Witz schlägt Scherz

Was Employer Branding ist, haben wir hier schon lange erklärt ... und jetzt endlich mal ein schönes Beispiel dafür gefunden, dass es einer richtig verstanden hat.



Nun kann man argumentieren, dass dies so in Deutschland nicht funktionieren würde, weil ... ja, warum eigentlich? Weil es ein paar wie "Ellie" gäbe, die das weiter publizieren und sich darüber aufregen könnten und dass dies dann von diversen (Massen-)Medien aufgenommen werden könnte, was dann zu einem "Shitstorm" führen könnte.

"Praise the storm" mag man diesen entgegenrufen, denn er würde nur dazu beitragen, dass die Werte ohne Mehrkosten weitergetragen würden. Es würde also keiner PR-, Social Media- oder Werbe- -agentur oder -kampagne bedürfen, das ginge ganz von allein. OK, womöglich muss man für eine Sekunde den ersten Böen sich entgegenstellen, aber das ist halt so. Das ebbt ab und der Wind würde sich drehen. Zu - in dem Falle - Aldis Gunsten.

Natürlich muss man seitens des Unternehmens auch darauf verzichten, zusätzlich Schwung in die Sache zu bringen. Loslassen und vertrauen. Ach so, das können Sie nicht? Na, das wäre aber schlimm, wenn sie nicht einmal ihren Werten vertrauen könnten. Wenn Sie das aber können, und jemand anders diese diskreditiert, wie in dem Falle "Ellie", dann verteidigen Sie sie - und die beste Verteidigung ist bekanntlich? Genau: Angriff.

Aber Vorsicht: Das geht nur bei eigenen Werten. Und eigenen Themen. Wenn Sie sich zu anderen Dingen äußern, die nichts mit Ihrem Unternehmen zu tun haben, sollten Sie vorsichtig sein und genau abwägen, ob es sich lohnt, sich in das ein oder andere Thema einzubringen. Das kann bisweilen lustig sein, aber es gibt auch Themen, da versteht die Community gar keinen, also noch weniger Spaß als sonst.

Hervorragende Belege hierfür, hier:
John Oliver "Corporations on Twitter"

q.e.d.: Alles ist zu irgendwas gut - und sei es als abstoßendes Beispiel.

Was ist eigentlich ... ein Briefing?

In unserer kleinen Reihe widmen wir uns heute mit großer Freude einem der witzigsten Anglizismen der Werbung überhaupt. "brief" heißt eigentlich "kurz, knapp", "to brief s.o." folglich "jmd. in konzentrierter Form über das Wesentliche zu informieren." Ein Briefing müsste danach also eine Art "Informationskonzentrat" sein. Ist es aber de facto nicht, nach Ansicht der Verfasser und der, geben wir es ruhig zu und nennen wir es beim Namen, Verfasserinnen allerdings schon.

Sie könnten, wenn man sie früge, und wahrscheinlich, so steht zu befürchten, hätten sie recht, noch viel, viel mehr schreiben. Und warum? Weil sie sich keine Zeit fürs Wesentliche nehmen - und das wäre ?

Denken!

Was will ich? Was brauch ich? Was braucht der andere? Diese Zeit nimmt man sich seltenst im Vorfeld eines solchen Termins. Meist, so wird kolportiert, habe dazu die Zeit gefehlt. Man habe ja das Briefing schreiben müssen. Eine lustige Logik. Also sagt man, was man meint, dann im Gespräch. Es wird also während des Sprechens gedacht. Conclusio:

Ein Briefing ist Therapie.


Briefing

Ein Briefing versetzt die Akteure in ein frühkindliches Stadium. Dabei übernimmt der Kunde die Rolle des großen Bruders/der großen Schwester, die sich mit seinem/ihren Wissen/Plänen/Zielen brüstet, während die Agentur in die Rolle des kleinen Bruders/der kleinen Schwester schlüpft, die nach Anerkennung sucht oder einfach nur Schläge vermeiden will, weshalb er/sie artig zuhört.

