Was ist eigentlich ein ... Advertorial?

Lange Zeit galt es als der letzte Schrei, dann eher als Ruf der Hilfslosigkeit, mehr 0.2 denn 2.0, aber inzwischen fehlt der Begriff, dem wir uns heute in unserer kleinen Reihe widmen wollen, in keinem Media-Mix mehr – und das aus gutem Grund:

Eine Art Definition des Advertorials

Ein Advertorial ist die monetaristische Synergie kommunikativer Mächte.


Diese Mischung aus Werbung (Advertising) und Leitartikel (Editorial) kombiniert das Geld der werbetreibenden Industrie mit der Reputation journalistischer (Massen-)Medien – nicht selten auch unter Umgehung gesetzlicher Vorschriften.

So müssen in Deutschland journalistische und werbliche Beiträge deutlich voneinander getrennt sein. Dies geschieht beispielweise durch den schriftlichen Hinweis „ANZEIGE“ in der Printwerbung, bzw. im Internet durch die Hinweise „Sponsored Post“ oder „Sponsored Link“ (nicht zu verwechseln mit InText-Werbung – das ist ein anderer Quat...Themenbereich))

Wenn man das aber tut, also das Advertorial, so wie es sich gehört, eben mit „ANZEIGE“, „Sponsored Post“ bzw. „Sponsored Link“ zu versehen, dann ist diese Form der Kommunikation vielleicht sogar die interessanteste Form der Unternehmenskommunikation über die Massenmedien, weil sie Intelligenz und Ehrlichkeit miteinander verbindet ... naja, zumindest könnte sie das.

Übrigens: Ehrlichkeit auf beiden Seiten – sowohl der Unternehmen als auch der Medien. Auch nicht ganz unwichtig in den 2.0er-Zeiten, wo alles anders scheint, vor allem virtueller (was stimmt) und verlogener.

Wir hier lügen nicht. marketing-blog.biz macht das. Auch er veröffentlicht, wenn wer die Traute sowie die nötigen Noten hat, „Sponsored Posts“ – immer gekennzeichnet. Warum? Weil alle davon profitieren: Das Unternehmen von unserer Reichweite, wir von seinem Geld. (s. o. monetaristische Synergie kommunikativer Mächte)

Ja, so einfach ist das bisweilen. Und:

Ganz ehrlich.

Sag's doch einfach ...

Hat einer die Telefonnummer von Campino? Oder kann ihm einer sagen, dass er Recht hatte und die lautet: "Jetzt!"? Danke sehr.

1993 befahl er und die anderen Toten Hosen uns allen "Wünsch' dir was!" und leitete dies mit dem Versprechen ein, dass es wieder eine Zeit geben werde, in der das Wünschen wieder helfe. Damals klang das so:



Und heute? Sieht das so aus ...

"DAS WORMSER", langjähriger Kunde unseres Wortführers und seiner Werbeagentur in Heidelberg (VerbAgentur), machte mit bei der Wahl zur Top-Location Deutschland und wollte dazu parallel eine kleine Online-Kampagne auf allen abstimmungsrelevanten Seiten.

Nun sind ja Kunden gerne kompliziert. Und vor lauter Stolz auf ihr Angebot wollen sie es gerne mal vollumfänglich dargestellt wissen - natürlich immer, also auch auf einem Banner oder sonstwo. Nun, zum Glück zählt DAS WORMSER da nicht zu. Und natürlich kommt da auch die langjährige Zusammenarbeit zum Tragen, wo man inzwischen eine Vertrauensbasis geschaffen hat, wo einerseits der Kreative gelernt und auch akzeptiert hat, wann es doch wichtig ist, dass Vorhandensein hochflexibler Trennwandsystem auch zum 100. Male zu erwähnen, andererseits der Kunde gelernt hat, dass es manchmal auch wichtig ist, alles wegzulassen und nur das zu kommunizieren, was wirklich wichtig ist - und dem Falle war es natürlich, als Sieger aus dieser Wahl hervorzugehen. Das Ergebnis:

So wurde für den Kunden geworben:


Das ist aus dem Kunden geworden:


Womit bewiesen wäre: (s. o.)

Hach, ich bin stolz auf mich. :-)

Gar nicht so beschissen, die App

App für die Toilette

Since writing on bathroom walls is done neither for critical acclaim nor financial gain it is the purest form of art.


