Das Verkaufsgespräch mit dem vielversprechenden Interessenten

Wir haben gebrainstormt und eine interessante Zielgruppe ausgemacht. Später haben wir gesehen, wie manTrigger Events nutzt, um Kunden zu gewinnen. Und vor einiger Zeit, hatte ich beschrieben, wie man mit attraktiven Angeboten zum Kunden durchdringt.

Verkaufsgespräch

Nehmen wir also an, es hat alles geklappt: Unser Werbebrief mit einem attraktiven Angebot, zu einem guten Zeitpunkt an eine vielversprechende Zielgruppe verschickt, liefert ordentlich Response. Wir haben die Reagierer in Vorgesprächen (Telefon / e-Mail) qualifiziert und die vielversprechenden Kunden-Kandidaten rausgefiltert. Und mit denen haben wir ein Verkaufsgespräch (neudeutsch: Salesmeeting) vereinbart.

Worauf kommt es im Verkaufsgespräch an?
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Wie man Trigger Events nutzt, um Kunden zu gewinnen

Kürzlich habe ich eine Technik vorgestellt, wie man neue Märkte entdecken kann: mit einem Brainstorming. Und wenn man dann weiß, welche Kunden-Zielgruppe(n) vielversprechend sind, dann geht es daran, die kaufbereiten dort herauszufiltern.

Trigger Event

Man kann nun natürlich, wenn man so eine Zielgruppe entdeckt hat, zum großen Schlag ausholen. Also zum Beispiel eine Serie ganzseitiger Anzeigen in den betreffenden Branchen-Magazinen schalten, 15000 Adressen mieten, ohne wenn und aber alles drei mal anschreiben; wer sich als Interessent outet wird zur 20-Städte Roadshow einladen, usw. usf. - keine Frage: wenn es gut gemacht ist, dann funktioniert das.

Die Kehrseite vom großen Schlag: Die Investition ist a) hoch und zwar sowohl was Aufwand - wie Planung und Orchestrierung betrifft, als auch vom Finanziellen her und b) ist es riskant. Ist so eine Kampagne erst mal am Rollen, dann ist es nämlich sehr schwer, was zu ändern, weil eins ins andere greift. Wenn es schief läuft, dann hilft oft nur mitten drin stoppen. "Wir mussten die Reißleine ziehen", heißt es dann gern.

Aber bitte, wer genug Geld hat und sich sehr sicher ist, so dass er alles auf eine Karte setzen kann, und wer dann auch die anrollende Response-Welle handhaben kann, warum sollte der nicht den großen Wurf versuchen.

Wer allerdings sparsam mit seinen Ressourcen - wie Geld, Manpower, Energie - umgehen muss, und wer erst mal Erfahrung sammeln will, bevor er alles auf eine Karte setzt, der geht besser einen anderen Weg. Und einen solchen Weg will ich Ihnen heute zeigen: Wie man Trigger Events nutzt, um Kunden zu gewinnen.
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An wen könnten wir denn noch verkaufen?

Neue Kunden?

Da gibt es die Geschichte von dem Mann, der mit seinem Hund wegen einer kleinen Operation zum Tierarzt musste. Und während der Tierarzt seinen Wuffi betäubt und festschnallt am OP-Tisch, denkt der Mann: Was ist denn das für ein OP-Tisch? Den verkauf ich doch normalerweise als ..

Tja, unser Hundebesitzer war Chefverkäufer für einen Hersteller von technischen Zeichentischen, wie sie beispielsweise Architekten brauchen. Und der Bruder unseres Tierarztes hier war Architekt. Der Tierarzt, das erzählte er alles seinem Patienten-Besitzer, unserem Verkäufer, war unzufrieden gewesen mit dem, was es damals an Tierarzt-Praxis-OP-Tischen auf dem Markt gab.
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Twitter, Bloggen, Xing - Social Media .. alles nur Gedöns oder was?

"Das ist doch alles nur Gedöns!" Gibt's das noch, dass das einer sagt, der im Marketing / Vertrieb unterwegs ist? Nicht wirklich, oder?

Social MediaIch jedenfalls habe mitunter schon nicht schlecht gestaunt, wenn mir einer erzählt hat - von dem ich das nun gar nicht erwartet hätte -, dass er mehr als 40 Blog-Feeds liest. Oder der mittelständische Geschäftsführer, der vorgeblich talentierte Leute sucht auf Xing und in Wirklichkeit (eigentlich nur so nebenbei >>smile<<) nach Geschäftsgelegenheiten Ausschau hält.