Vielleicht ist es sogar eine Eltern-Kind-Konstellation, die dem einen (Kunde) das Gefühl gibt, groß zu sein, und dafür bewundert zu werden, während der andere gelobt wird, weil er so artig stillsitzen kann und so goldig nachfragt. Da ist der Kunde glücklich und die Agentur kriegt noch n Keks.

Putzig. Aber: "putzig" führt höchstens zu "pfiffig". Obwohl ... Den meisten reicht das ja.

Briefinggespräche (Marketing Briefings, Design Briefings, Werbeagentur Briefings) sind also super für beide. Aus Sicht des Kunden ist das ja so: Da kommt wer, interessiert sich für mich, fragt nach, fragt mehr - und ich kann ungestört alles sagen. Man spart also eine Therapiesitzung. Und Agenturen befeuern das ja, mal mehr, mal weniger bewusst, mit ihren Nachfragen, um eine weitere Suade auszulösen, um eine weitere Stunde "Briefinggespräch" abrechnen zu können - und diese Stunde zahlt ja meist sein Arbeitgeber. (Testen Sie: Briefinggespräche mit den Leuten, die das deren eigenes Geld kostet, sind immer schneller rum, als die Kaffee- und Kekserunden mit Marketingabteilungen.)

Und wenn dann noch etwas "Pfiffiges" dabei rauskommt, freut sich die Marketingabteilung. Ob das den Kunden freut? Egal. Zumindest haben alle Akteuere nach dem Papier (Attribut: geduldig!) alles richtig gemacht (was ja nicht anders geht, stand ja auch alles drin :-)

Und wenn dann mal rauskommt, dass das, was man da so eher fabri- als produzierte, doch nicht so ankommt, kommt halt ein anderer. Die Verweildauer von Product Managern liegt im Durchschnitt bei rund zwei Jahren. Das finde ich nun "brief". Vielleicht kommt es daher. Vielleicht heißt es sowas wie "Lassen Sie uns mal kurz kennenenlernen. Bin eh bald weg."

Nachgedanken zu einem Meeting mit Junioren

Pianist in einem Bordell

"Erzählt meiner Mutter nicht, dass ich in der Werbung arbeite.
Sie denkt, ich bin Pianist in einem Bordell."


Eines der berühmtesten Bonmots aus der wunderbaren Werbewelt. Es stammt von Jacques Séguéla, Gründer von Euro RSCG (Er ist das S.) - und aus seiner Zeit.

Heute hat Werbung in der Masse einen wesentlich besseren Ruf. Dafür gibt es viele Gründe. Einer davon ist, dass sie "normal" geworden ist, da sie zum einen fest zum Alltag (sei es in den konsumierten Medien, sei es im Stadtbild) gehört, zum anderen ist es heutzutage für jeden möglich oder erschwinglich in irgendeiner Form zu werben. Oder auch "in der Werbung" zu arbeiten.

Auch hat diese Branche viel für die Akzeptanz seiner selbst getan. Transparente Ergebnisse aus Marktforschung, Studien, anderen Untersuchungen haben den Irrglauben vertrieben, dass diese Agenturen in ihren Keller Massenmanipulatoren beschäftigen, die sich heimlich irgendwelcher Psychotricks bedienen, um Menschen zu etwas verleiten, was sie nicht wollen. Es ist ein seriöses Geschäft geworden, bei dem es klare Zahlen gibt.

Und das ist das Problem. Zahlen gibt es immer, Ideen gibt es keine mehr. Das heißt, es gibt sie schon, nur werden sie als solche nicht mehr erkannt, denn die Beurteilung obliegt Menschen, die nur Zahlen verstehen, aber eben Menschen nicht.

Sei es in Marketingabteilungen oder bei der Kundenberatung - es gilt das Gebot der Zahl. Und ansonsten der eigene Horizont. Und sich vorzustellen, wie groß der ist bei Menschen, die klein an Erfahrung sich mit Bergen an Zahlen umgeben - und sich im Grunde ja darin wohlfühlen, ist ja alles überschaubar -, bedarf auch keiner großen Phantasie.