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Würden Sie Firmenadressen kaufen?

Irgendwie bekannt, oder? Unternehmen, die ein super Produkt haben, das zahlreiche Unternehmen interessieren und erfolgreicher machen würde, nur wissen sie nicht, wie sie ihr Top-Produkt zielgruppengenau bekannt machen - schlicht aus einem einzigen, profanen Grund: ihnen fehlen die Kontaktdaten. Also wird, äh: Werbung gemacht - und das läuft gerne mal so ab:

    "Wir haben hier ein super Produkt. Aber wir müssen unbedingt die Bekanntheit und die Nachfrage steigern. Vorschläge?"
    "Firmenadressen kaufen"
    "Hallo? Wir haben das Zeitalter der Sozialen Medien!"
    "Facebook"
    "Prima."
    "Fernsehen."
    "Teuer."
    "Aber geil."
    "Also los."


Kurz: Firmenadressen kaufen will keiner. Lieber wird mal „TiiWii“ gemacht. Das bringt zumindest im B-to-B-Bereich meist mal gar nichts, außer ein äußerst ungünstiges Preis-Leistungs-Verhältnis, außer es schmeichelt dem Ego, wenn man sich mal kurz „nur für zwei, drei Tage“ mit den Worten „Bin aufm Dreh“ verabschieden kann.

Damit sind aber die meisten aufm Holzweg. Zugegeben, eine Infopost für den selben Zweck einzusetzen, ist vielleicht auf den ersten Blick weniger sexy, aber darauf es kommt es bei den allermeisten Produkten ja auch gar nicht an. Da wäre es eben wichtig, dass die Information bei der Zielgruppe ankommt, einfach um Streuverluste zu vermeiden.

In der Theorie leuchtet das jedem ein. Aber deswegen gleich Firmenadressen kaufen? Kann man sich da sicher sein? Und überhaupt ... Infopost, Werbebriefe. Wirkt das nicht billig?

Nein, tut es nicht, aber andererseits ... kann man das zum Teil schon sagen: Es wirkt – wenn ...

... wenn man aktuelle Adressdaten nutzt.


Nichts ist lustiger für die falschen Adressaten als zu lesen, an wen die Post gehen sollte.

Würden Sie Firmenadressen kaufen?

"Dr. Beate Baumann? Wer ist das?"
"Ich glaube, die hat früher hier mal gearbeitet."
"Ist die nicht mit dem Junior durch?"
"Nein, das war die .. wie hieß die denn noch?" etc.


Über Ihr Produkt spricht niemand mehr ...

Ergo: falsch adressierte Post gibt kein gutes Bild ab. Zudem belasten die Rückläufer dieser Infopost das Budget.

Wer über kein eigenes Adressmanagement verfügt, kann sich natürlich die Mühe machen und sich selbst eine Adressdatenbank anlegen. Entsprechende Software ist durchaus bezahlbar. Oder aber man kommt zu dem (Ent-)Schluss, ein Extrabudget bereitzustellen, eben um Firmenadressen zu kaufen, bei denen man sicher sein kann, dass die Infopost ebenso ankommt wie die "message". Aber solche Leute kann man sich ja auch einkaufen :-)

Mitarbeitergespräch. Panik – oder Basis des Erfolgs ...

Wir leben in einer fast schon durchhysteristierten Gesellschaft. Kaum ein Begriff, der nicht durch meist negative Emotionen vorbelastet ist. „Er muss zum Mitarbeitergespräch!“, heißt es gerne mal in Radio Flur und meint damit, dass es für die Person Ärger oder gar die Kündigung gäbe.

Oder haben Sie schon mal gehört: Ich/Du/Er/Sie darf zum Mitarbeitergespräch?

Mitarbeitergespräch
Natürlich kann man sich fragen, warum dem so ist, denn ein Mitarbeitergespräch an sich ist erst einmal ja nichts anderes als ein ... genau: Mitarbeitergespräch. Man spricht miteinander. Und je konstruktiver das Mitarbeitergespräch ist, desto produktiver ist es für beide Seiten.

Natürlich nimmt der Vorgesetzte dabei eine Leistungsbeurteilung vor. Aber ist das schlimm? Eine Mitarbeiterbewertung ist doch sein gutes Recht. Natürlich muss sie transparent, nachvollziehbar, fair sein, aber darauf kann ja auch der Mitarbeiter pochen – am besten in einer Art, die Engagement für die Arbeit und das Unternehmen kommuniziert – und nicht Angst vor der Mitarbeiterbeurteilung.