Und erst Twitter! Es ist noch keine 4 Wochen her, da hab ich gedacht: 140 Zeichen Meldungen, das kann nur Gequake - sprich: nette Zeitverschwendung sein. Und jetzt haben es etliche Blogs in meinem Reader ganz schwer, das heißt ich komm nicht mehr zum Feeds-Lesen, weil ich via Twitter auf die interessantesten Leute und Diskussionen stoße.

Vielleicht ist Twitter ja nur wie ein neues "Spielzeug" und früher oder später ..

Ja, vielleicht. Aber, so viel kann man jetzt schon sagen, das was da unter der Flagge "Social Media" über uns Marketer und Vertriebler (als Selbständiger ist man ja auch beides) gekommen ist, das geht nicht mehr weg. Besser, man schaut da mal genauer hin, oder nicht?

Was ist Social Media?

Erst mal ist es ein Begriff, ein Buzzword, das man an jeder Ecke liest und hört. Und was ist jetzt Buzz? Okay, da habe ich mir vor einer Weile mal eine griffige Definition notiert (leider weiß ich nicht mehr wo ich es her habe):

Buzz entsteht, weil die Leute Dinge über Dinge reden wollen, die
  1. neu genug sind, um ein "Aha" beim Zuhörer auszulösen und
  2. doch schon so solide, dass die "Vordenker" bereits dazu genickt haben.

Das was Social Media aus und stark macht, ist die Interaktion, der Austausch von Info und Gedanken. Man kann es ganz gut als Gespräch bezeichnen. Und wenn man als Marketer oder Vertriebler - also unter geschäftlichen Gesichtspunkten - mitmachen will, sollte man da an "Bazar" denken. Und wem dazu jetzt das Cluetrain-Manifest einfällt, der liegt nicht verkehrt.

Wie nutzt man Social Media geschäftlich?

Die große Gefahr, so scheint mir, ist, sich zu verzetteln. Man taucht ein bei Twitter oder bei LinkedIn und kommt vom 100sten aufs 1000ste, ohne dass man irgendwas geschafft hätte. Mein Vorschlag ist daher (aus eigener schmerzhafter Erfahrung sag ich das), dass man sich als Selbständiger oder Verantwortlicher in einer kleinen Organisation eine Strategie zurecht legt. Strategie heißt ja auch: einen Plan haben. Was Strategie genau ist, das habe ich zum Beispiel in einem Posting hier aufgeschrieben.

Die wichtigste Frage ist: Welches Ziel verfolge ich, wenn ich Social Media mache?

Die Antwort auf diese Frage könnte zum Beispiel sein: Ich will mehr Business-Kontakte machen. Oder: Ich will als Experte für Thema X bekannt werden. Oder: Ich will mehr Traffic auf meine WebSite bekommen. Oder ..

Wenn ungefähr klar ist, was wir vor haben, dann brauchen wir als nächstes eine Zentrale. Das heißt: Einen zentralen Knotenpunkt, der sowohl Ausgangspunkt für unsere Aktivitäten ist, als auch Auffangstation für die Reaktionen, die wir auf unsere Aktivitäten hin bekommen.

Ein Netz spinnen

Ideal eignet sich ein Blog, um ein Social Media Netz(werk) zu starten. Ein Blog ist ein gutes Archiv für eigene Gedanken, egal ob etwas in wenigen Sätzen gesagt werden kann oder ob lange Artikel, wie zum Beispiel so ein Newsletter hier, dafür notwendig sind. Im Blog sammelt man Fundstücke im Web, wie z.B. YouTube-Videos, Links zu Artikel von anderen usw. Im Blog können andere kommentieren. Mit einem Blog tritt man ein bisschen hinter der offiziellen Firmenfassade hervor.

Übrigens: Ein regelmäßig zu einem bestimmten Thema gefüttertes Blog ist "Google-Saft". Das heißt: Google belohnt Blogger mit vorderen Plätzen in der organischen Suche. Geben Sie mal Leadmanagement bei Google ein und Sie finden meine Subsite Leadmanagement unter den Top 10 - wegen meines Blogs zum Thema. Und, so viel zum Aufwand, ich poste nur ein oder zwei mal im Monat etwas.

