Ich wär so gern ein Social-Media-Rockstar!

Unglaublich. In den letzten Wochen wird mein Xing-Profil von ganz tollen Leuten besucht. Sie alle scheinen ganz tolle Hechte und super-erfolgreich zu sein. Der eine zeigt auf seinem Profil, dass er top-effektiv darin ist, alle anderen ganz erfolgreich zu machen. Der nächste verspricht "Power-Marketing - Wie Du Dir ein eigenes erfolgreiches Online-Business aufbaust". Ein anderer nennt sich "Die Premiumstimme für Ihren Erfolg!"

Social MediaIrgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass alle diese tollen Typen nur eins wollen, nämlich mein Geld. Und dass die mich erfolgreicher machen, glaube ich eigentlich auch nicht. Heute hat mich einer besucht, der sich Social-Media-Rockstar nennt. Ich möchte hier so jemanden nicht verlinken, aber der geneigte Besucher wird sich bei einer Internet-Recherche sicher ein Bild von diesem Super-Mann machen können.

Der sagt, er sei fit in Social-Media. Und zeigt mir auf seiner Website ein stinklangweiliges Video mit einer mehr oder weniger gut animierten Powerpoint-Präsentation. In dem er sich selbst beweihräuchert. Und in dem ich dann ganz tolle Tipps für meinen Erfolg als Internet-Unternehmer bekomme. Sieht mir mehr nach einem Top-Schneeballsystem für Leute aus, die sonst nix können.

Aber weil das so'n toller Rockstar ist, muss ich jetzt wohl an seiner Veranstaltung teilnehmen. Egal, was sie kostet. Dann werde ich auch ein Social-Media-Rockstar und bestimmt stinkreich.

Nur für Mutige

Der letzte Schrei sind ja neuerdings Kampagnen mit QR-Codes. Eine ganz besonders abgefahrene haben jetzt Psychothriller GmbH und Saatchi & Saatchi realisiert.

gebeine im Schließfach
Ob sie erfolgreich war? Ich glaube, der Ekelfaktor war einfach zu hoch...
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Ergo: potenzielle Kunden haben Angst

Logo der Ergo VersicherungenWen wundert das noch? Nach ein paar Skandalen und Skandälchen ist die Versicherung Ergo nicht mehr so richtig gut angesehen. Und jetzt hat Faktenkontor die Revolution in der Marktforschung angeschoben: Man hat Tausend Bürger befragt, ob sie sich gern von einem Ergo-Vertreter beraten lassen würden.

Wen wundert es, dass sechzig Prozent der Befragten nicht so gern mit den Leuten von Ergo zu tun haben möchten? Viel interessanter wäre aber gewesen, ob die Leute sich überhaupt gern mit Versicherungsfuzzis auf ein Gespräch einlassen. Allgemein sind die ja eher weniger beliebt... Darüber erfahren wir in der sensationellen Studie leider nichts.
Ich vermute ja, dass vielleicht ähnlich viele gar nicht auf ein Gespräch mit Herrn Kaiser und seinen Kollegen anderer Gesellschaften abfahren.
Und dass Schlagzeilen wie "Rauschende Sex-Party bei der Ergo-Versicherung" für den Ruf des Unternehmens nicht gerade förderlich sein dürften, braucht man eigentlich auch nicht mit einer Befragung herauszufinden. Wir sind also sehr gespannt auf weitere Forschungsergebnisse.

Web 2.0 für Anfänger

Alle sind ja jetzt irgendwie Web 2.0. Und irgendwie ist das ja auch so total hip und so. Keiner weiß zwar so ganz genau, was er erreichen will, aber dabei sein ist alles. Egal wie. Und irgendwer wird sich schon und die Tweets, die Facebook-Seite und die sonstigen Präsenzen kümmern. Ob der auch auf Fragen der Community reagieren kann, ist völlig zweitrangig.

Web 2.0 für AnfängerNun, auch ich experimentiere etwas mit Facebook, und schaue, wer so in meiner Branche - dem automobilen Ersatzteil- und Reparaturgeschäft - präsent ist und etwas sagen möchte. Und neulich war es so weit. Eine für mich interessante Firma schrieb etwas, das für mich interessant war. Ich wagte das Unmögliche: ich stellte in einem Kommentar eine Frage.