Und kommt da dann wer mit einer Idee, wird er angesehen, als handele es sich um eine Stange Dynamit, denn man tut alles dafür, dass sie nicht zündet. (Auch wenn das Gegenteil behauptet wird.)

Wie gesagt, Agentur- und Kundenseite geben sich da nichts. Und dank der Bologna-Reform wird das nicht besser. Was die damit zu tun hat? Immer mehr Menschen bekommen in immer jüngeren jahren einen Universitätsabschluss, der sie in der per se korrekten Annahme bestärkt, sie wüssten etwas und hätten schon etwas erreicht. Haben sie ja. Einen Universitätsabschluss. Da aber greift die Autosuggestion ins Spiel.

"Ich habe meinen Abschluss gemacht!" sagen sie nicht ohne Stolz und Kenntnis dessen, was sie sich antun. Denn sie haben "einen" Abschluss gemacht. In ihrer Wahrnehmung aber, haben sie abgeschlossen. Mit ihrem Leben nicht. Das soll gerade mal von ihnen aus genau so weiter gehen. Aber mit dem Lernen? Das muss nicht sein - und wenn dann kommt es "von oben" oder "von vorn". Und was mit dem Gelernten tun? In Zeiten der Bildungsbulemie maximal wiederkäuen. Ansonsten schlucken, verdauen, Scheiße!

Kritisch hinterfragen? Kostet Zeit. Zeit ist Geld. Beides hat keiner mehr. Also verplempert man beides. Durch Diskussionen, Verweise auf die Berge und ihre Gefahren. Der Absturz scheint heutzutage das Privileg des Wochenendes. Ansonsten - nichts riskieren. Schon gar nicht das eigene Weltbild. Das will man sich erhalten. Zum Aufstieg wartet man auf eine Gondel. Auf steinigen Wegen kann man sich schmutzig machen, ausrutschen, abrutschen, blaue Flecke holen. Und die macht weder Mutti noch Persil wieder raus. Es gibt zu wenig weiße Riesen. Und auch zu wenig weise.

Droben thront der Chef und wundert sich, dass nichts von unten nachkommt. Er schaut nach. Ja, alle Wege sind offen. Daran liegt es also nicht. Und warum die Gondel reparieren, denkt er sich. Die war ja schon kaputt, als ich hier ankam. In seiner Verzweiflung schreit er in die Welt: "Kommt denn da niemand mehr?" Und das Echo wirft seine Worte zurück ins Tal. Von allen Wänden schallt es nun "mehr ... mehr ... mehr".

Unten steht das Jungvolk, lauscht, fühlt sich bedroht - und bestätigt. Ein gutes Gefühl.

Oben vereinsamt der Chef - und verhungert.

Tja, hätte er mal besser Klavier gelernt.

Chart der Woche

Eines der beliebtesten Mittel, um komplexe Sachverhalte suggestiv zu simplifizieren, besteht ja in ihrer grafischen Darstellung. Ein Chart ist wohl in der Tat die effektivste Methode der deskriptiven Informationsdichte. Deshalb möchten wir uns dem auch einmal annehmen.
"Chart der Woche" vollständig lesen »

Frohes, Neues Jaaaaaaa!


Ja, natürlich ist das ein abgegriffenes Wortspiel. Aber schon bitter, dass es immer noch funktioniert. Einzig und allein, weil es ZU WENIG Ja-Sager gibt. Ja, zu wenig.

Ja-Sager gelten als rückgratlos, unterwürfig, ängstlich. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade auf Entscheiderebene zeichnet sich der Ja-Sager durch Mut aus, denn er ist bereit zu Neuem, er ist angstfrei. Scheitern findet er zwar auch scheiße, aber wegen der Möglichkeit verfällt er nicht in Schockstarre, sondern er ist durch die Option motiviert, sein Projekt zum Erfolg zu verhelfen.

