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Mitarbeitergespräch. Panik – oder Basis des Erfolgs ...

Wir leben in einer fast schon durchhysteristierten Gesellschaft. Kaum ein Begriff, der nicht durch meist negative Emotionen vorbelastet ist. „Er muss zum Mitarbeitergespräch!“, heißt es gerne mal in Radio Flur und meint damit, dass es für die Person Ärger oder gar die Kündigung gäbe.

Oder haben Sie schon mal gehört: Ich/Du/Er/Sie darf zum Mitarbeitergespräch?

Mitarbeitergespräch
Natürlich kann man sich fragen, warum dem so ist, denn ein Mitarbeitergespräch an sich ist erst einmal ja nichts anderes als ein ... genau: Mitarbeitergespräch. Man spricht miteinander. Und je konstruktiver das Mitarbeitergespräch ist, desto produktiver ist es für beide Seiten.

Natürlich nimmt der Vorgesetzte dabei eine Leistungsbeurteilung vor. Aber ist das schlimm? Eine Mitarbeiterbewertung ist doch sein gutes Recht. Natürlich muss sie transparent, nachvollziehbar, fair sein, aber darauf kann ja auch der Mitarbeiter pochen – am besten in einer Art, die Engagement für die Arbeit und das Unternehmen kommuniziert – und nicht Angst vor der Mitarbeiterbeurteilung.

Also seinen Vorgesetzen auffordern, ihn zu überprüfen – und zwar gemäß diesen und jenen Kriterien. Damit stellt der Mitarbeiter sicher, dass auch jene Parameter in die Leistungsbeurteilung kommen, in denen er glänzen kann. Dadurch schafft der Mitarbeiter von vornherein die Grundlagen für eine positive Bewertung seiner Leistung.

Radio Flur hätte das vielleicht gerne anders. Aber ein Unternehmen muss sich halt überlegen, wie es den Zusammenhalt in der Belegschaft gewährleistet – ebenso worüber sich der Einzelne dem Unternehmen verbunden fühlt: über Gejammer – oder Erfolg.

Dabei ist so viel schon sicher: Sollten Mitarbeiter Angst vor einem Mitarbeitergespräch haben, ist es letzteres nicht.

Solche Gespräche bieten beiden Seiten große Möglichkeiten. Ja, beiden, wenn der Mitarbeiter auch die Zeichen erkennt, dass dies nicht der Platz ist, bei dem er zufrieden wird, sollte auch er sich nach einer Alternative umschauen, wo er seine Qualifikation besser einbringen kann. Auch Mitarbeiter haben ein Recht auf Kündigung.

Wäre doch auch mal interessant, wenn die Vorgesetzten sich vor einem Mitarbeitergespräch „fürchten“ müssten. Radio Flur fände das bestimmt prima. :-)

Blut geleckt?

Audi. Hach ja, die waren mal kreativ und innovativ. Stichwort: Skischanze. Aber was ist das? OK, Vampire sind wieder in, aber doch eher bei den Blag...Zöglingen der Zielgruppe, oder? Naja, ist halt für den SuperBowl? (Da waren sie aber auch schon kreativer vertreten. (siehe hier)) Zumindest der Dreh und die AfterEffects dürften Spaß gemacht haben. Kreativ und innovativ ist der Spot jedoch meiner unbescheidenen Meinung nach nicht.



Audi 2012 Game Day Commercial - Vampire Party

1a 1.0-Werbung

Wer einen guten Rat will, sollte auf niemanden hören. Jeder erzählt einem doch eh nur das, was er kennt bzw. glaubt zu kennen bzw. können. Das gilt für Friseure, Kieferorthopäden und selbstverständlich auch Werber.

Und hier, in der sogenannten Blogosphäre, ist es natürlich besonders schlimm, denn hier bringt sich ja jeder zu Wort. Das klingt immer gut, aber Beweise gibt es wenig.

