Die Zeiten ändern sich ....

Da lebt man so. Glücklich. Frau. Kinder. Haus. Alles gut. Alle gesund. Schön. Und dann plötzlich ... Was ist da los? Man weiß es nicht. Verwirrung. Man ist arglos, ahnunglos und dann die Frau los. Warum? Alles war doch gut. Kann es noch besser ...

Ein schöner Spot, der hierzulande spätestens in der Marktforschung durchfallen würde. In Deutschland setzt dieser Automobilhersteller ja wie bereits angemerkt in Sachen TV-Werbung gnadenlos auf Massenkompatibilität. Die Team-Sondermodelle. Nur ein Polo ist wie ein Polo. Alles nicht wirklich prickelnd und schon gar nicht intelligent. Aber der ... erzählt eine schöne Geschichte ... mit einer sehr schönen Pointe ... auch wenn natürlich im wahren Leben ... eine Frau ... ihren Mann ... die Kinder ... und wenn schon ... es gibt Wichtigeres im Leben ... für einen Mann.

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Try Reklamebyrå aus Norwegen für Volkswagen: The Letter

Schneller auf-, ab- und vorwärts

Eine sehr schöne Reihe, leider erst jetzt entdeckt, die Volkswagen da auf Facebook kreiert hat. Dabei geht es natürlich zum einen um die Ideen im Einzelnen, zum anderen geht es aber auch um den Markenimagetransfer, der hier gelingt, eben durch die Idee und das Medium. Nun ist Volkswagen ja nicht der einzige Automobilhersteller, dessen Imagewerte bei der nächsten Käufergeneration unter keinem allzu guten Stern steht (das abgehangenen Wort spiel muss als Andeutung reichen), aber ganz offensichtlich einer der wenigen, der sich Gedanken über "zielgruppenadäquate Kommunikation" macht. Also diese Reihe ist, ganz im Gegensatz zu ihrer aktuellen TV-Werbung, richtig sehenswert.







Social Media ist bloß ein Spiel

Wir haben Social Media in unserem Werbe-Kolleg kritisch definiert, es historisch betrachtet, sind damit reich geworden und haben seine Bedeutung für Verkäufer und Marketer hervorgehoben. Klar, dass uns das zu so etwas wie dem einzig wahren Social Media-Blog macht. Und noch klarer, dass das bei uns nicht fehlen darf:

Social Media-Monopoly



Eine schöne Idee. Und fast wie echt. Zwar findet man diese Version bei Monopoly nicht, dafür hier, wo man sich Spielbrett und Ereigniskarten ausdrucken kann.

Natürlich geht es da nicht um Kohle, sondern Kontakte sowie natürlich jeder Menge (falscher) Freunde. Und wie im wahren Leben, sollte man sich vor MySpace hüten, denn da könne man alles verlieren, sogar seinen Ruf.

Sehr schön.

Wie immer: eine Top-Quelle



Old Spice = Alter Hut (kein "Frauenporno 2")

So schön das Original, so öd die Fortsetzung. Wie bei Nackte Kanone und vielen anderen amüsanten Filmdarbietungen, hat auch die Fortsetzung des zurecht ausgezeichneten Old Spice-Spots kein Esprit mehr. Es ist ein bloßes "noch einmal, aber anders". Somit fehlt jegliche Originalität. Andererseits konnte gerade das der Massentauglichkeit zuträglich sein. Naja, meins ist es nicht, aber da kann sich ja gerne jeder sein eigenes Urteil bilden.

Faktenfetisch

Glauben Sie den Menschen auf diesem Kommunikationskanal, gibt es nichts Wichtigeres als das Internet. Glauben Sie den Menschen in/aus diversen Medien könnte man den Eindruck gewinnen, es gibt nichts Wichtigeres als das Internet. Unter anderem deshalb, weil es die Zukunft sei. Nun, wenn man dann ein paar verfügbare Zahlen dagegen stellt, könnte man zu dem Schluss kommen, die Zukunft sieht ziemlich mau aus.

Beispiel: Das Marketingfachmagazin HORIZONT lässt allmonatlich über die Kreation des Monats abstimmen. Dabei stehen zehn Spots zur Auswahl. Im aktuellen Monat liegt die Beteiligung bisher bei knapp über 320 Stimmen, im Juli bei 1927, Juni 1002, Mai 791. Und das ist doch schon sehr beeindruckend.

Ein Fachmagazin, dass ja noch die Möglichkeit hat, über seine Printversion, die es ja zumindest in den großen Häusern zuhauf (als Freianweisung) gibt (Liebe Red., ich nähme auch eine. Danke. Der Wortführer.), Werbung für diese Abstimm...äh... dieses Voting zu machen, wo in den Agenturen, deren Spots zur Auswahl stehen, die all@-Mails rumgehehen, in denen zur Teilnahme und Stimmabgabe für die eigene Kreation aufgerufen wird, Selbiges ggfs. auch noch beim Auftraggeber, kommt auf eine Mitmachquote von lediglich 1:800 (gemessen an den Visits).

Vielleicht ist das Internet das Medium der Zukunft. Aber der Mensch bleibt derselbe. Er will nicht irgendwo bei irgendwas mitmachen. Er will bedient werden. Was sehen bzw. was gezeigt bekommen und nach Belieben wegklicken können - oder wenn der Chef/der Partner kommt.

Denn die Hauptnutzung des Internet dient bekanntlich nicht der Förderung der hehren Instinkte.

Wer wirbt hier für wen?


Bevor jetzt einer drei Kreuze macht, der sei an den Satz aus seinem Evangelium erinnert (13,3): "Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse."

Achso, is gar keine Anzeige? Nur wieder mal eine Exklusiv-Meldung seines Hausblatts? Hm, ich hätte schwören können, es war die DFL. Oder die Human Ressources-Abteilung des FC Bayern, um ihren Greenkeepern die Sorge vor einer Demission zu nehmen. Zumindest der Deutsche Tourismusverband. Aber nein. Keiner davon. Ich habe mich geirrt. Ich bin halt doch nur ein Mensch. Verzeihen Sie, Herr Matthäus.

Geballte Kompetenz

Frank Herold Chef
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Heiko Walkenhorst Wortführer
VerbAgentur
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Dr. Frauke Weber PR-Päpstin
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Esther Rudolph Novesia
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