Mit Philip Marlowe ins Neue Jahr

Philip Marlowe

Schach ist die wohl größte Verschwendung menschlicher Intelligenz außerhalb von Werbeagenturen.



Raymond Chandler: Der lange Abschied

Prosit!


Gott braucht Werbung

Er hat Glocken ....

Glocken

Und damit ist er wie Harley Davidson schon am Klang erkennbar, wobei er, der Gute, auf ne Patentanmeldung verzichtet hat. Wie dem auch sei: Einfach mal drüber nachdenken, dann aufhören und vordenken. Schließlich ist das einzige, was Sie beeinflussen können, die Zukunft!

Mit den obligatorischen Jahresendzeitglückwünschen ....

Ihr Besserwerberblog

Self-Marketing at its worst: Weihnachtsfeier

WeihnachtsfeierWir alle kennen sie, alle freuen sich darauf, wenn es wieder heißt: "Dieses Jahr gehe ich nicht auf die Weihnachtsfeier!" Nun, das mag viele Gründe haben, dies zu sagen, z.B. man ist gar nicht mehr im Unternehmen oder aus einem anderen Grund nicht eingeladen. Man will vermeiden, dass die Gesellschaft johlt, wenn es gen Mitternacht geht und man aufgefordert wird, den table dance des Vorjahres zu toppen oder aber der Kollege hat ne Neue (oder die Kollegin :-)) Aber natürlich gehen alle und alle haben noch bessere Gründe, trotzdem zu kommen. Man fürchtet Repressalien oder nicht auf dem letzten Stand zu sein oder dass die Pute aus dem X. Stock s schafft, sich völlig doof in den Mittelpunkt zu stellen, weshalb man auch am Tage der Feier um 14 Uhr geht, um um 19h top de luxe auszusehen. Einfach schön.

Nun, spätestens jezt fragen Se sich vielleicht, was Ihnen das sagen soll? Nun, inwiefern unterscheidet sich das Verhalten der oben aufgeführten und natürlich völlig fiktiven Person von dem der letzten Marketingaktion Ihres Hauses? Sehr? Nun, dann: Herzlichen Glückwunsch!

Aber wie oft produziert man sich vor anderen, postuliert, andere, neue Wege zu gehen; hat Angst, Fehler zu wiederholen und macht dafür dümmere? Weg damit. Und endlich genießen. Und es pragmatisch sehen. Schlimm wird es erst,wenn man wie eine natürlich fiktive Person am Tag nach der Weihnachtsfeier zur Chef-Sekretärin geht und fragt, ob bei ihr vielleicht ein H&M BH abgegeben worden sei. Obwohl, das ist auch sehr lustig...

Hach, es gibt so herrliche Weihnachtsfeiergeschichtchen .... Erzählt sie uns - natürlich ganz fiktiv ...

Woran man eine gute Idee erkennt ...

Woran bemisst sich die Qualität einer Idee? Es gibt zahlreiche Parameter, die es dabei zu beachten gilt. Immerhin ist Werbung teuer. Da muss man sich auch sicher sein, dass das investierte Geld auch seinen Zweck erfüllt.

Daher habe ich mich dieses Problems angenommen und für alle, die sich unsicher sind, die ultimative Scorecard zur Evaluierung von (Kampagnen-)Ideen kreiert.

Bitte sehr.

Ich wünsche viel Spaß damit ... und Erfolg natürlich.



Eine weitere Idee zur Blogparade "Der Wert von Ideen" bei schreibnudel.de

Der nächste tote Hype: Augmented Reality

Wir sind das Besserwerberblog, weil wir a) besser werben und b) über bessere Werbung bloggen.

Diesmal geht es um Letzteres - und bekanntermaßen zählt Autowerbung ohnehin zu den Genres, in denen es sehr viel sehr gute Werbung gibt, wie wir hier ja schon des Öfteren gezeigt haben.