Und dann ist klar, was er sagen wird:

JAAAAAAAAAAA!


Was sagen Sie? Auf ein erfolgreiches 2015.

Heiko Walkenhorst
Ja-Sager

Wollen Sie Ihren Senf dazugeben?

Das Schöne an englischer Werbung ist ja oftmals, dass sie nicht dem Wunschdenken eines Kreativen entspringt, sondern der Wirklichkeit - und dort braucht es dann nur noch einen Spritzer ... naja, Würze, und fertig ist die Tischkonversation, auf die sich selbst Deipnophobiker freuen dürften.

Und das Ganze für ein Produkt, das nun wirklich nicht gerade für seine Begehrlichkeit berühmt ist. Ein wunderbares Beispiel, wie eine kleine Idee reicht, um etwas ganz Großes entstehen zu lassen.

Dieser Blog-Eintrag spart 10.000 Euro und mehr

Existenzgründer brauchen Hilfe. Hilfe, die sich nicht jeder leisten kann. Andererseits kann es sich kein Existenzgründer leisten, keine Hilfe in Anpruch zu nehmen. Da ist guter Rat teuer.

Nein. Ist er nicht.

Wir sagen Ihnen hier, was und wie Sie es tun müssen - kostenlos.

Hilfe für Existenzgründer

1. Geben Sie auf!
Ja, Sie haben richtig gelesen. Wenn Sie solchen Blog-Einträgen oder sonstigen Verheißungen vertrauen, sind Sie wohl etwas zu grün hinter den Ohren, zu blauäugig, wollen es zu bunt treiben und werden sich schwarz ärgern. Also lassen Sie es sein! Natürlich könnten wir Ihnen auch sagen, was Sie hören wollen, so tun, Sie in Ihrem Versuch mit unserem Know-how und Expertise zu unterstützen, um Ihnen dann eine Rechnung präsentieren zu können, die nur einem nutzt: uns! Wollen Sie das? Na dann, schreiben Sie uns.

2. Geben Sie Ihr soziales Umfeld auf!
Sie sind höchstwahrscheinlich umgeben von Angestellten und Beamten oder derartigen Anwärtern. Sprich: von Pfeifen, Angsthasen, Neidern. Würden Sie einen Salafisten fragen, wie er das perfekte Wiener Schnitzel zubereitet? Also, die Menschen um Sie herum langweilen sich und wollen sich nur langweilen. Deshalb arbeiten sie auch nach Tarif, mit Vertrag und allem Pi, Pa, Po, damit ja alles geregelt ist. Kompensiert wird das dann mit Mountainbiken. Und selbst da tragen sie Protektoren, Helme und x andere Schoner und Schützer. Diese Menschen kennen Risiko nur mit Vollkasko. Echtes Risiko - so wie das einer Existenzgründung - kennen sie nicht. Sie kennen eben nur Langeweile. Und deshalb stellen sie auch 1000 pseudo-interessierte Fragen, die der lebendige Beweise dafür sind, dass es entgegen der dämlichen Lehrermeinung doch dumme Fragen gibt. Diese Fragen dienen nur dazu, von Ihnen Antworten zu erhalten, mit denen die Fragesteller entweder ihr eigenes Sozialleben auffrischen und mit neuestem Klatsch aufwarten können ("Du, haste schon gehört, der/die will jetzt xyz werden."). Das Leben der Anderen. Genau. Manche erdreisten sich dann auch Antworten zu geben. ("Dass du dich das traust.", "Ich würde mich das nicht trauen." (Das sind doch die besten, weil ehrlichsten.), "Ich sehe das kritisch." (Die allerschlimmsten, weil sie ihre Feigheit hinter einer altklugen Phrase verstecken.) Diese Menschen wollen nur in Ihrer Nähe sein, damit sie aus nächster Nähe sehen, wie Sie fallen, wie Sie bluten und wie sie sich wieder aufrappeln wollen. Denn Ihr Scheitern ist deren größte Legitimation für deren eigene Feigheit. ("Das haste jetzt davon, dass du besser und mutiger als ich sein wolltest.")

