Was gibt es noch für Unterschiede zwischen Werbung und Kunst?

Ich schrieb da neulich, Sie wissen schon - ja, genau, DAS. Doch nun geht es weiter. Ist das nicht toll? Besonders toll ist, wie wunderbar leicht zu verstehen ist, welche Unterschiede zwischen Werbung und Kunst ich Ihnen hier zeige.

Durch die Lektüre dieses kurzen Beitrags gewinnen Sie 1a-Content, den Sie im Smalltalk direkt, 1:1, problemlos einsetzen können und der Ihren Ruf festigen wird, dass Sie ein kultivierter, sympathischer, gutaussehender, intelligenter und gutaussehender Mensch sind, der die Dinge hinterfragt, das Herz auf dem rechten Fleck hat und an den sich jeder mit allen Fragen der Welt wenden kann. Okay, Sie wissen ungefähr, worauf ich hinaus will.

Zweckfreiheit


Zweckfreiheit. Das ist Kunst. Zweckgebundenheit - das ist Werbung. Werbung will was und zwar was genau Bestimmtes. Sie müssen sich davon lösen, dass ein Gemälde und ein Plakat rein formal eine große Ähnlichkeit haben. Das ist nur die Form - Elemente, Strukturen, Beziehungen. Doch das ist nicht das Wesentliche. Man muss es anders betrachten: Wie entsteht Kunst? Ich würde sagen: spielerisch. Und Werbung? Nicht spielerisch. Werbung ist eine ernste Sache. Kunst ist der Kinderkram der Kultur. Werbung ist Erwachsenen-Sache. Ja, klar, in der Kreation wird dann auch mal spielerisch alles Mögliche ausprobiert usw. Aber nur innerhalb eines vorgegebenen, funktionalen Rahmens. Kunst ist da anders. Selbst Auftragskunst. Was Auftragskunst-Auftraggeber sich kaufen, ist ja gerade nicht das funktional Festgenagelte, Geläufige usw. Sie kaufen Verspieltheit. Behaupte ich mal.

Homo ludens vs. Homo oeconomicus


Mal ganz grob, damit Sie ein Label haben (die Definitionskraft solcher Label ist freilich begrenzt, schließlich definiere ich hier einen Sachverhalt mit einem Label, das ich durch den zu definierenden Sachverhalt erst bestimme, Zirkelschluss, aber egal, es bleibt was hängen im Kopf).

Und übrigens: Wenn Sie Interesse an sehr lebendigem Smalltalk haben, behaupten Sie einfach, Kunst wäre vegan. Und umweltfreundlich.

Was das Marketing vom deutschen Handball-Sieg lernen kann

Okay, es war geil. Aber es war auch langweilig. Warum? Weil es nicht der versprochene Krimi war, sondern ein Spaziergang. Gut, es ist wirklich klasse, dass sich auch andere Sportarten anbieten, "uns" mal glücklich zu machen. Danke dafür. Nachdem die klassenübergreifende Nationalsportart Fußball - nunja, etwas schwächelt, nunja, entmärchent wurde. Was für Titanic-Leser ja keine Überraschung war. Und eine Enttäuschung eigentlich auch nur für Leute, die da irgendwas mit dem Kaiser falsch verstanden hatten. - Wie gesagt, es ist gut, dass andere Sportarten sich anbieten. Letztes Jahr die Frauennationalmannschaft. Jetzt die #badboys.

Mannschaftsfoto Handball Nationalmannschaft 2016Foto: Sascha Klahn/DHB

Es ist toll, klar, aber irgendwo dann auch nur "naja". Zu viele unbeantwortete Fragen trüben den Sieg: Wo war die Kanzlerin? Wieso gab es kein Bier, sondern nur Moet? Warum nur die Max-Schmeling-Halle? Wieso war das in Krakau? Ist nicht alles aus Polen nach dem Wahlerfolg der PiS eigentlich blöd? Wieso haben die Spieler Namen, die keiner kennt? Und warum hat Deutschland erst um 17 Uhr 12 erfahren, dass hier ein National-Event zu bestaunen ist?