Während vielerorts und in Agenturen überlegt wird, wie man sich die Hype rund um Augmented Reality zu eigen machen kann, um die eigene Marke modern, dynamsich, up-to-date oder sonstwie unmiefig erscheinen zu lassen, hat Jaguar sich auch des Themas Augmented Reality angenommen - und es verworfen. Das neue Buzzword heißt: Actual Reality - und das ist nicht nur gut so, sondern ebenfalls besser .... übrigens auch dann, wenn man nicht in einem Jaguar sitzt.

Basel goes Pokémon

Flashmobs gibt es allenthalben. Und in Zeiten wie diesen (Terrorangst) können die auch schon mal nach hinten losgehen, wie deutsche Urlauber an der Costa Brava erfahren durften.

Diese Panik ist es aber nicht einmal, die dafür sorgt, dass viele Menschen nicht mehr offen sind für ihre Umgebung und statt dessen mit dem Kopf nach unten durch die Straßen zieht, um z. B. um unbeaufsichtigte Taschen etc. zu orten, sondern es ist das Augmented Reality-Spiel von Nintendo: Pokemon Go.

Derer hat man sich nun in der drittgrößten Stadt der Schweiz angenommen. Aber entgegen so manchem Klischee gegenüber den Eidgenossen nicht mit Strafen und Verordnungen, sondern mit zielgruppenspezifischen Spaß (wobei der Autor es an dieser Stelle nicht versäumen möchte, auf die Doppeldeutigkeit des Wortes "zielgruppenspezifisch" hinzuweisen), z. B. "Jackass", "Joko & Klaas".

Ist halt nicht "Augmented", dafür aufs Auge.

Der Zweck adelt die Mittel

Werbemittel stehen in einem seltsamen Ruf. Entweder gelten sie als zu teuer – gerade bei Individualanforderungen, oder als zu beliebig: Kuli, Süßigkeiten, Blöcke.

Die Frage ist: Wer gibt ihnen diese Meinung? Im Grunde sind das die Werbetreibenden auf beiden Seiten des Besprechungszimmertisches. Die einen (die „Kreativen“) haben eine, wie könnte es anders sein, ganz tolle Idee, die dem Budgetverantwortlichen vermuten lässt, er sei bei der Versteckten Kamera. Die anderen (die Kunden) wollen alles mit ihrem Logo versehen, was sich in riesiger Stückzahl bei minimalen Kosten produzieren lässt.

Da sind die Vorwürfe vorprogrammiert. Aber weil es sich weder die Agentur mit dem Kunden noch der Kunde mit der Agentur wegen so was verscheißen will, ist halt die Werbemittelindustrie schuld – eben, weil sie nichts Kreatives zu einem vernünftigen Preis anbietet.

Sehr typische Herangehensweise, sich auf die Kosten zu fokussieren, statt auf den Nutzen. Das Werbemittel selbst ist dabei völlig egal. Es muss halt zu dem Unternehmen u/o dem Anlass passen. Da könnten die Kreativen ja den Kunden von ihrer Kernkompetenz überzeugen und den Kunden zu etwas bringen, was er gerne, aber selten sagt: „Ja!“

In kleinen Quadraten eingetütete Zuckerstückchen mit Logo sind unglaublich langweilig. Ein Logo für einen Hörgeräte-Akustiker macht es nicht besser. Das aber mit dem Hinweis zu versehen: „Der kleinste Hörtest der Welt.“ Gibt dem Ganzen schon wieder Charme und Witz und Mehrwert – und sorgte zumindest einmal, nämlich bei mir, dazu, dass der Kaffee ungesüßt blieb.

Werbemittel Schlafbrille
Bitte nicht stören! Ich bin kreativ. / via ebets.at
Eine Schlafbrille. An sich schon ganz nett. Auch nützlich. Aber ergibt allein keinen Sinn. "Nur so" fördert so ein Werbemittel nur das Schmarotzertum. Wenn man es aber kombiniert mit einem thematischen Bezug, dann besitzt das Ganze mehr Charme und Witz, wie z. B. bei dieser Aktion für die Kreativwirtschaft der Stadt Mannheim: „Bitte nicht stören. Ich bin kreativ!“ Das hat wieder Witz, weil es eben mit einem Klischee spielt.