Also seinen Vorgesetzen auffordern, ihn zu überprüfen – und zwar gemäß diesen und jenen Kriterien. Damit stellt der Mitarbeiter sicher, dass auch jene Parameter in die Leistungsbeurteilung kommen, in denen er glänzen kann. Dadurch schafft der Mitarbeiter von vornherein die Grundlagen für eine positive Bewertung seiner Leistung.

Radio Flur hätte das vielleicht gerne anders. Aber ein Unternehmen muss sich halt überlegen, wie es den Zusammenhalt in der Belegschaft gewährleistet – ebenso worüber sich der Einzelne dem Unternehmen verbunden fühlt: über Gejammer – oder Erfolg.

Dabei ist so viel schon sicher: Sollten Mitarbeiter Angst vor einem Mitarbeitergespräch haben, ist es letzteres nicht.

Solche Gespräche bieten beiden Seiten große Möglichkeiten. Ja, beiden, wenn der Mitarbeiter auch die Zeichen erkennt, dass dies nicht der Platz ist, bei dem er zufrieden wird, sollte auch er sich nach einer Alternative umschauen, wo er seine Qualifikation besser einbringen kann. Auch Mitarbeiter haben ein Recht auf Kündigung.

Wäre doch auch mal interessant, wenn die Vorgesetzten sich vor einem Mitarbeitergespräch „fürchten“ müssten. Radio Flur fände das bestimmt prima. :-)

Postwurfsendung = Wegwerfsendung?

Eine Antwort hängt vor allem von einem ab: Wer sie gibt. Wenn man nun also jemanden fragt, ob eine Postwurfsendung als Marketingmittel taugt, dann erhält man die eine Antwort.

Klar: Alle Dienstleister, die in diesem Bereich tätig sind, werden die Frage bejahen und Statistiken aufweisen, die ihnen Recht geben.

Noch klarer aber: Alle „Menschen auf der Straße“, die in Postwurfsendungen in ihrem Briefkasten wiederfinden, werden die Frage verneinen und darauf verweisen, dass sie niemanden kennen, der „die Dinger“ liest.

Es ist so ein bisschen wie beim Fremdgehen. Bei Umfragen zum Thema Postwurfsendung geben mehr Männer zu, dass sie es schon mal getan haben. Frauen lügen. Wirklich wissen tut es niemand und außerdem kommt es eh immer auf den Einzelfall an.

Postwurfsendung Marketingmittel
So werden Dienstleister nur in den seltensten Fällen einen (potenziellen) Kunden davon abbringen, eine Postwurfsendung nicht zu platzieren, weil das Thema, die Aufmachung, die Kommunikation, der Weg falsch gewählt ist.

Und ebenso wenig geben die Menschen zu, dass sie sich das ein oder andere schon mal ganz gerne anschauen – wegen der Preise, der Aufmachung, dem Angebot, weil es sie interessiert.

Somit kommt man zu dem Schluss: Ja, eine Postwurfsendung als Marketingmittel funktioniert, wenn sie in Form, Wort und Zahl ein Angebot kommuniziert, das interessiert.

Ansonsten landen diese Kommunikationsmaßnahmen nicht einmal in der sogenannten Rundablage P, sondern fliegen direkt in den Papiermülleimer vor der Tür oder, in Wohnanlagen, in die Kiste unter den Briefkästen.

Vermeiden lässt sich das nie, weil man nie wirklich weiß, wen was wann genau interessiert. Die Entscheidung für oder gegen ein Angebot per Postwurfsendung wird in Sekundenbruchteilen gefällt. Und was bei dem einen funktioniert, z. B. „Werfen Sie diese Postwurfsendung nicht weg.“, wirkt bei anderen als Beschleuniger, weil es wie Betteln wirkt.

Auch die beliebten „Sie haben gewonnen!“-Umschläge scheinen noch ihren Zweck zu erfüllen, ansonsten wären sie doch schon bestimmt ausgestorben. Oder arbeiten in den werbetreibenden Unternehmen nur misanthropische Ignoranten?

