Richtig wichtige E-Mail-Marketing-Trends für 2016

Die letzten Tage des Jahres sind ja eigentlich immer die, in denen Unternehmen via Pressemitteilung, Kommmentar, Fachartikel- oder Interviewangebot einen Ausblick auf das kommende Jahr geben möchten. Auch unser Postfach ist voll. Und während die einen meinen die Zeit für Multi-Screen-Marketing (natürlich generationsübergreifend) sei nun endlich gekommen, favorisieren andere glasklar kreatives Programmatic Marketing. Aber auch Native Marketing wird immer besser, immer wichtiger und analog wird digital und sowieso.

Wichtig WichtigNicht zuletzt um dem Aufwand der Werbetreibenden und deren PR- und Marketing-Abteilungen Rechnung zu tragen, möchten wir heute jener Branche huldigen die alle Jahre wieder und mit kontinuierlich erhöhtem Nachdruck erklärt, dass ihre Disziplin eigentlich und sowieso die effizienteste, weil beste, schnellste, erfolgreichste sei. (Vielen Dank an dieser Stelle an getresponse.de)

Daher, hier und heute, einige unumstösslich, richtig wichtige Trends für das E-Mail-Marketing im Jahr 2016.

  • E-Mail-Marketing wird immer wichtiger!
  • Richtig gutes E-Mail-Marketing braucht eine richtig gute E-Mail-Marketing-Software. Somit wird auch die Wahl der richtigen Software immer wichtiger.
  • Die richtigen Adressen sind 2016 so wichtig wie nie zuvor..
  • Ob eine E-Mail geöffnet wird, hängt auch 2016 ganz wesentlich von der Betreffzeile ab. Daher ist es 2016 besonders wichtig der Betreffzeile eine erhöhte Bedeutung einzuräumen.
  • Der Text verlangt 2016 besonderes Augenmerk. Denn der Chef der Kommunikation, der Babo, ist immer noch der Text.
  • Responsives Design wird immer wichtiger für das E-Mail-Marketing. Testläufe sind daher im kommenden Jahr von zentraler Wichtigkeit. Für diese Tests gibt es spezielle Tools, die auch immer wichtiger werden.
  • Der Personalisierung für die E-Mail-Marketing-Kampagnenplanung kommt 2016 eine ganz besondere Bewandtnis zu. Es ist unbedingt erforderlich und ganz besonders wichtig E-Mails zu segmentieren.
  • Tracking und Reporting werden für E-Mail-Marketing-Kampagnen immer wichtiger. Somit erhalten beispielsweise Tracking-Tags in 2016 eine enorme Bedeutung.
  • Transaktions-Mails sind auch 2016 ein unglaublich wichtiger Bestandteil der Marketingstrategie.
  • Die Versandzeiten von E-Mails sind 2016 - nicht nur weil dieses ein Schaltjahr ist und somit ein wichtiger Versandtag weniger zu Verfügung steht- von ganz entscheidender Relevanz. Gleich ob B2B oder B2C, die Versandzeiten sind wahnsinnig wichtig.
  • E-Mail-Marketing-Blogger sind 2016, wie wohl in all den Jahren zuvor, die wichtigsten Blogger überhaupt. Die Allerallerallerwichtigsten sind Nico Zorn und Melanie Riedel.
  • Auch Ende 2016 gibt es hier oder an anderer wichtiger Stelle ganz ganz wichtige E-Mail-Marketing-Trends für 2017.

