusammenhängen effektiv. Finanzielle, mit dem Unternehmen zusammenhängende Geschenke wirken am effektivsten im Hinblick auf kurzfristige Umsätze, während soziale, nicht mit dem Unternehmen zusammenhängende Geschenke effektiver für die langfristige Kundenbeziehung sind.

Zustellqualität schafft Werbeerfolg: Das GPZ Siegel hilft.

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Mazola Keimöl ist in dieser Woche im Angebot, Langnese Cremissimo auch. Beim örtlichen Sportartikelhändler liegen Stan Smith Sneaker zum kleinen Preis aus, der Elektronik-Fachhändler bietet einen schicken 40-Zoll Fernseher für kleines Geld feil.
Diese weltbewegenden und wertvollen Informationen habe ich nicht etwa gegoogelt, vielmehr habe ich sie komplett komprimiert und konzentriert den Werbebeilagen der örtlichen Käseblä, äh… Anzeigenblätter, entnommen.

Dass mir dieser Informationsgewinn wie selbstverständlich zuteilwurde, ist dabei nicht ausschließlich dem ansprechendem redaktionellen Teil der Gazetten, vielmehr vielleicht dem schlichten Vorhandensein an sich, zu verdanken. Sie liegen halt da, jeden Dienstag, jeden Mittwoch, im Hausflur. Zuverlässig.

Nun werden Sie verstehen, dass ich mir in meiner Eigenschaft als kleinster Teil der Zielgruppe, nie zuvor Gedanken um die Zustellqualität der Anzeigenblätter bzw. der Werbebeilagen gemacht habe. Warum auch? Kreisen meine Gedanken doch vielmehr darum, ob die Stan Smith Sneaker wohl auch in schwarz und 46 erhältlich sind… Hingegen kommt man aus Sicht des Verkäufers bzw. des Marketings (hey, das hier ist ja ein Marketing- nicht etwa ein Sportschuh-Blog) naturalmente nicht am Thema vorbei.

BVDA GPZ-SiegelWomit wir, nach langer Vorrede, endlich bei eben jenem sind: Dem GPZ-Siegel des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter.

Mithilfe dessen liefern Verlagshäuser ihren Handelskunden nämlich einen wirklich messbaren wie transparenten Nachweis über die Zustellqualität. Natürlich nicht alle Verlage. Nur jene, die sich regelmäßig von unabhängigen Instituten kontrollieren lassen, Qualitätsstandards bei der Zustellung einhalten und zudem kontinuierlich mindestens 85 Prozent der Zielgruppe* erreichen, dürfen das GPZ-Siegel tragen.

Unterm Strich: Wer je ein ansprechendes Werbeprospekt an den Start und letztlich unter die Leute gebracht hat, der weiß ohnehin, dass diese Werbeform nach wie vor funktioniert. Dank des GPZ-Siegels wird der Werbeerfolg durch zuverlässige Zustellqualität auch messbar. Händler können hier Woche für Woche rund 23 Millionen Haushalte erreichen.

Weitere Informationen zum Gütesiegel gibt es unter www.gpz-siegel.de


*die durchschnittliche Zustellquote GPZ-zertifizierter Partner liegt tatsächlich bei 91,2 Prozent

Haben Sie eine Kundenkarte?

Die Frage nervt. Regelmäßig an der Kasse. Wenn ich da stehe, mit Geld in der Hand, auf meine Ware wartend und die Dame / der Herr hinter der Kasse sagt nicht etwa „Vielen Dank für Ihren Einkauf“ und/oder „Beehren Sie uns bald wieder“, sondern eben „Haben Sie eine Kundenkarte?“.

Haben Sie eine Kundenkarte?