Was das Marketing daraus lernen kann? 1. Ohne Konsistenz kein Mythos. Wenn man Überraschungsmeister sein will, darf man nicht zu klar gewinnen. 2. Schampus macht jeden Mythos kaputt. 3. Keiner hat mit diesem Sieg gerechnet und darum weiß jetzt auch keiner, wie es weitergehen soll. Ein Super-Produkt, selbstverständlich, aber keiner weiß, warum. Das heißt: 4. Nicht übertreiben. Die Über-Aufladung des Events mit einer Bedeutung, die es nicht hat, macht den Blick auf die eigentliche (Produkt-) Leistung schwer. Nebenbei: Haben Sie mal Handball gespielt? Ich kann Ihnen sagen: Wenn Sie dreimal in der Halle hin und her gerannt sind, sind Sie tot. Das ist nicht wie Fußball, sich anbieten, den CR7 geben. Das ist echter Sport. Und den hat man in verständlicher Begeisterung hier totgelabert. Wir lernen also: 5. Text ist zwar immer wichtig, aber lieber nicht zuviel. Geschwafel ist schlecht.

Was hier schief läuft, sieht man sehr gut daran, dass der FCB diesen EM-Sieg, immerhin ein EM-Sieg, mit seinem Sieg über Hoffenheim vergleichen und so vereinnahmen darf.

Meine Lieblings-Tweets









Was das Marketing von Menderes lernen kann

Menderes hat gewonnen. Finally. Nach all den Jahren ergebnisloser Singerei bei DSDS endlich ein Sieg! In den Rückblicken werden wir noch einmal erzählt bekommen, wie es kam und wie es schließlich zum Dschungelcamp kam.

Die Geschichte von Menderes enthält ein Narrativ, das ebenso offensichtlich wie völlig trivial ist - und dennoch relevant und wichtig. Was das Marketing von Menderes lernen kann, ist: "Gib nicht auf!". Wir leben in einer Welt der Nachfragemärkte. Verkaufen besteht nicht - wie in Angebotsmärkten - rein aus der Verteilung von Angeboten. Verkaufen bedeutet Verkaufen. Erst nach dem ersten "Nein" kann man überhaupt wirklich von Verkauf sprechen, alles andere ist im reinen Wortsinn Distribution, Verteilung, pure Logistik. Und es ist eine Binse, dass es normalerweise mehrere, viele Angebotsanstöße durch Verkäufer erfordert, bis ein Kunde kauft. Bei Dienstleistungen wahrscheinlich mehr als bei Low-interest-Produkten. - Wenn Sie es differenzierter wissen möchten, fragen Sie meinen Blogkollegen Gerold Braun.

Menderes ist - wie oft? vierzehn? mal bei DSDS angetreten. Against all odds. Er ist ein paar mal eine Runde weitergekommen, einmal war er sogar in der Karibik dabei, aber gewonnen hat er nicht. Es hat ihn aber dahin gebracht, wo er jetzt schließlich gewonnen hat.

Aida

Die folgende Geschichte ist erfunden, Ähnlichkeit mit wahren Ereignissen wäre rein zufällig!

München ist toll! Schönste Stadt der Welt usw. Alle sind schön in München. Alle haben die Haare schön. Menschen, Medien, Macher. Oder war es: Märkte, Medien, Macher? Marken, Menschen, Medien? Egal. Hauptsache schön. Ein einziges Klischee. Die ganze Stadt ein Film-Set. Sie wussten es vielleicht nicht, aber in München hat jeder eine 80-Quadratmeter-Küche mit wandbreiter Glasfront und Blick auf den ewig sonnigen, höchstens jahreszeitlich mal malerisch verschneiten Garten.