Nun, der Schluss liegt nahe, aber es ist bloß eine Vermutung. Ebenso wie die, dass die Werbemaßnahmen, die man mit Respekt und Wertschätzung erstellt, auch Respekt und Wertschätzung erfahren. Vielleicht verdient das nicht jeder Marktteilnehmer , aber dann müssen sich die werbetreibenden Unternehmen auch fragen, ob dieser Marktteilnehmer sie verdient.

Auch das hat viel natürlich mit dem jeweiligen Angebot und der jeweiligen Zielgruppe zu tun. Menschen, die auf 1-Euro-Läden abfahren, haben bestimmt ein anderes Verständnis von Respekt und Wertschätzung als jene, die von Exklusiv-Maklern geworben werden sollen. Aber das gilt es halt zu wissen und danach zu handeln. Dann taugt auch eine Postwurfsendung zu mehr als einer Wegwerfsendung.

Eselsbrücken im Marketing: A

Inspiriert vom Marketing-Kurs des Masterstudiengangs an der Hochschule Niederrhein, Fachrichtung Design, und in Ergänzung zu unserem Werbe-Kolleg bauen wir hier in loser Folge "Eselsbrücken im Marketing", die zum besseren Verständnis von Auftraggeber und Auftragnehmer führen sollen.

Eselsbrücke Marketing

Fangen wir also mal ganz vorne an mit unseren "Marketing Mnemonics" - mit dem Buchstaben A:
"Eselsbrücken im Marketing: A" vollständig lesen »

Empfehlungsmarketing ganz einfach

Zum Zeitpunkt des Entstehens dieser Zeilen wurden hochwahrscheinlich wieder 213 Apps online gestellt. Zudem wurden 89 Blogs hochgeladen, vier Millionen Mailings verschickt und Abertausende „virals“ hochgeladen. Wenn es reicht. Und wozu das alles? Um Kunden zu gewinnen.

Alles schön und gut, aber auch doof. Unserer Ansicht nach. Wie von uns schon mal – und wie gewohnt überspitzt – gesagt:

"Sie brauchen kein Kundenbindungsprogramm; sie brauchen ein Kundenbindungsprodukt."

Warum? Weil am Ende des Tages immer nur eines zählt: Ist der Kunde zufrieden mit dem, was er für sein hart erarbeitetes Geld vom Anbieter bekam?

Natürlich wissen das auch Unternehmen. So liest man nicht selten Sätze wie „Die Meinung unserer Kunden ist uns wichtig!“, findet Buttons wie „Kundenfeedback“ auf Webseiten, proklamiert Kundenzufriedenheit, präsentiert irgendwelche Kundenbewertungen, von denen man nie weiß, wer sie schrieb, ob sie echt sind oder aktuell oder oder oder. Und zudem gibt es auch 1000 andere Kanäle (auch diese Zahl ist eher moderat gehalten.), in denen sich Kunden über Ihr Angebot auslassen.

Und selbst dann, wenn man all das hätte und wüsste, hätte und wüsste man nichts - außer den Statements. Eine valide Evaluierung in Form einer dezidierten Kundenzufriedenheitsanalyse findet nur höchst selten statt - zumal die normalerweise ja alles andere als billig ist, mit viel Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist, viele Meetings, wenig Ertrag.

Wäre doch schön, wenn man in Zeiten, in denen es doch für alles eine App oder einen Blog gibt, eine Seite gäbe, mit der man all das aseptisch, schnell, online und ohne das Kaffee & Kekse-Budget zu strapazieren, lösen könnte. Das Schlagwort heißt natürlich Empfehlungsmarketing.

Weniger als 10% aller Dienstleister nutzen Empfehlungsmarketing aktiv zur Kundengewinnung. Dabei entscheiden rund 90 Prozent aller Neukunden bei der Auftragsvergabe auf Basis von Empfehlungen, Referenzen und Online-Bewertungen.

Aber wie will man wissen, wo und wann man von wem wie bewertet wurde. Das können sich gerade kleinere Dienstleister gar nicht leisten. Es sei denn ... klar, auch so eine Seite gibt es jetzt: ProvenExpert.com.



Durch die zugrundeliegende Technik sei es möglich, die Zufriedenheit der Kunden qualifiziert zu messen, in Echtzeit auszuwerten, Potentiale zu erkennen und ausgewähltes Feedback als Referenz zu veröffentlichen. Zudem lässt sich auf Wunsch komplette oder auch das selektive Kundenfeedback auf einem eigenen, für Suchmaschinen optimierten Profil veröffentlichen.