Man kann auch Aufklebern oder bedruckten T-Shirts etwas abgewinnen, auch in einem herkömmlichen Design. Natürlich gibt es auch bereits ganz lustige Beispiele, die bereits eine Aussage zum Werbetreibenden treffen, wenn sie aber mehr sein sollen denn Druckfläche für ein Logo, so bleibt man besser bei Kulis und anderen Werbegeschenken.

Diese transportieren auch das Logo und sind sehr nützlich, was man allein daran erkennt, dass man nie etwas parat hat, wenn man es braucht, also immer Bedarf für so was hat, aber, wie gesagt, nur zur Anbringung des Logos ... Das ist einfach zu wenig.

Klar ist das Logo 100% Teil des CI, aber das CI ist mehr als das Logo. Wie der Name schon sagt, hat das was mit etwas Wesentlichen zu sein, der Identität. Diese Identität gilt es zu kommunizieren. Da ist es eigentlich egal, wie teuer das Werbgeschenk bzw. die einzelnen Werbemittel waren/sind, sondern was sie bringen (sollen)?

Genau diesen Dialog scheuen aber sowohl Agentur als auch Kunde. Wofür stehen wir? Was wollen wir mit diesem Werbegeschenk bzw. Werbemittel über uns sagen lassen? Diese Fragen gilt es in erster Linie zu klären. Und dann kommen erst die Kosten, dann die Strategie – und dann geht’s um die Umsetzung.

Na dann isses auch egal, wenn es etwas mehr kostet, weil es vielmehr bringt: an Nachhaltigkeit, Gesprächseinstiege, leichtere Nachfassaktionen und und und ...

So sollte es ja sein: Der Zweck adelt die Mittel.

Werbung für das Wesentliche



Heute ist der Tag des Kusses.

Bannerwerbung – Ein Test für die Sinne

Wenn es um Werbung geht, ganz gleich ob TV-Werbung, Radiowerbung, Onlinewerbung, Plakatwerbung, Bannerwerbung oder oder oder ... der Werbetreibende will immer wissen:

Wie sinnig ist das?

Gute Frage. Schlecht aber ist, dass sie meist nur rhetorisch gemeint ist, und selbst wenn nicht, ist sie es nicht wörtlich, denn es geht bei der Fragen nicht um einen Sinn, sondern ums Geld. Gemeint also ist: Lohnt sich eine solche Investition? Steht die Kosten in einer gutem Verhältnis zum Nutzen?

Hierauf eine Antwort zu geben, die auch nur den Hauch von Seriosität besitzt, qualifiziert einen zu einem Seher, einem Propheten, doch jene werden seit schon mehreren Jahrhunderten bereits mit Scharlatanerie in Verbindung gebracht. Also besser nichts dazu sagen und besser zur Eingangsfrage zurückkehren:

Wie sinnig ist das?

Und weil wir uns weitaus lieber als Nestbeschmutzer denn Scharlatane beschimpfen lassen, fangen wir erste gar nicht vom 6. oder gar 7. Sinn an, sondern bleiben bei den fünfen, die jeder Mensch (beisammen) haben sollte – und fragen uns einfach mal, wie weit die reichen – denn auch das, die Reichweite – ist ja ein Entscheidungskriterium pro und contra einer Werbemaßnahme, ganz gleich, ob es sich um teure TV-Werbung oder günstige Bannerwerbung oder oder oder handelt.

Fünf Sinne

Der Geschmacksinn
... hat eine Reichweite von ca. – 5 cm, denn dieser Sinn kommt ja erst zum Einsatz, wenn man sich etwas oral einverleiben möchten. OK, diese Reichweite lässt sich auch ins positive bis zu + 5 cm erweitern, aber da muss man schon seine Zunge rausstrecken.