E-Mail-Adressen: Qualität statt Quantität

Sebastian FleischmannEin Gastbeitrag von Sebastian Fleischmann, Area Sales Manager DACH bei Responsys


Erfolgreiches Marketing durch qualitative Erweiterung der Adresslisten


E-Mail-Adressen sind ein besonders wichtiges Instrument für erfolgreiches Online-Marketing. Auf den ersten Blick könnte angenommen werden, umso länger die Liste der E-Mail-Adressen, desto erfolgreicher ist das E-Mail-Marketing. In vielen Unternehmen wird diese Ansicht noch immer vertreten und für einen Garant effektiver Marketing-Maßnahmen gehalten. Daher erwägen Unternehmen häufig den Ankauf von Adresslisten, womit gleichzeitig aber verschiedene Probleme eingekauft werden. Zum einen könnte es Schwierigkeiten mit der Einverständniserklärung des Empfängers geben. Zum anderen liegen zu den entsprechenden E-Mail-Adressen keine weiteren Informationen vor. Um aber einen erfolgreichen Kundendialog aufbauen zu können, sind gerade die individuellen Informationen zum jeweiligen Kunden von großem Belang.
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Cross-Channel-Marketing: Kundenbedürfnisse gezielt erfüllen

Cross-Channel-Marketing ist mehr als nur ein Modewort: Wie eine Studie von Forrester zeigt, ist die Mehrheit der Marketer von der Bedeutung kanalübergreifender Kampagnen überzeugt. So geben 78 Prozent der befragten Experten an, dass Cross-Channel-Marketing wichtig für ihr Unternehmen ist. Allerdings fehlt es oft an der nötigen Effizienz und Expertise.

Ein Gastbeitrag von Tim Kopp, Chief Marketing Officer, ExactTarget.

Tim Kopp

Verbraucher sind heutzutage über E-Mail, Mobile und Social Media aktiv und sie erwarten auch von Unternehmen, dass sie ihre relevanten Informationen über diese Kanäle zeitnah kommunizieren. Allerdings gliedern manche Unternehmen ihre Technologien in verschiedene Sparten. Zudem neigt ihre Strategie dazu, dass nur Assoziationen mit speziellen Kanälen wie Social Media und Mobile auftreten anstatt mit der Marke oder dem Unternehmen. Um die speziellen Bedürfnisse und Vorlieben der Verbraucher zu verstehen, müssen sich Marketing-Profis auf die sich ändernde Umwelt einlassen.
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Triggered E-Mails

Smart triggered E-Mails: Auf dem Weg zur Personalisierung

Ein Gastbeitrag von Swen Krups, Vice President Client Services EMEA bei Epsilon International

Swen Krups

Anlassbezogene (Triggered-) E-Mails sind ein hervorragendes Instrument für den Marketer von Heute. Sie helfen dabei die Kundenbeziehungen auf mehreren Ebenen zu stärken und tragen darüber hinaus zur Steigerung des Umsatzes bei. Lediglich selbst denken können triggered E-Mail-Programme noch nicht, deshalb gibt es bei deren Umsetzung einiges zu beachten. Im Folgenden gibt Swen Krups Tipps zum Einsatz dieses mächtigen Marketing Instruments.
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Kundenkommunikation über E-Mail, SMS und soziale Netzwerke

Wie funktioniert eigentlich erfolgreiche Kundenkommunikation über E-Mail, SMS und soziale Netzwerke?

Ein Gastbeitrag von Jörn Grunert, General Manager bei Experian CheetahMail Deutschland.

Digitale Medien haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Die Kanäle E-Mail, SMS und soziale Netzwerke sind mehr denn je ein fester Bestandteil in der täglichen Kommunikation der Menschen geworden. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen diese Kanäle effektiv für ihre Kundenkommunikation nutzen. Aber wie können diese enormen Potenziale voll ausgeschöpft werden? Mit unserem aktuellen White Paper Digitales Marketing beantworten wir genau diese Frage.
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Wie man e-Mails schreibt, die gelesen werden

Der Druck auf den e-Mail Posteingang ist hoch. Man spürt es selber, wie viel da Tag für Tag kommt und nach Aufmerksamkeit schreit, nicht wahr. Und wie zum Beweis, lese ich heute zum einen aus einer Studie über Werbewirkung Newsletter auf dem Vormarsch. Und zum anderen macht gerade Google große PR für ein neues Google Mail Feature, das automatisch die e-Mails im Posteingang priorisiert.

