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Ein paar Worte zum Eventmarketing

Ein Gastbeitrag von Majo Ussat, Manager auf Zeit bei der JOKMOK event & promotion GmbH in Bremen.

Majo Ussat

Live Communication
Eventmarketing bedeutet mit Hilfe eines erlebbaren Ereignisses einen direkten Kontakt zwischen einer Zielgruppe und einem Produkt oder einer Marke zu kreieren. Bis vor einiger Zeit sprach man in Bezug auf Eventmarketing schon fast ein wenig abwertend von „Below the line“-Kampagnen. Ich bevorzuge den englischen Ausdruck „Live Communication“, da dieser Begriff das Ziel von Eventmarketing sehr genau auf den Punkt bringt.


Social Media- und Eventmarketing sind Schwestern
Im Gegensatz zu klassischen Werbeformen geht es beim Eventmarketing darum, in direkten Kontakt zum Kunden zu treten. Aus diesem Grund ist das Eventmarketing vergleichbar mit Social Media-Kampagnen, da man in diesem Zusammenhang auch von der Teilnahme des Kunden abhängig ist und eine aktive Kommunikation im Vordergrund steht. Genauso wie bei Facebook das direkte Feedback der Zielgruppe eingeholt werden kann, erlebt man auch bei einem Event die direkte Reaktion des Kunden.

„Macht Ihr eigentlich immer nur Party?“
Eventmarketing lässt sich in drei große Bereiche aufspalten:
    • Event/Incentives
    • Promotion oder auch verkaufsfördernde Maßnahmen
    • klassische Messeauftritte


Jeder dieser Bereiche bringt wiederum eine Anzahl von Unterbereichen mit sich, wie Reiseplanung, Kommunikationsmaßnahmen, technische Herausforderungen, etc.
Da sich die Anforderungen und Bandbreite der Aufgaben mitunter sehr unterscheiden, haben sich viele Agenturen in den letzten Jahren spezialisiert. Die einen setzen ihren Schwerpunkt beispielsweise auf Kreation und Konzeption von Events, andere legen ihr Hauptaugenmerk auf die Produktion und Umsetzung der Konzepte sowie auf die Bereitstellung und Logistik von Veranstaltungstechnik.

Was ist das Besondere an Eventmarketing-Kampagnen?
Das Alleinstellungsmerkmal des Eventmarketings ist die zielgerichtete und erlebbare Kommunikation vor Ort. Somit kann man hoch emotionale Kontakte generieren, die sich – gepaart mit der richtigen Kampagne – äußerst nachhaltig entwickeln können. Ferner spricht man bei der Eventmarketing-Zielgruppe auch von Primär- und Sekundärkontakten: Erstere erleben die Kampagne live und vor Ort, letztere durch emotionalisierte Erlebnisberichte oder andere virale Verbreitungsformen. Hierin liegt die klare Stärke des Eventmarketings: Man erzeugt auf direktem Wege Emotionen beim Kunden, die unmittelbar mit einem Produkt und/oder der Marke in Verbindung gebracht werden.

Was bringt das alles eigentlich?
Diese hohe Emotionalität führt zu einer besonders personalisierten Beziehung zwischen Produkt und Zielgruppe. So haben wir zum Beispiel bei uns in der Eventagentur JOKMOK die Erfahrung gemacht, dass manche Teilnehmer auch Jahre nach einer Aktion noch anrufen und fragen, ob und wann das ein oder andere Event mal wieder stattfinden wird. Kaum eine andere Marketingform löst derart vergleichbare Reaktionen aus.

Zuletzt interessiert mich natürlich auch die Meinung von anderen. Welche Erfahrungen habt Ihr im Bereich Eventmarketing gemacht? Welche Priorität genießt dieser Bereich bei der allgemeinen Marketing- und Budgetplanung? In wie weit hat sich der Bezug zu Eventmarketing auch durch die immer stärkere Priorität des Internets verändert?



Fotografie von Martin Peterdamm


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Mobile Commerce

Mobile Commerce 2011 – Das Smartphone als Shopping Companion.

Ein Gastbeitrag von Sandra Griffel, Director User Experience bei denkwerk


Das mobile Web ist im Alltag angekommen.