Die kälteste Woche des Jahres


Außerdem hat München die Bayerische Staatsoper, das - so raunt man - einzige, wirklich namhafte Opernhaus der Welt, das sich ein Programm mit täglich wechselnden Vorstellungen leistet. An dieser Oper gibt es die Münchner Opernfestspiele, 30 außergewöhnliche Vorführungen im Juli. Petrenko, Kaufmann, vielleicht Netrebko, aber immer top-notch! Der Kartenvorverkauf für die Festspiele läuft - wie jedes Jahr - in dieser Januar-Woche. Ebenfalls wie jedes Jahr ist es in dieser Woche saukalt. Egal, wie warm der Dezember war, egal, ob man Silvester im T-Shirt verbracht hat: In der Vorverkaufswoche zu den Festspielen ist es kalt. Die kälteste Woche des Jahres. Immer.

Einer der schönsten Leuchter der Welt
Aida ist gut, IDA ist besser



Die längste Schlange der Welt


Weil die Karten zu den Festspielen so begehrt sind, bildet sich zum Vorverkauf eine Kartenschlange. Nun kennt man das ja. Jeder hat schon mal iPad-, Batman- oder Star-Wars-Fanboys im Fernsehen gesehen, die ein, zwei Tage vor Verkaufsbeginn vor irgendeiner Kasse kampieren. Aber das ist Kinderkram! Die Vorverkaufsschlange für die Festspiele bildet sich eine Woche vorher! Man muss sich vorstellen: Die Hautevolee auf der Straße. Auf der Straße! Honoratioren, Gehirnchirurgen, Studentinnen. Tag und Nacht. Natürlich nicht im "Operngwand", sondern mit vier Pullovern, zwei Mänteln und noch einem Parka oben drüber. Eine Woche lang! Für die Kunst! Take this, Apple!

Auch Frau Dr. Berta Burgl (76) (Name erfunden) steht in der Schlange. Natürlich nicht durchgehend, es gibt Pausen, es gibt feste Appellzeiten, jeder hat eine Nummer. Die überirdische Kraftanstrengung, die notwendig ist, um in den Genuss des himmlischen Musikvergnügens im Juli zu kommen, wurde an irdische Maßstäbe angepasst und in kleine, für Sterbliche erfüllbare Dimensionen heruntergebrochen. In ihrer Jugend war Berta Burgl die schönste Frau der Stadt, aber momentan ... Wie sie da so läuft, mit zwei Mützen über dem Kopf und ihrem Parka sieht sie nicht aus wie Frau Dr. Opernbesuch, sondern eher wie die Katzenfrau. Als Berta Burgl also mit ihrem Rollwägelchen, in dem Ersatz-Kleidung und noch etwas Nahrung steckt, nachts um drei auf der Maximilianstraße unterwegs ist, fällt sie der Polizei auf.

Auf die freundliche Frage, was sie denn nachts in der Kälte macht, antwortet Frau Dr. Burgl, sie wäre auf dem Weg in die Oper, Aida. Die Beamten wechseln Blicke. In die Oper. Nachts um drei. Die Katzenfrau. Okay. Alles klar. Steigen Sie doch bitte mal ein. Frau Burgl protestiert, ihre Nummer, ihre Nummer, sie muss zur Oper! Aber es nützt nichts. Ihr Widerstand dient den Beamten nur als Beweis für einen sich immer mehr verfestigenden Fanatismus-Verdacht. Sie sind nur unschlüssig, ob die städtische oder staatliche Psychiatrische Klinik dafür zuständig ist? In ihrer Güte nehmen sie den Umweg über Bertas Wohnung.

Radames? Wie bitte? Ausländische Namen?


Bei Frau Burgl neben dem Telefon liegt die Visitenkarte des Pensionärs Heinrich E. (78), ebenfalls Opernfan, Bekannter aus der Festspielschlange. Er sei Nummer 67, sagt Frau Burgl. Um alles zu klären, ruft die Polizei Herrn E. kurzerhand an. Ob er eine Frau Burgl kenne? Ja, sie wäre Nummer 42, er wäre mit ihr an der Oper verabredet. Weil Villa Dingsbums den Ramadan singt! Damit ist der Fall klar. Oper? Nachts? Ägypten? Polizeimeister Moser entsichert die Waffe. Da ist ein großes Ding am Laufen. Codename: Oper! Das MEK wird alarmiert. Die Kanzlerin wird geweckt. Hubschrauber über dem Marstallplatz. Nick Tschiller mit Panzerfaust. Auch Putin bietet Unterstützung an, gegen zwei Karten mit Jonas Kaufmann, wenn möglich. - Kurz bevor sich jemand weh tut, klärt sich die Sache auf. Professor Mooshuber (82), Opernfan, Nummer 34, telefoniert mit der Staatskanzlei. Professor Mosshuber ist im Akademischen Gesangsverein, er kennt alle und alle kennen ihn, seine Gehirnoperationen sind Legende!