e-mailKeine Frage: e-Mail-Marketing ist der “Treibstoff” im Geschäftsleben. Und wer will, dass seine e-Mails durchkommen – sprich: gelesen werden – der ist gut beraten, seine e-Mails für Business-e-Mail Leser zu optimieren. (Fast hätte ich gesagt “zu Werbe-Torpedos zu machen” :-))

Ich habe ja schon öfter über e-Mails optimieren geschrieben. Zum Beispiel hier, mit Schwerpunkt auf der Betreffzeile, oder auch die e-Mail Signatur.

Und heute möchte ich ein drittes, wichtiges Feld betrachten; das, was man den “Charakter” einer e-Mail nennen könnte.

Woran erkennt man den Charakter einer e-Mail?


Sie kennen das sicher: Da gibt es Texte (in Büchern, Briefen, WebSites usw.), die sieht man, und man beginnt zu lesen. Und dann gibt es andere, die sieht man und man denkt “Puuh”. Und zwar ohne dass man mehr als ein oder zwei (vielleicht hervorgehobene) Wörter und die Überschrift gelesen hätte. Ist es nicht so?

Das was da auf den Leser wirkt, ist der Charakter des Textes. Er kann offen, freundlich, einladend sein oder auch abgeriegelt, schwer zugänglich, abweisend.

Was macht eine e-Mail abweisend?


Die 3 Fehler, die in e-Mails am stärksten abweisend wirken sind:

  • Langer ungegliederter Text (keine Absätze, keine Leerzeilen);

  • Nachlässige Rechtschreibung, Satzzeichengebung;

  • Fehlende Kontaktinformation (kein Name mit Funktion und Tel.-Nr.).

Eine e-Mail, die so daher kommt, wirkt auf mich genau so wie jemand, der mich im persönlichen Kontakt nicht anschaut und zutextet, während er ein Brötchen kaut. Da muss einer verdammt gute Gründe haben, damit ich mich näher mit ihm abgebe.

OK, meistens werden nicht alle Fehler gleichzeitig gemacht, und mit der ein oder anderen Schwäche muss man auch leben. Aber wäre es nicht toll, wenn all unsere geschäftlichen E-Mails sofort und genau das bewirken beim Empfänger, was wir beabsichtigen?

Ich halte mich seit Jahren (zumindest gebe ich mir Mühe :-)) an drei einfache Regeln, mit denen ich sehr gut gefahren bin. Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich mit meinen E-Mails immer und sofort durchkomme und genau das bewirke was ich will. Manchmal klappt es halt nicht, so ist das Leben.

Und, falls es mal nicht klappt, dann bin ich sicher: Es hat dies vielleicht nicht gepasst oder jenes, aber an meiner E-Mail lag es auf keinen Fall. Und das ist doch schon mal was, oder nicht?

Drei einfache e-Mail Regeln, die beim Empfänger Wirkung zeigen



  1. Mach Dir klar, was Du willst, und fass dich kurz!

    Bevor man zu schreiben beginnt, muss man sich klar machen, was man erreichen will mit der E-Mail. Man muss ein Ziel vor Augen haben, das man benennen kann: “Ich will, dass ..”

    Erst wenn man so einen Satz “Ich will, dass ..” hat, kann man gezielt auf das Ziel hin schreiben.

    E-Mail ist ein schnelles Kommunikationsmittel. Deshalb gilt: Fass dich kurz! Kurz gehalten bleibt unsere E-Mail zitierfähig. Unser Empfänger muss sich nicht durch einen Wust von Text (Gedanken) wühlen, sondern kann seine Antwort direkt in unseren Text hinein schreiben. Die Reaktion fällt ihm leicht.

    Pro Gedanke, max. 2-3 Sätze, ein Absatz. Leerzeilen sind gut (und kosten nix :-)).