Da frage ich mich: Muss ich mich etwa ausweisen um ggf. ein halbes oder ein volles Prozent Rabatt zu erhalten? Hätte ich feilschen wollen, ich hätte es doch schon vor dem Kauf getan. Und zudem: ich strahle doch wohl mit jeder Faser meines Körpers und noch dazu mit besagtem Geld in der Hand aus, wer ich bin. Ich bin Kunde. König Kunde, wohlgemerkt.
OK. Die Frage nach der Kundenkarte hätte ggf. eine Berechtigung, wären Kundenkarten noch das, was sie einmal waren, nämlich eine Art Beleg für eine ganz besondere Geschäftsbeziehung. Sprich: Ganz automatisch 10 Prozent, ein freundliches Lächeln der/des Verkäuferin/Verkäufers, Geleit zum Ausgang inkl. Tüten tragen und Tür aufhalten… dann wäre das sehr nett mit so nem Kärtchen.

Andererseits: Wir sind ja hier weder Ponyhof noch Verbraucherwunschblog. Insofern lohnt es sich die andere Perspektive, die des Händlers, einzunehmen

Ich komme drauf, weil ich via Facebook auf der Seite eines neuen Onlineshops für Büroartikel gelandet bin. ready-to-office.com ist zwar noch nicht ganz ready, kündigt aber schon vor Start der Geschäftstätigkeit die Ausgabe von Kundenkarten an.
Das kann man unter gesundem Selbstbewusstsein des Händlers verbuchen oder als Teil einer durchdachten Strategie würdigen. Denn de facto bietet so eine Kundenkarte natürlich jede Menge detaillierter Informationen, die es möglich machen anhand des Kaufverhaltens und persönlicher Merkmale (Männlein oder Weiblein, jung oder alt, Wohnsitz im Villenvorort oder in der No-Go-Area usw.) künftige Aktionen und natürlich auch Werbemaßnahmen genau zu planen. Wer seine Kunden kennt, tut sich natürlich auch leichter mit Einkaufspolitik und Kalkulation, kann anhand konkreter Daten schnell agieren, König Kunde in nahezu jeder Hinsicht gerecht werden.

Drum gebt dem König was dem König ist: Eine Kundenkarte.


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Esel streck dich

Tischlein deck dich, Esel streck dich und Knüppel aus dem Sack. Das Märchen mit dem Esel, der Dukaten schei... Ganz wunderbare Vorstellung aber halt nur ein Märchen.

Goldesel App

Vielleicht aber auch nicht so ganz. Was auf den ersten Blick anmuten mag wie der leise Einstieg ins Tittytainment-Zeitalter könnte sich tatsächlich zu einer soliden Art des Geldverdienens entwickeln. Die Rede ist von der Goldesel-App.

Mit der Mobile-App Goldesel sollen Android-Smartphones, iPhones oder iPads zum virtuellen und doch real Gold schei... Esel werden. Die Goldesel-Macher versprechen Geld für die Betrachtung von Werbevideos, das Verfassen von Bewertungen und Rezensionen, die Teilnahme an Umfragen, die Installation von Spielen und Apps, das Teilen und Liken von Facebook-Seiten.

Wer fleissig guckt, teilt, rezensiert, der bekommt aber zunächst mal Credits, die dann in echtes Geld umgewandelt werden können, sobald der Kontostand 5000 ebensolcher Credits aufweist. Diese 5000 haben einen realen Gegenwert von 5 Euro, die man sich als Gutschein (Amazon, Gooogle Play Store, iTunes, Steam) abholen kann. Ab 30000 Credits, also 30 Euro, gibt es dann die Möglichkeit, das vom Esel gestreckte Guthaben aufs Paypal-Konto überweisen zu lassen.

Die Kollegen von chip haben die App getestet und technisch für o.k. befunden. Sie schreiben zudem, dass es schon bei der Erstinstallation der App erste Credits, so in etwa 10 bis 20 Cent, zu verdienen gibt. Für die Teilnahme an Umfragen können sogar 1000 Credits, sprich nen Euro, abgestaubt werden.

Mal davon ausgehend, dass hier nach wie vor Besserwerber lesen, ist wohl eher nicht davon auszugehen, dass diese Verdienstaussichten unsere Stammleser vom Hocker reissen. Aber vielleicht entwickelt jemand von Ihnen eine App-Erweiterung, die dann selbständig liked, teilt, rezensiert oder guckt. Also einen völlig autonom agierenden Goldesel.

Und außerden: man weiß ja nie...

Die Goldesel App gibt es bei itunes und bei Google Play.




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