Ein nächster Schritt wäre dann zum Beispiel ein Twitter-Account. Selbst wenn man nicht Twittern will, so kann man doch seine Blogpostings via Twitter verbreiten. Man findet neue Interessierte und kommt vielleicht ins Gespräch.

Twitter mit seinen 140 Zeichen ist ein Gesprächs-Angebot-Plattform - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mit einem einfachen Service wie Twitterfeed kann man seine Blogpostings (die Überschriften und den Link dazu) automatisiert "Twittern". Und via Links bekommen Sie Traffic auf Ihren Blog aus Twitter.

Ein nächster Schritt wäre dann zum Beispiel ein Account bei einer Netzwerkplattform wie Xing oder LinkedIn.
Dort nimmt man an Gesprächen zum Thema teil und lernt neue Leute kennen. Andere "Spezialisten", aber auch Leute, die Probleme lösen wollen oder neue Ziele anvisieren (die kennt man auch unter dem Begriff: potenzielle Kunden). Dort kann man - natürlich immer nur dann, wenn es passt - auf seine Gedanken, Tipps, Artikel, Whitepaper, usw. verlinken. Und wo sind die gesammelt? Im Blog.

Wer dabei fortgeschritten ist und sich eine Moderation zutraut (auch vom Aufwand und der Zeit her), der eröffnet dann eine eigene Gruppe zu seinem Thema.

Wie geht es dann weiter?

Das erstaunliche beim "Social Media machen" ist, es geht immer weiter. Die Grenzen werden von der eigenen Energie, der eigenen Zeit gezogen. Man kann gar nicht überall mitmachen, wo man es vielleicht spannend fände. Und wenn man geschäftlich unterwegs ist, dann ist es gut, von Zeit zu Zeit auf die Ausgangsfrage zu schauen: Welches Ziel verfolge ich?

Und wenn Sie jetzt starten wollen?

Für Ihre erste Blogerfahrung, das Vertraut werden damit, empfehle ich Ihnen einen kostenlosen, gehosteten Service. Mit wenig Aufwand richten Sie zum Beispiel bei Blogger oder Tumblr Ihren ersten Blog ein und können loslegen.

Und wenn Sie ein wenig Englisch verstehen, dann empfehle ich Ihnen, dass Sie bei Steve Rubel Lifestream mal rein schauen. Rubel ist Top-Blogger, gehört zur Social-Media-Avantgarde und spricht gerade davon, dass er den nächsten Schritt geht: Vom Bloggen zum Lifestreaming.

Übrigens: Mir scheint, das ist gar nicht sooo viel anders als Bloggen. Der Service zum Lifestreamen ist kostenlos, einfach zu handhaben und gehostet: Posterous. Und wenn ich jetzt anfangen wollte mit Social Media, würde ich es direkt mit Posterous auch probieren.

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Der Text ist ein Auszug aus meinem Direktmarketing-Newsletter. Mehr Info dazu hier ..

Ist "keine Entscheidung" Ihr Nummer 1 Konkurrent?

"Das ist schon nicht uninteressant, was Sie da sagen." oder "Tja, da haben Sie recht. Wir müssten da was tun." So oder so ähnlich hört sich das an, wenn Kunden oder besser "potenzielle" Kunden eine Entscheidung vor sich her schieben. Und wir kennen es alle, nicht wahr? Einerseits selber, als vor-sich-her-Schieber, und als Verkäufer auf der anderen Seite.

keine EntscheidungUnd da, als Verkäufer, kann es einem den letzten Nerv rauben. Wer viele solche es-geht-nicht-vorwärts Kontakte in seiner Pipeline hat, ist nicht selten demotiviert, lässt den Kopf hängen und bringt keinen Schwung mehr in die Akquise.

Es ist klar, wir haben zur Zeit wirtschaftlich nicht die rosigsten Zeiten. Die Kunden drehen jeden Cent um. Nicht selten wird dabei an den falschen Stellen gespart. Da kann man dann oft nur mit den Schultern zucken und denken, das ist höhere Gewalt.
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Nur ein attraktives Angebot zieht auch Kunden an

Wer wirbt, der muss auch irgendwann in seiner Werbung ein Angebot machen. Am besten eines, auf das viele passende Leser anspringen - Betonung auf passende. Wie kommt man zu so einem attraktiven Angebot? Worauf kommt es da an?