  2. Denk Dir eine griffige Betreffzeile aus

    Die Betreffzeile ist der wichtigste Satz in unserer E-Mail. Aufgrund der Betreffzeile entscheidet der Empfänger (abgesehen von wenigen Ausnahmen), ob er die E-Mail liest oder nicht.

    Wir wollen, dass unser Empfänger etwas tut, sobald er unsere E-Mail gelesen hat, oder nicht? Dann investieren wir doch auch am besten Gehirnschmalz in den Betreff.

    Anstatt beispielsweise diffus “Terminänderung” können wir auch “Treffen mit Kunde A vorverlegt” schreiben. Mehr passende Information signalisiert unserem Empfänger ein Mehr an Relevanz. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass er liest und reagiert.

    Hier mehr zum optimalen e-Mail Betreff


  3. Heb das Visier

    Spam erkennt man auch daran, dass der Absender verschleiert wird. Wir wollen mit unseren E-Mails unter gar keinen Umständen auch nur in die Nähe von Spam gerückt werden, nicht wahr?

    Und wenn ich etwas tun, reagieren soll, dann will ich wissen, wer da an mich herantritt. Ein anonymes “Ihr Support Team” hat es bei mir viel schwerer als Michael Mustermann oder Michaela Musterfrau.

    Und wenn dann noch die üblichen Kontaktdaten dabei stehen (Funktion, Tel.Nr. ..), dann habe ich einen Ansprechpartner, den ich “greifen” kann.

    Wer nicht sagt wer er ist, braucht bei mir gar nicht ankommen und was von mir wollen.


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Der Text ist ein Auszug aus meinem monatlichen Direktmarketing-Newsletter. Mehr Info dazu hier ..

Nie wieder Kaltakquise...

... das verspricht mir ein penetranter Verkaufstrainer, der mir unaufgefordert E-Mails ins Haus schickt. Woher er meine Adresse hat? Keine Ahnung. Wahrscheinlich nahm er an, nur weil ich eine Website habe, möchte ich auch gerne Verkaufstrainings besuchen. Ich möchte nicht.

Nie wieder Kaltakquise...Da schreibt er mir also mit dem Betreff "Nie wieder Kaltakquise". Ja, was ist denn das? Kälter geht's doch gar nicht. Ich kenne den Typ nicht und der will mich ganz kalt akquirieren. Könnte also fast sein, dass er sein eigenes "Nie wieder Kaltakquise" da ein kleines bisschen ad absurdum führt. Aber nur ein bisschen.

Ich jedenfalls möchte nicht akquiriert werden und freue mich ehrlich über den Link "Newsletter abbestellen" in der E-Mail. Dass nach der Bestätigung auf der Website dann noch eine weitere E-Mail mit einem Abbestell-Link kommt, ist schon komisch. Schließlich wollte ich ja keine weiteren Mails von diesem Kaltakquisiteur mehr bekommen. Der Höhepunkt wird allerdings dann bei der dritten Mail erreicht, die mir mitteilt, dass ich jetzt wirklich diesen "Nie wieder Kaltakquise"-Newsletter abbestellt habe.

Vor einiger Zeit übrigens bekam ich schon mal so eine Mail. Darin war kein solcher Link enthalten. Weil ich ein freundlicher Mensch bin, antwortete ich, dass ich niemals eine solche Information angefordert habe und auch weiterhin keine wünsche. Daraufhin heute diese wunderbare Information zum Thema "Nie wieder Kaltakquise".

Übrigens: der Mann selbst bezeichnet sich als "Europas bester Verkaufstrainer". Bei der Kaltakquise kann er noch dazulernen.