Und was hat das mit Marketing zu tun?


(Ganz ehrlich, das frage ich mich auch oft, wenn es um Marketing geht *Zwinkersmiley*) Was Sie hier gelesen haben, ist eines der Beispiele, wo ein Produkt so gut ist, dass das Problem eher ist, den Erfolg zu verwalten als die Zielgruppe zu erweitern. Interest, Desire und Action ohne großes Attention-Gewese! Sozusagen IDA statt Aida! Und das an der Oper, Spitzenwitz, nicht wahr? Doch am besten vergessen Sie die Geschichte gleich wieder, sie ist ohnehin erfunden. Und halten Sie sich weiträumig von der Oper fern!

PS: Putin hat keine Karten gekriegt. Er war zu spät, seine Nummer war zu hoch! Die Frau des Polizeichefs trug eine wunderschöne grüne Robe. Berta Burgl durfte ihre Nummer 42 behalten.

Markenbildung ist Sehnsuchtsbildung ist Markenbildung

Wie verändert man die Welt? Wie macht man die Welt zu einem besseren Ort? Durch Bildung. Aber von welcher Bildung sprechen wir da genau? Ausbildung, Fortbildung, Weiterbildung, Meinungsbildung? Ja, das ist alles nett, das ist bestimmt auch konsensfähig, aber ist das alles? Ich glaube nicht. Neulich habe ich den Begriff "Sehnsuchtsbildung" aufgeschnappt. Meiner Meinung nach ist das schon näher dran - an dem, worauf es ankommt. Sehnsucht. Sehnsucht und ihre Brüder und Schwestern, zum Beispiel die Visionen. Auch die Fantasie gehört hierher. Meines Erachtens gehört grundsätzlich Realitätsskepsis dazu, sich mit alternativen Entwürfen für egal, was, neben der Wirklichkeit zu interessieren.

Markenbildung ist Sehnsuchtsbildung ist Markenbildung

Und, liebe Leser, das ist auch in diesem Blog das Einzige, was mich interessiert. Ich bin der Überzeugung, dass es wichtiger ist, sich mit der Bildung der richtigen Sehnsüchte zu beschäftigen als mit Umsetzungsfragen. Das ist für mich eine Variante der Frage nach dem richtigen Ziel. Schließlich ist es sinnlos, pragmatisch und handwerklich kompetent zu sein, wenn man nicht das richtige Ziel hat. Was nützt es, gut ausgebildet und damit wohl auch schnell zu sein, wenn man auf dem Holzweg ist?

Pragmatisch für das, was ich hier schreibe, heißt das: Ich halte es für sinnlos, Tipps zu geben, How-to-do-dies und How-to-to-das und wie unser Handwerk funktioniert, solange nicht ausdiskutiert ist, wohin es grundsätzlich gehen soll. Auf jeden Fall schon einmal nicht in Richtung von noch mehr austauschbarem Content. Wobei es kaum überrascht, dass natürlich jeder, der solchen Content in die Welt setzt, überzeugt ist, dass sein Zeug nicht beliebig und austauschbar ist.

Richtig, ich habe gerade gesagt, dass man mit geilen Marken die Welt verbessern kann. Die Kommunikation schon mal auf jeden Fall.

