Ein Gastbeitrag von Andreas Leonhard, Geschäftsführer der webculture GmbH
Spätestens im 2. Halbjahr 2010 war und ist Social Media das Buzz Word der Marketing- und Kommunikationsbranche. Wer jedoch heute noch von einem Hype oder kurzfristigen Trend bei Social Media spricht, hat da irgendwas nicht verstanden.
Das Thema Web 2.0 beschäftigt derzeit die Kommunikations- und Strategieabteilungen vieler Unternehmen – getrieben auch von der zunehmenden Verwendung im privaten Bereich. Die wachsende Popularität der Social Media – nicht nur bei den Jugendlichen – stellt die Verantwortlichen vor die Frage, ob sie Web 2.0-Instrumente auch in ihrem Unternehmen einsetzen wollen. Heute nutzen ein Fünftel der Unternehmen in den USA und Europa Blogs, Foren oder Wikis für interne oder externe Zwecke.
Ein Gastbeitrag von Klaus Obermaier, Leiter Marketing & Kommunikation bei Intel
Die Frage nach der Bekanntheit von Intel erübrigt sich: Wir liegen gestützt in den 90ern, ungestützt zwar darunter, aber auch zufriedenstellend. Das gerade veröffentlichte Ranking Best Global Brands von Interbrand stimmt uns auch zufrieden: Wir sind von Platz 9 auf 7 hochgerutscht – also alles prima mit unserem Marketing? Nicht wirklich: Wir sind eine Marke, eng verbunden mit dem Thema PC, aber was ist mit Tablets, Smartphones, intelligenten Fernsehern: alles auch irgendwie Computer, und das mit stetigem Wachstum, wie der Erfolg des iPads zeigt? Spielen wir hier eine Rolle..fraglich..wir investieren in diese Bereiche, um zu wachsen und die Umsatzziele zu erreichen, die unser CEO für die nächsten Jahre gesetzt hat; das schaffen wir nur, wenn wir auch als Marke wachsen.
Relevanz ist das Stichwort! Das fängt bei der Zielgruppe an, und unsere hat sich geändert über die letzten Jahre – jetzt muss ich es sagen: die Digital Natives sind es. Wie erreichen wir die bloß? Wir sind eine Firma, die auf Ingenieursleistung basiert, durch eine technische Sprache kommunizieren wir technische Details – die DN interessiert das nicht, sie wollen anders angesprochen werden, z.B. über Social Media und hoffentlich durch solche Videos, wie das, das wir heute gelauncht haben:
Eine Art Kulturschock ist sowas für viele bei uns, und eine Lernkurve für uns im im Marketing: Wir lernen täglich von großen wie kleinen Firmen, die erfolgreiche Kampagnen plazieren ...sind wir auf dem richtigen Weg?“
Ein Gastbeitrag von Jan Dirk Kemming, Director Creative Planning bei Weber Shandwick in Deutschland.
„Mediaplanung“ in sozialen Netzwerken aus Sicht von kommunikationstreibenden Marken, die Nutzern Kontaktmöglichkeiten anbieten wollen, ist noch immer Stückwerk in Deutschland. Zwar sind die unterschiedlichen Dimensionen (standardisierte Reichweitenausweise bei IVW oder AGOF, Integration in Markt-Media-Studien wie etwa die TdW, Prinzipien der Reichweitenmessung für die Erfolgsmessung der Diskussion in den vergangenen Monaten sichtbar in Bewegung geraten, ein einheitliches Planungsmodell und entsprechende Tools werden aber weiterhin sehnsüchtig erwartet.
Ein Gastbeitrag von Ulrich Gartner, Inhaber der Beratung Gartner Communications.
„Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“, weiß der Volksmund. Für die Unternehmenskommunikation scheint das nur bedingt zu gelten. Diesen Schluss jedenfalls legt eine aktuelle, globale Studie der Beratung Gartner Communications nahe, die untersuchte, wie gut Unternehmen auf den Umgang mit Social Media in Krisensituationen vorbereitet sind. Der erstaunliche Vogel-Strauß-Befund: Alle finden es wichtig, aber kaum einer ist tatsächlich präpariert.
Ein Gastbeitrag von Vincent Schmidlin, Managing Director der Scholz & Friends Strategy Group.
Die Digitalisierung hat die Mediennutzung dramatisch verändert und dem bisher eher passiven Konsumenten neue Möglichkeiten gegeben, sich zu engagieren. Und er macht Gebrauch davon. Ob als aktiver Ersteller oder Kommentator, ob per Blog, Youtube oder sonstwo in der so genannten Social Media Welt. Die Konsequenz für Unternehmen: Ihre Marken und Produkte sowie ihre Werbung stehen viel stärker auf dem Prüfstand. Aussagen werden hinterfragt, Missstände aufgedeckt - und schnell weit verbreitet.
Kurz: Die Werbewelt ist nicht mehr die gleiche, wie noch wenige Jahre zuvor.
Aufmerksamkeit
Aufmerksamkeit wird quantifizierbar Karoshi
Karoshi, der Tod durch Überarbeitung. Es geschah in einer Werbeagentur Kundenkommunikation
Kundenkommunikation über E-Mail, SMS und soziale Netzwerke Mediaplanung
Soziale Netzwerke brauchen differenzierte Mediaplanung Radiowerbung
Vier Regeln, wie Radiowerbung besser im Gehirn ankommt Reputationsmanagement
Reputationsmanagement mit (Online-)PR