Gerade für Anbieter mit kleinem Budget wie kleinere Handwerksbetriebe sowie solchen mit gesetzlichen Restriktionen, was Werbung angeht, wie Ärzte und Steuerberater angeht, klingt das nicht uninteressant, zumal es deren Service in verschiedenen Stufen gibt – und entsprechend für lau über Basic und Plus bis hin zu Premium für rund n Fuffi pro Monat – und all das in rund 3 Minuten Arbeit, sagen sie.

Gut, damit muss man immer noch gefunden werden, aber Qualität spricht sich rum – auch im Netz. (1) ?


Mit den besten Empfelungen,

Ihr
Besserwerber-Team

(1) P.S. Wenn Sie nicht wissen, wie das geht, wir tun’s. ?

Digitale Transformation

Wow - das ist ja mal n Schlagwort. Bestimmt gibt es bereits Lehrbücher zu dem Thema mit allerlei Aspekten, die es zu beachten, zu berücksichtigen und sonst zu irgendwas gilt. Es geht aber auch einfacher.

Als Fachleute für Niederkomplexität möchten wir hier ausnahmsweise mal wen anderes zu Wort kommen lassen, einfach weil er gar nichts macht, außer sagt, wie es ist: Roland Tichy - und das ist schlimm, er gut, ja, nahezu brillant - und gewiss gibt es nicht wenige, die ihn für lustig halten, was er nicht ist. Er ist faktisch. Ja, und das das lustig ist, das ist traurig - aber letztlich das Problem der Dinosaurier.

Zeitungen oder Quelle – Dinos sterben langsam
Roland Tichy


Digitale Transformation lautet die Zauberformel der Wirtschaft, seit immer mehr Wirtschaftsbereiche digital umgewälzt werden: Medien gestern, der Handel heute, Banken morgen, Automobilindustrie übermorgen. Aber wer packt es, wer wird auf der Strecke bleiben?

Nehmen wir als erstes Beispiel Zeitungen – immerhin wird ihre schiere Existenz in Frage gestellt, seit man News googeln kann, und News waren neben Pornos die frühesten digitalen Produkte, damals, in den fernen 90ern.


Den kompletten Text gibt es auf "Roland Tichys Einblick" (Ja, "Einblick", nicht: 'insight').

Always Missverständnis? Muss nicht sein ...

Kreativität ist immer auch eine Sache des Flows.

Und den braucht man auch, wenn er noch nicht da ist. Und was hier verklausiert nach einer Umschreibung im ZEIT-Rätsel klingt, ist nur die Überleitung für diesen wunderbaren Kurzfilm über ein Mädchen und seine Menarche.

hello flo Werbespot

Hoho, dass die deutschen Aseptiker bei Procter & Gamble, Johnson & Johnson, Beiersdorf etc. dieses Wort noch nicht für ihre Werbung entdeckt haben, ist wahrlich verwunderlich. Wir FachMÄNNER wissen natürlich, dass dies der terminus technicus der ersten Monatsblutung ist. Und eigentlich spricht ja nicht dagegen, diesen Begriff auch einem größeren Publikum bekannt zu machen, wo die Masse doch schon lernte, was "Frühstückscerealien" oder ein "Yieper" ist.

Mädchen und ihre Menarche - das hätte doch was. Klingt ein wenig nach Monarchie. Perfekt für die kleinen Prinzessinnen. Aber nein, noch ist man nicht so weit.

Lieber nimmt man Termini, die die Mädchen aus der Schule kennen: Regel (u.a. Grammatik), Periode (Mathe), Tage (z. B. freie -, Ferien-)

Sind wir so prüde? Selbst in den zumindest als noch prüder verschrieenen USA gibt es nun ein Angebot samt Website, das sich alles andere als scheu diesem Thema widmet.

In einem Spot ganz ohne weiße Hose, italienische Hotelzimmer, hellblauer Testflüssigkeit wird auch nichts von einer Geschichte voller Missverständnisse gefaselt, sondern ein "Care Paket" voller nützlicher Dinge angeboten. Einfach so. Einfach gut.



Noch eine blutige Anfängerin.

Geballte Kompetenz

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