Durch die Wüste

Als Kind hab ich gern Abenteuergeschichten gelesen. Übers Meer, zum Nordpol, zum Südpol, zum Mond, zum Mars, durch die Zeit und zurück. Kreative Arbeit ist ein Abenteuer. Egal, was man alles mit auf den Weg nimmt, was man wirklich braucht, erfährt man erst, wenn's soweit ist. Keine Ahnung, ob der Weg das Ziel ist, aber der Plan ersetzt auf jeden Fall nicht den Weg. Es ist ein Abenteuer. Man muss raus und zu Fuß da durch.

Wüste Abenteuer
Die Helden meiner Kindheit waren im Übrigen nie allein. Sie hatten Gefährten. Ich hab mich gefragt, wie das eigentlich im Job ist? Wie funktioniert Kreation? Der Standard ist: Man ist allein. Glücklich darf man sich schätzen, wenn man nicht behindert wird. Ich weiß nicht, ob mein Einblick ausreichend umfassend und noch aktuell genug ist, aber soweit ich sehe, schickt man die Leute auf die wichtigste Mission, die es in unserem wirtschaftlichen Gefüge überhaupt gibt, oft alleine los. Allein, mit einem Butterbrot, barfuß und mit ein paar warmen Worten im Gepäck. Mach schnell, Eroberer, denn wichtige Routineaufgaben warten auf dich!

"Du Mutti, ich arbeite doch nicht als Pianist in einem Bordell, ich arbeite in der Werbung!"

Seit langem mal wieder ein TV-Spot, bei dem man sich nicht dafür schämen muss, dass man beruflich mit Werbung zu tun hat: "Mantel" von Otto-Versand, produziert von Czar, Regie: Martin Werner. "Story-driven moving content", wie es bei Czar heißt, in diesem Fall wirklich erfüllt und wunderschön exekutiert. Ich hasse ja Werbespots, die versuchen, einem Produkt mit - in solchen Fällen - wortwörtlich epischem Aufwand einen Mythos oder eine Philosophie anzudichten, die meist nicht da ist. Das hier ist anders. Viel Spaß!



Neulich in der wuv etwas PR dazu!

Sechs Thesen, die mit den größten Marketing-Mythen aufräumen

Die Anregung zu diesem Beitrag war ein Stück, in dem ein Unternehmensberater erzählt, wieviel Gutes er dauernd tut. Und ich dachte, so etwas möchte ich auch für Marketing-Unternehmen haben. Sie können diesen Beitrag gegen eine Spende für einen guten Zweck, die Sie mit dem Fahrrad vorbeibringen, gern in Ihrer Kommunikation nutzen.

Wir erzählen Kunden nicht, was sie tun sollen, sondern finden es gemeinsam heraus


Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Kunde. Und seine Ziele. Im Mittelpunkt. Gute Marketingprojekte leben von der engen Zusammenarbeit mit dem Kunden. Gemeinsame Zusammenarbeit ist überhaupt das Wichtigste. Daher haben wir Gespräche mit Kunden. Es gibt Meetings und Telefonate. Wichtige Einrichtungen, die sicherzustellen, dass wir Kunden verstehen.

Wir verkaufen Kunden keine Blaupausen


Das Ziel strategischer Beratung muss immer ein Wettbewerbsvorteil für den Kunden sein. Das gelingt sicher nicht mit unoriginellen Lösungen. Daraus lässt sich logisch ableiten, dass unsere Lösungsvorschläge originell sind. Kein Kunde würde uns für eine unoriginelle Lösung beauftragen. Auch das ist ein schlüssiger Beweis für unsere Kreativität.

Wir gestalten die Zukunft mit


Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Zukunft. Daher würden wir niemals rückständige Unternehmen dabei unterstützen, PR-Blasen über ihre Zukunftsfähigkeit oder irgendwelchen Greenwashing-Blödsinn in die Welt zu setzen. Nur einige konkrete Beispiele: Meine Kollegen und ich suchen gerade nach Antworten, wie man kommunizieren kann, dass privat geführte Altenheime hohe Servicestandards einhalten. Wir fragen uns täglich, wie man den Weltfrieden vorantreiben kann. Ob das Licht im Kühlschrank wirklich ausgeht oder wie man mit der Lieferando-App den Welthunger bekämpfen kann. Das alles sind Projekte, für die wir uns persönlich begeistern. Natürlich gibt es auch langweilige Projekte. Mal so, mal so. Aber genau das macht ja Abwechslung aus.