Der Tastsinn
... hat eine Reichweite von 0, denn für ihn ist es unabdingbar, dass er in Kontakt mit etwas tritt.

Der Geruchssinn
... hat eine sehr variable Reichweite, die von wenigen Zentimetern bis zu einigen Hundert Metern reichen kann – je nach Windverhältnissen und Intensität des Duftmarkensenders, die ja sehr variabel sein kann, beispielsweise ob der Duft von einem menschlichen oder baulichen Körper ausgesandt wird – vor allem, wenn er innerlich brennt. Der Sinn hat allerdings die Besonderheit, dass er, wenn er über einen gewissen Zeitraum von einer Quelle aus aktiviert wird, einfach abschaltet und die Sendung nicht mehr wahrnimmt. Im Alltag ein Segen, für Werber ein Fluch.

Der Hörsinn
... hat eine enorme Reichweite, wobei dieser noch mehr als der Geruchsinn das Problem der Quellenidentifikation hat. (Selbsttest: Kaffeekränzchen, Samstagmorgen in einem modernen Supermarkt etc.) Auch die Qualität des über diesen Sinn Wahrgenommen lässt ab wenigen Dutzend Metern sehr stark ab – außer in der Nähe von Rock Open Airs, Fußballstadien zu Derbys oder Militärflugzeugbasen. Bleibt:

Der Sehsinn
... mit seinen mehreren Dutzend Kilometern Reichweite eindeutiger Sieger der Sinne, der zudem bereits ohne technische Hilfsmittel sehr gezielt zur Ortung und Wahrnehmung visueller Reize eingesetzt werden kann.

Was also ist die beste Werbung? Kommt natürlich darauf an. Wer aber wirklich „sinnig“ Werbung machen will, für den empfiehlt sich Bannerwerbung – und zwar offline.

„Hä?,“ fragt da wer aus der Leserschaft, „offline Bannerwerbung?“
„Ja, offline Bannerwerbung. Das gab’s schon lange vor online und wird es auch länger geben,“ prophezeien wir da zurück.

Denn wir sprechen hier nicht für diese Flackerdinger, die sich immer vor igrendwelche Nachrichten oder Filme im Internet stellen und jeden nerven, sondern von den ganz klassischen meist auf witterungsbeständigem Planen, z. B. PVC oder Mesh, groß bedruckten Flächen , gut platziert weithin sichtbar, mehrfach wieder verwendbar, was allein schon für diese Form der Werbung spricht.

Vielleicht mag der Frager die nicht „hip“ finden, aber dafür ist sie auf jeden Fall „top“, denn die Kosten-Nutzen-Relation ist gerade bei den günstigen Druckkosten geradezu unschlagbar.

Zudem adressiert sie den Sinn mit der größten Reichweite. Sie ist also die wohl einzige Werbeform, die man unabhängig von der Frage, ob die Werbung sinnig sei, man locker und sicher und ganz ohne Scharlatanerie mit „Ja!“ beantworten kann.

Das wiederum lässt zudem folgenden Schluss für klassische Bannerwerbung zu:

„Bannerwerbung ist richtig sinnvoll!“

Ein Klick auf expo-deal.com wäre es auch, denn der Spezialist für Werbebanner und Werbeplanen, schlug uns diesen Beitrag vor. Danke.

Die Messe, die Probleme, die Professionellen.

Messen sind etwas Wunderbares. Klar gelten TV-Spots als kreativer, erzeugt man mit einem "viral" weltweit mehr Aufmerksamkeit und auch Plakate bringen mehr Publicity, aber auch hier gilt der alte Spruch:


Und für gewöhnlich ist das bei einer Messe gegeben. Man trifft auf ein Fachpublikum, zumindest ein thematisch interessiertes Publikum meist auch noch eines, das dafür Eintritt bezahlt hat, dass es einen selbst sehen kann und darf – und dann ... wird's verbockt.

Auf der MesseThemenquelle: mobiler-messestand.eu
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