Angebot an den Leser

Ich schreibe hier vom Leser. Denken Sie dabei an den der Ihre Werbeanzeige, Ihren Werbebrief oder Ihre E-Mail liest. Und schließen Sie auch den Hörer mit ein. Jemand, dem Sie von Angesicht zu Angesicht gegenüber stehen. Dazu gehört auch die Gruppe, zu der Sie sprechen oder ein Gegenüber am Telefon. Und denken Sie immer an Männer und Frauen, auch wenn ich hier durchgehend vom Leser spreche.
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Wann Kunden auf Ihre e-Mails reagieren

Das Gespräch verlief prima. Der Interessent ist angetan von dem was wir bieten können und wartet auf unsere follow-up e-Mail. Jedenfalls hatten wir diesen Eindruck. Aber wieso kommt da eine knappe "haben's uns anders überlegt" - Antwort (oder vielleicht sogar gar keine)? Und wieso ist er auf einmal nicht mehr zu sprechen für uns? Was ist da passiert zwischen dem Telefongespräch und der e-Mail?

Alle Wahrscheinlichkeit spricht dafür: Die e-Mail ist der Show-Stopper. Das schauen wir uns gleich näher an, doch vorher noch ein paar interessante Fakten zur Rolle von e-Mail im Marketing - im Geschäft:

Wann Kunden auf Ihre e-Mails reagieren  In einer Umfrage unter Marketing-Entscheidern wird die e-Mail als leistungsstärkster Werbekanal genannt. In vielen Werbekanälen (TV, Print usw.) werden die Ausgaben gekürzt, e-Mail hingegen gehört zu den Kanälen, in die 2009 mehr investiert werden wird. Und bei den Marketing-Taktiken die in 2009 zur Strategie gehören, ist der Newsletter ganz vorne - also auch e-Mail.

Was bedeutet das für uns als e-Mail Schreiber?

Zwei Entwicklungen kommen auf uns zu.

  1. Noch mehr Post flutet in unseren Posteingang. Und dieses "mehr" ist kein Spam, der mittlerweile ja relativ gut weggefiltert wird, sondern Information, die vom Empfänger bewertet werden will. Das heißt, man muss immer schneller entscheiden: lesen oder wegwerfen.

  2. Das was da verschickt wird, wird immer besser. Okay, das ist wohl nur theoretisch so. Es wird auch weiterhin viel Myll ankommen. Aber immer öfter werden Mails verschickt, deren Schreiber geschult wurden und/oder die auf gute Textbausteine zurück greifen. Kurz: Das Text-Niveau steigt.

Die Konsequenz kann nur lauten: Wer mitspielen will, wer will dass seine e-Mails gelesen werden, der muss gute e-Mails verfassen. Jetzt kriegen wir die Kurve, zurück zu unserem Fall von oben: Die e-Mail ist der Show-Stopper. Die Frage heißt jetzt:

Was schreibt man - und wie? - wenn die e-Mail gelesen werden soll

Zuerst ist der Betreff mal ganz wichtig, nicht wahr? Und die Wirkung vom Betreff (oder auch email subject) hat einer meiner Klienten kürzlich untersucht.

Er ist Marketingleiter in einem großen deutschen Mittelständler und hat eine Handvoll Kollegen, alles leitende Angestellte, gebeten, dass sie ein paar Tage lang die e-Mails an ihn weiter leiten, die sie geöffnet haben (unabhängig davon, ob sie sie auch durchgelesen haben, ob sie sie gut fanden usw - "öffnen" war das Kriterium).

Die Betreffzeilen dieser e-Mails hat er untersucht. Was haben sie gemeinsam? Er hat 3 Dinge in folgender Reihenfolge gefunden:

  1. "Sie", "Du", "Ihre", "Ihr", "dein" oder Produkt- bzw. Firmenname (des Adressierten) waren drin;

  2. Kurze Betreff-Texte; oft unter 40 Zeichen;

  3. ein Verb war drin.

Das ist zwar jetzt nicht wissenschaftlich abgesichert (und ich könnte mir vorstellen, dass auch die Form wie Fragesatz oder Aufforderung oder .. eine Rolle spielt), aber an diese 3 Punkte kann man sich halten. Das sollte funktionieren und die Tür öffnen.