Wir haben nicht nur Teams mit Marketing-Frischlingen ohne jede praktische Erfahrung


Unsere Teams bestehen aus einem Mix aus jungen und erfahrenen Beratern sowie Analysten und Experten aus verschiedensten Disziplinen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch. Kein Kunde würde sich mit einer reinen Jugend-forscht-Truppe abfinden. Nur wenn wir voll die Experten für Big Data, neue Produktionsmethoden, Industrie 4.0, Javascript-Mätzchen und Gehirnchirurgie sind, können wir innovative Strategien entwickeln. Deswegen lassen wir uns täglich von hochkarätigen Wirtschaftswissenschaftlern, Medizinern, Ingenieuren, IT-Spezialisten und Historikern beraten. Erst durch die gegenseitige Inspiration unterschiedlicher Talente entsteht die innovative Kraft, die Kunden voranbringt.

Wir wollen Flexibilität – im Job und für das Privatleben


Der Marketingalltag ist hart – ohne jede Frage. Wir arbeiten viel und sind auch viel beim Kunden – das ist der Kern unseres Jobs. Aber Marketingleute sind natürlich keine Burnout-Zombies – ständig im Büro, ohne Freunde, Familie und Spaß im Leben. Wir wären schlechte Berater unseres eigenen Unternehmens, wenn wir keine Antworten darauf hätten, wie wir unsere Mitarbeiter motivieren, entwickeln und inspirieren können. Unsere Mitarbeiter stehen bei uns im Mittelpunkt. Dafür kreieren wir ständig neue Arbeitszeitmodelle, die versuchen, Arbeit und Karriere unserer Leute in Einklang zu bringen. Unsere Leute haben sogar Urlaub. In dieser Zeit können sie für ihre Familie da sein, ein Buch lesen, sich für NGOs in Entwicklungsgebieten engagieren, Gutes tun, neue Antibiotika erfinden – was auch immer.

Wir fordern viel – fördern aber auch viel


“Up-or-out” hin oder her – jeder, der bei uns startet, hat eine ganze Palette von Trainings oder Mentoren. Marketing ist für Manche die Hauptrolle ihres Leben, für andere nur ein Gastauftritt. Viele verlassen das Unternehmen sogar irgendwann, gehen irgendwohin, wo sie mehr verdienen, oder gründen ein eigenes Unternehmen. Wir sind toll, sehr lässig und verstehen es, sogar das Brummen der Kaffeemaschine als Vorteil darzustellen.

Guerilla-Marketing der Extraklasse

Mit Staunen und Ehrfurcht haben wir die Geschichte der chinesischen Frau gelesen, die ihren Cognac nicht mit ins Flugzeug nehmen durfte. Sie wollte das wertvolle Getränk nicht zurückgelassen und hat die Flasche kurzerhand ge-ext. Wie wir erst jetzt aus verlässlicher Quelle (Bahnhofs-Gustl!) erfahren haben, war das Ganze eine raffinierte Marketing-Aktion. Unter Einbeziehung aller Kanäle, selbstverständlich auch "mit Social Media" (Facebook, Twitter etc.)(dieser Hinweis nur, um Know-how vorzuäuschen) und sogar "mit Content-Marketing" (angeblich sogar Neuromarketing) wurde hier eine Guerilla-Aktion durchgezogen, vor der wir alle nur den Hut ziehen können.

Danke, unbekannte chinesische Frau. Danke, Remy Martin XO. Danke, Internet. Danke bzw. Ganbei! - wie wir Chinakenner lässig sagen! PS: No dogs were harmed in this campaign.

Heidenau Stadtmarketing: "Du bist willkomm"



Lassen wir es einfach wirken:
".. Komm tritt ein, du bist willkomm`, setz dich zu uns, krieg das zu Haus Gefühl!"

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