Sandra GriffelIn Asien schon lange selbstverständlich, setzt sich das mobile Surfen spätestens in diesem Jahr endgültig auch bei uns durch. – Dank Smartphones, Breitbandnetzen und Datenflats gehen laut ARD/ZDF Onlinestudie aktuell schon etwa 16% der Deutschen über 14 Jahren auch mobil ins Netz. Vor allem für die unter 30-jährigen „Digital Natives“ ist es inzwischen selbstverständlich das mobile Web zur Unterhaltung in Pausensituationen oder für als schnelle Informationsquelle für News/Verkehr/Wetter zu nutzen.

Aber auch als Shopping Companion, z. B. für den schnellen Preisvergleich und die Recherche nach Produkten und Dienstleistungen, wird das Mobiltelefon immer wichtiger. Trotzdem gibt es Hürden, die den endgültigen Durchbruch des Mobile Commerce bisher verhindert haben. Vor allem hinsichtlich der User Experience haben Shops im stationären Web nach wie vor die Nase vorne. Und so wechseln Nutzer auch heute noch spätestens, wenn es um die Kaufabwicklung geht, allzu oft das Medium.

Die Nutzer erwarten einen spezifischen Mehrwert von mobilen Shops, welcher das Manko des kleinen Bildschirms und der damit zwangsweise oft etwas schwierigeren Handhabung wettmacht. Dieser Mehrwert ist nicht allein durch eine optische Anpassung der Such-, Bestell- und Kaufprozesse zu generieren, sondern kann von innovativen Sucheinstiegen über Couponing bis hin zu Social Shopping Features reichen.

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Vier Regeln, wie Radiowerbung besser im Gehirn ankommt

Ein Gastbeitrag von Barbara Evans, Geschäftsleiterin Mediaplus Research

Barbara EvansDass Werbung im Radio wirkt, wissen wir. Aber wie und in welchem Umfang? Wie erreiche ich mit meiner Marke die Zielgruppe am besten? Wie kommt meine Marke ins Langzeitgedächtnis der Bestands- und vor allem der potentiellen Neukunden?

Viele diese Fragen stellen sich die Verantwortlichen in den Marketingabteilungen, den Agenturen und den Radiosendern jeden Tag. Neue spannende Erkenntnisse dazu, wie Radiowerbung gemacht sein muss, um im Gedächtnis der Verbraucher zu bleiben, liefern die Ergebnisse der ersten europäischen Neurostudie für Radiowerbung, die von AS&S und RMS in Auftrag gegeben, teils mit konzipiert und von uns bei Mediaplus Neuro:Impact durchgeführt wurde. Dabei haben wir die Gehirnströme von 100 Frauen und Männern im Alter zwischen 18 und 49 Jahren beim Hören eines Radioprogramms beobachtet, das von Werbespots unterbrochen war. Zum Einsatz kam dabei das lizenzierte neuronale Verfahren Steady State Topography (SST), ein einfach zu handhabendes und sehr präzises Messinstrument, das den direkten "Blick ins Gehirn" ermöglicht: Die Probanden müssen lediglich ein Headset tragen, das ihre Gehirnströme in Echtzeit aufzeichnet und an einen Computer überträgt. Auf Basis dieser Millisekunden genauen Ergebnisse konnten wir exakt analysieren, wie akustische Reize im Gehirn der Testperson wirken – also wie, wann und wo das Gehörte im Gehirn der Studienteilnehmer sprichwörtlich "ankommt".
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Mobile Landingpages

10 Tipps für bessere mobile Landingpages

Ein Gastbeitrag von Henning Langer, Senior Consultant SEO & Mobile bei der Performance Marketing Agentur eprofessional

Henning LangerVermutet hatten es die Mobile-Experten schon lange – nun ist es amtlich. Auch mobile Landingpages gehen seit Ende September in den Quality Score (QS) von Google mit ein und bestimmen so das Ranking und die Kosten für mobile Adwords-Kampagnen mit. Spätestens jetzt müssen Websitebetreiber, die über mobile Endgeräte Traffic bekommen, in technisch optimale Landingpages für die Nutzer von iPads, Smartphones und Tablets investieren. Bislang haben nach Auskunft von Google 79 Prozent der großen Werbekunden noch keine mobilen Landingpages.