3. Geben Sie Ihre Idee auf!
Sie lesen ja immer noch? Immer noch voller Zweifel? Echt jetzt? Dann geben Sie doch endlich auf. Auch wenn das unmodern ist und wie Frevel klingt, der Mensch ist ein Säuge- und Raubtier - und als solches kann es Angst wittern. Sie riechen bis hier! Und wenn Sie jetzt noch als Ihre Kernkompetenz Kommunikationsfähigkeit, Empathie und/oder Toleranz nennen, ist es sowieso AUS. Sehen Sie denn wenigstens gut aus?

4. Fahren Sie Bus u/o Straßenbahn!
In einem SUV kriegen Sie höchstwahrscheinlich nur "Das Beste der 80er, 90er und das neueste von heute!" zu hören, aber nichts, was sich lohnt. Im ÖPNV gibt es echte Menschen, die einem zum Teil echt Leid tun können - mehr intellektuell als finanziell, aber das muss Ihnen scheißegal sein, denn im Zweifel sind sie das, was man in Deutschland Masse nennt. Und "Masse" reimt sich auf ..., na? genau: Geld! Ach so, das böse Wort. Das wollen Sie gar nicht? Doch schon, aber nicht so direkt? Also, Sie möchten es anders formuliert haben? Weil das irgendwie so primitiv klingt, als habe man nichts anderes im Kopf, als ginge es einem nur darum - und so ist das nicht bei Ihnen? Gut - Hiermit verweisen wir gerne auf die Punkte 1-3.

5. Gehen Sie in die Disco!
Das haben wir hier schon vor fast einem Jahrzehnt geraten - und wir weichen keinen Jota! Im Gegenteil: Wir erweitern das auf jedwede Form der Kommunikation, angefangen bei der Eigenwerbung. Und hässlich hatten wir ja auch schon. Ganz gleich, ob Meeting oder Dating: Wer hässlich ist, ist chancenlos. Es sei denn, er/sie ist "interessant". Wann hat das zuletzt als Aufriss gereicht? Ach so, das wollen Sie auch nicht. Wissen Sie denn überhaupt, was Sie wollen? WARUM MACHEN SIE ES DANN NICHT EINFACH???

Sind Sie Marketing-Experte?

Marketing-Experte ... alleine das Wort schon ist so eine Sache, aber lassen wir das mal so stehen: Marketing-Experte. Sie wissen ja, was damit gemeint ist.

Die meisten Menschen wissen mit spätestens 18 Jahren, ob Sie Marketing-Experte sind. Und, glaubt man Pressemeldungen zu dem Thema (sollte man nicht tun, aber auch das wollen wir hier nicht vertiefen, außerdem gilt das ja für alle Themen, angefangen beim Wetter, Börsen-Tipps, Spielberichterstattungen etc.), werden Marketing-Experten immer jünger. Manche sind es schon mit 12.

Gewiss gibt es auch Menschen, die in gewisser Weise noch früher als Marketing-Experte gelten können, aber den ultimativen Test sollten diese Menschen da noch nicht erbracht haben. Auch mit 12, 13, 14 nicht, auch wenn diese diesen Test bereits hinter sich haben (bzw. über sich haben ergehen lassen).

Aber sei's drum kommen wir nun zum Test und zur so einfachen wir endgültigen Klärung, ob Sie Marketing-Experte sind.


Beantworten dazu einfach die folgende 2-in-1-Frage, soll heißen: Wie auch immer Ihre Antwort auf die folgende Frage ausfällt, selbige Antwort gilt auch zur Klärung, ob Sie Marketing-Experte sind. (Noch ein letztes Mal für die Google-Robots: Es geht hier ums Marketing-Experte-Sein)

Hatten Sie schon einmal einvernehmlichen, zufriedenstellenden Geschlechtsverkehr?