Wann Kunden auf Ihre e-Mails reagieren

Das Gespräch verlief prima. Der Interessent ist angetan von dem was wir bieten können und wartet auf unsere follow-up e-Mail. Jedenfalls hatten wir diesen Eindruck. Aber wieso kommt da eine knappe "haben's uns anders überlegt" - Antwort (oder vielleicht sogar gar keine)? Und wieso ist er auf einmal nicht mehr zu sprechen für uns? Was ist da passiert zwischen dem Telefongespräch und der e-Mail?

Alle Wahrscheinlichkeit spricht dafür: Die e-Mail ist der Show-Stopper. Das schauen wir uns gleich näher an, doch vorher noch ein paar interessante Fakten zur Rolle von e-Mail im Marketing - im Geschäft:

Wann Kunden auf Ihre e-Mails reagieren  In einer Umfrage unter Marketing-Entscheidern wird die e-Mail als leistungsstärkster Werbekanal genannt. In vielen Werbekanälen (TV, Print usw.) werden die Ausgaben gekürzt, e-Mail hingegen gehört zu den Kanälen, in die 2009 mehr investiert werden wird. Und bei den Marketing-Taktiken die in 2009 zur Strategie gehören, ist der Newsletter ganz vorne - also auch e-Mail.

Was bedeutet das für uns als e-Mail Schreiber?

Zwei Entwicklungen kommen auf uns zu.

  1. Noch mehr Post flutet in unseren Posteingang. Und dieses "mehr" ist kein Spam, der mittlerweile ja relativ gut weggefiltert wird, sondern Information, die vom Empfänger bewertet werden will. Das heißt, man muss immer schneller entscheiden: lesen oder wegwerfen.

  2. Das was da verschickt wird, wird immer besser. Okay, das ist wohl nur theoretisch so. Es wird auch weiterhin viel Myll ankommen. Aber immer öfter werden Mails verschickt, deren Schreiber geschult wurden und/oder die auf gute Textbausteine zurück greifen. Kurz: Das Text-Niveau steigt.

Die Konsequenz kann nur lauten: Wer mitspielen will, wer will dass seine e-Mails gelesen werden, der muss gute e-Mails verfassen. Jetzt kriegen wir die Kurve, zurück zu unserem Fall von oben: Die e-Mail ist der Show-Stopper. Die Frage heißt jetzt:

Was schreibt man - und wie? - wenn die e-Mail gelesen werden soll

Zuerst ist der Betreff mal ganz wichtig, nicht wahr? Und die Wirkung vom Betreff (oder auch email subject) hat einer meiner Klienten kürzlich untersucht.

Er ist Marketingleiter in einem großen deutschen Mittelständler und hat eine Handvoll Kollegen, alles leitende Angestellte, gebeten, dass sie ein paar Tage lang die e-Mails an ihn weiter leiten, die sie geöffnet haben (unabhängig davon, ob sie sie auch durchgelesen haben, ob sie sie gut fanden usw - "öffnen" war das Kriterium).

Die Betreffzeilen dieser e-Mails hat er untersucht. Was haben sie gemeinsam? Er hat 3 Dinge in folgender Reihenfolge gefunden:

  1. "Sie", "Du", "Ihre", "Ihr", "dein" oder Produkt- bzw. Firmenname (des Adressierten) waren drin;

  2. Kurze Betreff-Texte; oft unter 40 Zeichen;

  3. ein Verb war drin.

Das ist zwar jetzt nicht wissenschaftlich abgesichert (und ich könnte mir vorstellen, dass auch die Form wie Fragesatz oder Aufforderung oder .. eine Rolle spielt), aber an diese 3 Punkte kann man sich halten. Das sollte funktionieren und die Tür öffnen.

Übrigens, die Überschrift dieses Postings hier "Wann Kunden auf Ihre e-Mails reagieren" ist ein gutes Beispiel (was für ein Zufall aber auch, gell? ;-) ) Mit einem "Ihre" wird der Leser direkt angesprochen, der ganze Betreff-Text hat 38 Zeichen und mit "reagieren" ist ein Verb drin.