Hauptfehler sind bei den meisten mobilen Landingpages zu lange Ladezeiten, unübersichtliches Layout und lange Fließtexte. Gerade lange Ladezeiten wirken sich negativ auf den Quality Score aus und verärgern zudem die User.

Damit Ihre mobilen Landingpages Ihre Mobile-SEA-Kampagne optimal unterstützen, sollten Sie die folgenden zehn Punkte berücksichtigen.
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Besseres SEO mit konventionellem Marketing

SEO ConsultingDer Einfluss von klassischer Werbung, Public Relations und/oder Social Media auf das Suchmaschinenranking.

Wie konventionelles Marketing die Suchmaschinenergebnisse beeinflusst


Ein Gastbeitrag von Julian Dziki, Geschäftsführer der Seokratie GmbH.


Erfolg bei Google muss nicht immer mit SEO zusammenhängen. Heute möchte ich Gründe nennen, die zu einem besseren Ranking bei Google führen, ohne dass man es gleich auf die eigene SEO-Agentur zurückführen muss.



PR

Gute PR bedeutet, dass man in (Online-) Zeitschriften erwähnt wird und Journalisten über die eigene Webseite berichten. Google beobachtet das sehr genau, denn so können sie aktuelle Trends vorhersehen. Dabei muss in einer Online Zeitung nicht einmal ein Link zum eigenen Unternehmen gesetzt werden: Google weiß ebenfalls, dass viele Redakteure strenge Richtlinien bei der Verlinkung von externen Webseiten verfolgen müssen und lieber gar nicht verlinken.

Deswegen reicht in großen Online Medien bereits eine Erwähnung (SEO Fachbegriff: „Mention“) aus, um das Ranking zu beeinflussen.

Auch Pressemitteilungen wirken sich positiv auf das Ranking aus. In vielen Presseportalen kann man einen Link unterbringen und bekommt so in der Regel zwar keine Besucher, dafür aber viele Links. Diese stehen zwar immer in sogenannten Duplicate Content Beiträgen (immer wieder der gleiche Text auf 80 Portalen), was Google eigentlich nicht gefällt. Aber genauso wie Zitate sind Pressemitteilungen nun einmal dafür geboren um verbreitet zu werden. Google honoriert es, wenn man sich aktiv beteiligt und lässt auch die Häufigkeit, wie regelmäßig man Mitteilungen versendet mit einfließen.


Eine tolle Idee oder ein gutes Produkt

Mit einer guten Idee kann man für viele kostenlose Links sorgen. So ging die Webseite Mingle2.com vor, indem sie die Bilderstrecke „10 Reasons it would rule to date a unicorn“ veröffentlichte. Erst nachdem sie mit dieser und weiteren lustigen Bildergeschichten unzählige Links aus der ganzen Welt gesammelt hatten, gingen sie mit einer (passenderweise!) Dating-Plattform online.

Ebenso erfolgreich war WillitBlend.com, die hunderttausende (!!!) Links mit ihren Videos generierten. Ironischerweise stand bei der Firma Blendtec das Thema SEO niemals zur Debatte und bis heute hat man das Potenzial, dass man eigentlich hätte nicht ausgenutzt: Die Onpage Optimierung, also die technische Optimierung der Firmenseite Blendtec.com selbst ist rudimentär und man verschenkt viel Potenzial. Zumindest sieht es so aus, als würde man sich nicht um Suchmaschinenoptimierung kümmern.


Fernsehwerbung

Fernsehwerbung hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Suchmaschinenranking, der nicht von der Hand zu weisen ist. Der Grund: Google beobachtet sehr genau, wie oft Benutzer nach einem Unternehmen suchen. Schaltet jetzt das Unternehmen „Seokratie“ Fernsehwerbung, dann schnellen die Suchanfragen für Seokratie immens nach oben.