Übrigens, die Überschrift dieses Postings hier "Wann Kunden auf Ihre e-Mails reagieren" ist ein gutes Beispiel (was für ein Zufall aber auch, gell? ;-) ) Mit einem "Ihre" wird der Leser direkt angesprochen, der ganze Betreff-Text hat 38 Zeichen und mit "reagieren" ist ein Verb drin.

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Der Text ist ein Auszug aus meinem monatlichen Direktmarketing-Newsletter. Mehr Info dazu hier ..

Wenn die Kunden zögerlicher werden

Es gibt ja immer Phasen, in denen alles läuft wie geschmiert: Die Akquise spült laufend vielversprechende Kontakte rein, und die "Lösung" geht weg wie geschnitten Brot. Man braucht nicht viel über Neues nachdenken, sondern macht das "Übliche" - Marketing und Vertrieb laufen auf Autopilot.

Zögerliche KundenUnd auf ein mal ist da Sand im Getriebe. Die ersten, fast sicher geglaubten Abschlüsse kommen nicht zu Stande. Nicht dass die Kunden einen Wettbewerber bevorzugt hätten, nein, die Verhandlungen ziehen sich hin und hin und drohen zu versanden. Das gab es bisher auch schon das ein oder andere mal, dann stand aber schon der nächste heiße Kundenkandidat in der Pipeline.

Und jetzt schaut man in seine Pipeline und stellt fest, da kommt gar kein frisches Material nach, mit dem der Vertrieb arbeiten könnte (und es waren definitv nicht die Russen, die den Hahn zugedreht haben >>smile<<). Jetzt ist guter Rat teuer.

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen so eine zähe, der-Verkauf-steht-quasi-still Phase gerade erleben, dann stehen Sie nicht alleine. Die düsteren Prognosen, zu welchem Monster sich die Finanzkrise noch auswachsen wird, lähmen viele. Und "viele" heißt aber auch: nicht alle!

Was können "bewegliche" Unternehmen tun, um in schwierigen Zeiten und Märkten profitabel zu wirtschaften?

Sie erinnern sich vielleicht, dass ich mich in meinem August-Newsletter an den Großmeister der Strategie, Carl von Clausewitz, angelehnt hatte, als es ums Entwickeln einer Akquise-Strategie ging. Und unser preußischer General lässt uns auch jetzt nicht im Stich. Clausewitz' Rat in schwieriger, unübersichtlicher Lage lautet: Zusammenführen der Kräfte, um sie an dem Punkt einzusetzen, wo die Wirkung am stärksten ist.

Wenn wir Clausewitz folgen, dann ist jetzt keine gute Zeit für „Marketing as usual". Und es ist jetzt auch nicht die Zeit, dass sich Marketing und/oder Vertrieb in neuen und ungewissen Abenteuer verstricken. Viel besser ist es, das auf Wirkung zu optimieren, was man bereits hat. Das ist das, was Clausewitz einem Marketer heute mit "Zusammenführen der Kräfte, um größtmögliche Wirkung zu erzielen" sagen würde.

Hier 3 Punkte, an denen Marketing jetzt Außerordentliches bewirken kann:

  • In schwierigen Zeiten in schwierigen Märkten ist es das Wichtigste, dass der Fluss an neuen Geschäftskontakten nicht versiegt. Deshalb müssen alle Werbemittel, wie WebSites, Anzeigen, Mailings usw., darauf hin untersucht werden, ob sie auch ihr bestes geben, um Leads zu generieren. (Jetzt kein Geld verschwenden.)

  • Es gibt in jedem Markt kaufbereite Kunden. Diese kaufbereiten sind die wertvollsten und müssen identifiziert werden (ebenso müssen die nur kraftraubenden unfruchtbaren früh erkannt werden). Der Vertrieb muss mit wertvollen Leads versorgt werden, damit er verkaufen kann. Das bedeutet: Ein optimiertes Lead Management entfaltet sofort große Wirkung.

  • Der letzte Punkt gilt auch für den Vertrieb. Marketing und Vertrieb müssen an einem Strang ziehen. Clausewitz würde sagen: Es kann nicht sein, dass die Kavallerie dorthin reitet während die Infanterie dahin marschiert. Die Kräfte müssen zusammengeführt werden und gemeinsam stärkste Wirkung entfalten.