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Der Text ist ein Auszug aus meinem monatlichen Direktmarketing-Newsletter. Mehr Info dazu hier ..

Wer schützt mich vor den Beschützern?

Es ist wieder mal eines dieser Gesetze, wo man sich fragt, was das soll:

Wer schützt mich vor den Beschützern?
    Absendern von unerwünschten Spam-Mails droht künftig ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro. Ein entsprechendes Gesetz wurde vom Bundestag verabschiedet. Danach müssen sich Inhalt und Herkunft einer E-Mail-Werbung künftig bereits aus der Kopf- und Betreffzeile der Nachricht ergeben. Wer den kommerziellen Charakter einer E-Mail verschleiert, kann hingegen mit einem Bußgeld belangt werden.



So meldet dpa - und verweist dankenswerterweise darauf,

    Die meisten Spam-Mails werden allerdings aus dem Ausland verschickt und fallen nicht unter deutsche Gesetzgebung.


Ergo: alles nur Augenwischerei. Und selbst wenn nicht. Was wären die Folgen? Und inwiefern wäre Schutz durch mehr oder weniger gleichlautenende Kopf- und Betreffzeilen gegeben? Ein ganz grausames Pamphlet, das nichts weiter tut, als Unmündigkeit zu unterstellen und Sicherheit zu suggerrieren.

Klar, nervt Spam, aber mich nerven auch Menschen, die mir ihre Regenschirme ins Auge drücken, die mir ihre Rucksäcke sonstwohin schlagen, wenn sie sich umdrehen oder aufm Rad die Dikatatur der vermeintlich Schwachen ausleben. Und die schädigen mich mehr als ne eMail, die ich nicht will. Mal gespannt, was es dagegen ein Gesetz gibt. Hm, wohl nie, denn die, die das gemacht haben bzw. für die das gemacht wurde, benutzen ja Regenschirm, Rucksack und Fahrrad.

E-Mails sind missverständlicher als gedacht

Fast schon wollte ich "Banale Brüller - Part 2" zu obiger Überschrift verfassen, bis sie anfing, mich eher zu verwundern. Hat je jemand geglaubt, eine E-Mail wäre unmissverständlich? Die Meldung in Gänze:

E-Mails sind missverständlicher als gedacht
    Die Kommunikation mit E-Mails führt häufiger zu Missverständnissen als gemeinhin gedacht. Einer Studie der University of Chicago zufolge ist es purer Zufall, ob der Adressat einer E-Mail genau dasselbe darin versteht, was der Absender gemeint hat. Schuld daran sind die Tücken und die unausgesprochenen und erwarteten Dinge der nonverbalen Kommunikation.
    Die Forscher beauftragten je eine Hälfte von 30 Studentenpaaren damit, sich gegenseitig banale Aussagen über das Wetter, das Essen in der Mensa oder andere Alltagsthemen zu zuschicken. Einmal sollten die Aussage nüchtern-neutral, Anzeige das andere Mal sarkastisch formuliert sein.
    Die Aussagen wurden vom Empfänger der E-Mail nur in 50 Prozent der Fälle auch so verstanden, wie der Absender sie verfasst hatte. Die Forscher folgern daraus, dass die Absender beim Verfassen einer E-Mail auch eventuelle Stimmungen und Tonfälle im Hinterkopf haben, die der Empfänger aber nicht kennen und wissen kann. Auch Symbole wie Smileys oder allgemeingültige Abkürzungen von Verhaltensregeln im Internet könnten die Missverständnisse bei dieser Art der nonverbalen Kommunikation nur bedingt vermeiden.
    Fazit der Studie: In wichtigen Dingen ist ein Telefonat oder ein persönliches Gespräch allemal besser als eine E-Mail.



Naja, bei dem Fazit kann ich nicht anders, als mich zu revidieren: Banale Brüller - Part 2 (Part 1 gibt's hier)

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