Eigentlich hatte ich ja damit gerechnet, dass es Tage dauern würde, bis ich eine Antwort bekäme. Weit gefehlt! Kurze Zeit später teilte man mir via Kommentar mit, dass die Antwort auf meine Fragen in meinem Facebook-Postfach sei. Oh, dachte ich bei mir. Jemand nutzt diesen in der Branche wahrlich noch eher experimentell zu nennenden Kanal vorbildlich und vor allem schnell.

Doch: der Blick ins Postfach enttäuschte. Man hatte mir nur die Kontaktdaten einer Person geschickt, die weitere Auskünfte erteilen würde. Eine Person, deren Kontaktdaten ich ohnehin schon hatte. Nun hätte ich alles wieder an diese Person schicken sollen und darauf warten, dass sie mir erneut antwortet. Ich habe es nicht getan.

iGitt

Im Markenblog können wir lesen, dass sich verschiedene Autohersteller jetzt um das kleine i streiten. Das war sicherlich vorprogrammiert. Im Blog wird der Focus zitiert:

iGitt
    Der Autokonzern Hyundai prüft rechtliche Schritte gegen BMW

    Der Autohersteller Hyundai denkt über eine juristische Auseinandersetzung mit dem Konkurrenten BMW nach. Anlass für den Disput ist der Name der neuen Untermarke „BMW i“.


Was mich an der Geschichte wundert, ist dass diejenigen, die i-gentlich schon viel länger das i gepachtet haben, sich zu diesem Thema noch gar nicht zu Wort gemeldet haben. Schließlich haben die auch dafür gesorgt, dass die südhessische Firma Koziol einen Eierbecher umbenennen musste. Der heißt jetzt Ei Pott und unterscheidet sich optisch nur wenig von dem Musikspielgerät aus dem Haus des Apfels.

Dürfen wir noch ungestraft den Buchstaben i benutzen? Ab wann dürfen wir darüber hinaus keine Äpfel mehr anbeißen, ohne dass dies einen Markenrechtsverstoß bedeutet? Fällt den Leuten i-gentlich nichts Neues mehr ein?

Abräumen mit Webvideos

Keine Kategorie, in der kein Preis vergeben wird. Jetzt gibt es auch eine Auszeichnung für Webvideos. In Anbetracht der Tatsache, dass bewegte Bilder im Web immer wichtiger werden, sicher keine schlechte Idee. Wer also mitmachen will, kann seine Beiträge noch bis zum 1. Februar 2011 einreichen. Ob es außer Ehre noch etwas zu gewinnen gibt, lässt sich aus der Veranstaltungs-Website nicht ablesen. Aber Ehre ist ja auch schon was... Hier der Aufruf zur Teilnahme:

Silvester-App

Fast schon Kult ist der Spruch "There's an App for that", denn das iPhone hat den Markt für Smartphones bereitet. Das macht sich jetzt IKEA zunutze. Dort hat man es geschafft, auf richtig sympathische Weise die Funktionen des iPhone und Silvesterbräuche mit sozialen Netzwerken zu kombinieren. Witzig und ganz bestimmt ein Renner zu Silvester.



Skål!

Die Bahn kommt - auch in Indien

Wer sich diesen Sommer über ausgefallene Klimaanlagen und andere Pannen in unserer guten alten deutschen Bahn ärgern durfte, wird diesen wunderbaren Spot von Indian Railways zu schätzen wissen.



Flashmob war gestern - jetzt kommt das MP3-Experiment

kress.de macht uns auf etwas aufmerksam, das quasi eine Weiterentwicklung des Flashmobs ist.
Beim MP3-Experiment laden sich vor dem Start alle Teilnehmer ein MP3-File herunter, das allen Anweisungen gibt, die daran teilnehmen. Sie versammeln sich zur festgelegten Zeit an einem bestimmten Ort und machen alle dasselbe - gleichzeitig. Die Anweisungen hören sie über ihre Kopfhörer. Spannend? Ich finde schon!


... jetzt nimmt Sixt Google aufs Korn



Wie immer reagiert Sixt auf das aktuelle Zeitgeschehen. Und wie immer isses witzig.

Geballte Kompetenz

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