Vielleicht wissen Sie jetzt schon genau, wo und wie Sie den Hebel ansetzen wollen? Dann los, warten Sie nicht länger.

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Der Text ist ein Auszug aus meinem Direktmarketing-Newsletter. Mehr Info dazu hier ..

Was der Kunde jetzt hören will

Wir sind ja hier beim Anti-Krisen Blog, oder? Und wir machen das mit der Anti-Krise ja nicht nur um den Schwung zu behalten, sondern eine unbeeindruckte Haltung hat auch handfeste Vorteile. Besonders für Leute die akquirieren, Geschäft entwickeln, verkaufen oder wie immer man das nennt, was die Aufträge rein bringt.

Krise: Was der Kunde jetzt hören willAlso, nicht "Rezession", "Krise", "uns gehts ja so schlecht" jammern, weil jammern lähmt. Und Lähmung bedeutet: Laufende Projekte kommen zum Stehen, geplante werden zurück gestellt und neue gar nicht erst in Angriff genommen. Das kann nicht unser Ziel sein.

Wer jetzt und in den nächsten Monaten etwas bewegen will, der muss Zuversicht verströmen. Und damit meine ich kein plumpes Aufsetzen von Optimismus: "Ich weiß gar nicht, was die alle haben, ist doch alles halb so schlimm", "Sie werden sehen, das wird schon wieder", usw. Da wird man vielleicht als fröhlicher (und etwas unbedarfter) Plapperer gesehen, aber nicht als jemand, dem man die Führung in schlechten Zeiten anvertraut.

Wie sieht Führung aus?

Gute Führung sagt nicht nur, was nicht getan werden soll, sondern auch, was besser stattdessen zu tun ist. Und, wenn wie in unserem Fall Führung nicht befehlen kann, sondern überzeugen muss, muss sie Verständnis zeigen, damit sie gehört und angenommen wird. Das klingt jetzt ein bisschen theoretisch, und damit die Sache klar wird mache ich gleich mal

ein Beispiel:

    Der Kunde jammert: Wissen Sie was bei uns in [Branche] los ist? Bei uns schlägt die Rezession voll durch. Ich kriege nicht mal die Finanzierung für überlebensnotwendige Projekte durch, und es soll ja noch schlimmer kommen, hört man .. jaul, jaul, jaul.

    Die schlechte Reaktion darauf: Wem erzählen Sie das; bei uns sieht es nicht anders aus. Ich .. jaul, jaul jaul. Aber lassen Sie uns doch mal schauen, ob wir nicht eine tolle Lösung für Ihr [Kundenproblem] haben. Der Verkäufer hier hat keine Chance beim Kunden zu landen. Wie soll er den Kunden denn raus holen aus dem Loch, wenn er doch selber tief drin sitzt?

    Ein Verkäufer der Führung übernimmt: Ich verstehe Sie. Und da stehen Sie nicht alleine, die Rezession hat viele im Griff. Letzte Woche habe ich mit [einem Ihrer Kollegen aus Ihrer Branche] gesprochen, der bereits erste kleine Erfolge einheimst, indem er die angespannte Situation am Markt clever nutzt.

Den Kunden möchte ich sehen, der darauf hin nicht mehr hören will.

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Der Text ist ein Auszug aus meinem monatlichen Direktmarketing-Newsletter. Mehr Info dazu hier ..

Braucht es wirklich so viel Talent, um geschickt Geschäftskontakte zu knüpfen?

Immer wieder höre ich, wie wichtig Talent beim Telemarketing ist. Und ich frage mich schon lange, ob es nicht beim Telemarketing und generell beim persönlichen Werben so ist, wie bei den meisten anderen Professionen auch: Talent macht 10% aus. Die restlichen 90% sind Arbeit. Stimmt das, oder liege ich da falsch?

Geschäftskontakte per Telefon

Klar, es gibt bestimmte Auschlusskriterien, die es de facto unmöglich machen, fremde Leute anzurufen, um ihnen ein Angebot zu machen. Ich denke da an heftige Sprachfehler oder wirklich starke Scheu vor Fremden. Aber ein anfänglich unangenehmes Gefühl in der Magengegend, eine gewisse Schüchternheit oder Null Erfahrung in der Akquise sind keine wirklichen Hindernisse. Das kann man alles in den Griff kriegen.
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Geballte Kompetenz

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