Die Antwort gaben Sie sich schon, aber sie gibt es auch hier (mit Begründung) ...
"Sind Sie Marketing-Experte?" vollständig lesen »

Orte der Worte

Unter der Überschrift "Mediaplaner aufgepasst" haben wir hier schon einmal über, sagen wir mal: thematisch unglückliche Platzierung von Werbung berichtet. Klar kann man sich, wenn man ganz, ganz streng ist, darüber ärgern, dass man viel Geld für das Gegenteil der intendierten Ziele ausgegeben hat. Andererseits ist dadurch Aufmerksamkeit garantiert und ein Leben weitaus länger, als es Werbung sonst zuteil wird, zum Beispiel als eMail-Attachment unseres Händlers für Präsentationsprodukte ("Danke.") und folglich in einem Blog für Besserwerber:


Köstliches Product Placement
McDonalds / Burger King

Wer wirbt wofür?
Seniorenheim WerbungMediaplanung im Stadverkehr
"Orte der Worte" vollständig lesen »

Von allen guten Geistern. Verlassen?

a) Ein Unternehmen muss Geld verdienen.
b) Das Geld haben andere.
c) Um aus deren Geld sein Geld zu machen, braucht es ein Angebot (Produkt/Dienstleistung).
d) Das Angebot muss (irgendwo) in seiner Gesamtheit, also inkl. seiner Präsentation, so attraktiv sein, dass die, die das Geld haben, bereit sind, Teile davon gegen den Erwerb/die Nutzung des Angebots einzutauschen.
e) Wie groß diese "Teile" sind, hängt davon ab, wer man ist, z. B. Unternehmen oder Geldhaber; oder: Walkenhorst oder Rockefeller (Der Name steht hier nur symbolisch, eigentlich müsste da ja Ortega oder Helú stehen, aber wer kennt die schon?).
f) wie ... Fertig!

Bitte? "Ja, und?", fragen Sie? Ja, und wissen Sie was: Ich mich auch. Sie haben ja Recht!!! Aber wenn das so banal ist, wie oben skizziert, wenngleich womöglich etwas umständlich (vielleicht altersbedingt), warum haben Sie dann Ratgeberbücher? Steht da was anderes drin? Wirklich?

Merke:

Die Qualität einer Beziehung steht in reziproker Relation zur Anzahl der Ratgeberbücher im Machtbereich der Beziehung.

Also: Privat/Ehe - s. Wohnzimmerregal, Geschäft - s. USM Haller-Sideboard.

Aber natürlich gibt es auch Unternehmen, die solche Ratgeberbücher verfassen, vertreiben.
Also müssen auch diese etwas finden, was jene Werke so attraktiv macht, dass Menschen bereit sind, dafür ihr Geld herzugeben.

Neuestes Werk: Das sprechende Unternehmen - Wie Sie Ihr Unterbewusstsein für Ihren Geschäftserfolg nutzen.

Dazu eine Frage: Welches Geschlecht hat die Person, die sich hierfür inhaltlich verantwortlich zeichnet?

Und noch eine: Zum Nachnamen dieser Person gehört ...

a) ... Mut.
b) ... ein Adelstitel (also alles ab "von")
c) ... noch ein anderer. (also Doppelnamen)

Jesses, haben Sie Vorurteile. Obwohl: Sie haben ja (schon wieder) Recht. Und irgendwie finde ich das, was Alexandra Herzog-Windeck da anpreist, unlogisch anmutend.

Wenn man sich des Unterbewussten bewusst sein soll und damit Erfolg hat, ist es dann noch das Unterbewusste?
Und wenn es das nicht mehr ist, dient es dann noch meinem Geschäftserfolg?
Wenn es unterbewusst bleibt, wozu soll ich das Buch kaufen?

Irgendwo hakt's. Oder es hämmert. Dämmern will es mir nicht. Aber ich habe ja auch kein USM Haller-Sideboard - was für sich spricht - und mich auch.

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