Diese „Peaks“ in den Suchanfragen kann Google sehr gut auf Fernsehwerbung zurückführen. Außerdem berichten viele Forennutzer in unterschiedlichsten Foren über die Marke, Blogger schreiben über das Produkt und auch sonst erscheint ein gewisses „Grundrauschen“. Mit reiner Fernsehwerbung kann man natürlich nicht bei Google auf Platz 1 landen – aber sie wirkt unterstützend für ein besseres Ranking. Das gleiche gilt übrigens für groß angelegte Printkampagnen.


Social Media

Facebook, Twitter und Co. haben nicht nur indirekten, sondern mittlerweile auch direkten Einfluss auf das Ranking in Suchmaschinen. So hat es auch die größte Umfrage zu den Google Rankingfaktoren 2011 gezeigt, die übrigens für sich wiederrum ein gutes Beispiel ist, wie man viele Links bekommen kann, denn sie wurde innerhalb der SEO-Welt immens oft verlinkt.
Im Vergleich zu 2009 sind viele SEO Experten mittlerweile der Meinung, dass Social Media 20-25 % des Rankings bei Google ausmachen. Natürlich sollte man wissen, dass die USA in Sachen Social Media mit Plattformen wie Stumbleupon uns einiges voraus sind und die Experten in den USA wohl auch ein wenig zu prophetisch waren.
Leichte Rankingauswirkungen sind allerdings auch bereits in Deutschland feststellbar – mit Facebook und Twitter alleine gewinnt man allerdings keine guten Google-Positionen.


Auf Jobsuche?

Sie werden sich fragen: Tja, was macht er dann noch? So schnell werde ich nicht arbeitslos. Zum einen sind Links von anderen Webseiten immer noch das (bei weitem!) wichtigste Rankingkriterium und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Auch große Unternehmen haben nicht „genug“ Links, wie heute von mancher Seite voller Hochmut behauptet wird. Es gibt genügend Beispiele von KMU’s die große Unternehmen bei Google überholt haben, weil erstere SEO betreiben, letztere aber nicht.

Zum anderen wird man auch in Zukunft den „Fluss“ der Links und Reputation für Suchmaschinen steuern müssen. Die Seite selbst muss natürlich auch die technischen Kriterien für Google erfüllen (und auch hier kann man viel optimieren). Wichtig ist es, eine Synergie zu schaffen: Klassisches Marketing, Online Marketing und SEO sollten Hand in Hand gehen und Aktionen miteinander abgesprochen werden, damit alle Beteiligten von den anderen Abteilungen profitieren können. Mit allen Kanälen fährt es sich besser, als dass jeder nur mit Scheuklappen nebeneinander arbeitet.


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Julian Dziki ist Geschäftsführer der Seokratie GmbH und betreut hauptsächlich Online Shops, aber auch große Nachrichtenportale in allen Belangen zum Thema SEO. Er ist regelmäßiger Speaker auf allen großen SEO Konferenzen in Deutschland und Österreich.

Crisis Control Suite: Software für die Krisenkommunikation

Im Krisenfall den Überblick behalten
Neue Software strukturiert die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit in Krisensituationen

Ein Gastbeitrag von Ulrich Gartner, Inhaber der Beratung Gartner Communications.


Jeder, der einmal in einem „War-Room“ saß und Krisenkommunikation betrieben hat, kennt die Situation: endloses Telefonklingeln, Email-Einschläge im Minutentakt, Medienberichte am laufenden Band und mittlerweile auch noch zahllose Äußerungen auf Twitter, Facebook & Co. Das Kommunikationsteam muss unter Zeitdruck große Mengen externer Informationen bewerten, über individuelle Reaktionen entscheiden und diese Entscheidungen umsetzen.
Trotz dieser Komplexität werden solche Situationen häufig „von Hand“ gesteuert, mit Post-It-Notes, telefonischer Abstimmung und Aufgabenverteilung per Zuruf oder Email. Damit sind Informationsverluste, Verzögerungen und Fehler praktisch vorprogrammiert, ein Gesamtüberblick aller laufenden Aktivitäten fast unmöglich – insbesondere dann, wenn mehrere Standorte oder gar Länder involviert sind.

Eine neue Software hilft, Ordnung ins Krisenchaos zu bringen.

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