So begeistert uns ja stets die Eigenwerbung von irgendwelchen SEOs und Suchmaschinenoptimierern und Experten in Sachen Suchmaschinenmarketing. Gibt man aber einen Begriff wie "marketing" auf Google ein, wer steht da vorne? Keiner von denen :-)

Dennoch müssen wir jetzt noch nicht den Leuten erklären, hier in der Blogosphäre liege die Zukunft der Unternehmenskommunikation. Es gibt noch so viel mehr. Die Zukunft der Unternehmenskommunikation liegt in der Idee, im Besserwerben. Also doch bei uns - irgendwie :-)

Und das ist ja unser erklärtes Ziel: bessere Werbung (on- als auch offline).

Deshalb bringen wir hier mal ein paar Beispiele zur Anregung aus WWW 1.0 (wirkliche Warenwelt), gefunden im WWW auf Coloribus, einer der besten Werbeseiten:


Einfach, nicht wahr?

Die Werbung erreicht mehr als die mahnenden Worte manischer Eltern.

Na, wofür wirbt das? Nein, kein Nahrungsmittel. Genau, für ein Präzisionsmesser.

Für'n Arsch.

Da sieht man mal wieder, welche Kraft ein einfaches Logo haben kann (und mit dem entsprechenden Werbedruck auch hat)

Perfekt!

Mehr? Hier.
Auch haben will? Hier.

Werbung aus der guten alten Zeit

War früher, so hören wir doch heute viele stöhnen, wirklich alles schlechter?

ist ein persönliches Gespräch nicht besser als dieses Facebook- und Twitter-Geschnatter?
Ist Handarbeit nicht besser als all diese Industriefabrikation?
Und: Konnten wir uns nicht alle besser Sachen merken, als wir noch nicht über x Speichergeräte verfügten?

Ja, so mag man denken. Manche sagen dies gar. Und doch lohnt ein Blick auf die Details. Denn wenn schon früher, denn schon alles wie früher. Oder etwa nicht?

Und da die Werbung gar nichts kennt außer dem Ziel, Umsatz zu machen, ist sie auch völlig frei von irgendwelchen Wunschvorstellungen. Sie ist immer ein Kind ihrer Zeit, da sie ja die Masse ansprechen muss, um Masse (=Kasse) zu machen. Und in diesem Zusammenhang fand wir hier 48 Werbungen, die heute eines sicher einbrächten: Rügen und Ärger en masse.

Wunderbar. Ein paar Beispiele:








Happy End zum Weltuntergang

Es gibt wenige Marken, die es so konsequent schaffen, ihre Positionierung immer wieder neu und immer wieder aktuell und unterhaltsam zu kommunizieren. Red Bull ist eine, Axe eine andere.

Das Thema heute: der Maya-Kalender - und entsprechend der für den 21.12. diesen Jahres prognostizierte Weltuntergang.



An sich unerklärlich, dass dies so selten ist. Andererseits: Welches Unternehmen hat denn wirklich eine Positionierung, die den Namen auch verdient? "Der Mensch im Mittelpunkt", "nachhaltige Innovationen", "Work-Life-Balance" - das ist ja weder Positionierung noch Philosophie, aber leider genau das, was man in vier von fünf "Wir über uns" lesen muss. Und so lange dem so ist, werden wir wohl weiter auf Axe vertrauen müssen.

Die wichtigsten Termine des Jahres

Keine Sorge: Hier kommen keine Daten, wo irgendwelche Menschen irgendwelche Wasserstandsmeldungen abgeben. Das meiste, was man doch zur Zeit an Information erhält, dient der Konfusion. Und ist das gut? Ne. Also hier nur eine kurze Erinnerung an die Termine, die 2012 wirklich von Bedeutung sind:

24. Dezember: Heiligabend, ein Montag, - spätestens jetzt Lebensmittel einkaufen

Vielleicht noch der Geburtstag des Lebensabschnittsmenschen.

Ja, und wann halt die Steuer ans Finanzamt gezahlt werden muss. Das sollte man sich auch noch merken - einfach um Stress zu vermeiden.

Ja, und dann noch 31.12. - dann ist das prognostizierte Seuchenjahr vorbei.

Ob es so schlimm werden wird? Glaube ich nicht.
Denn 2012 wird mit 2011 eines ganz gewiss gemeinsam haben:

Erstens wird es anders,
und zweitens als man denkt.

Also: Beste Ausssichten!

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