Pimp my POS: Digital Signage meets Augmented Reality

Augmented Reality* ist Trend in der digitalen Welt. Den Boom dieser Technologie verdanken wir hauptsächlich den Entwicklungen auf dem mobilen Sektor. Denn vor allem für eCommerce und Routenplaner-Applikationen auf iPhone, Android & Co sind künstliche 3D-Visualisierungen von realen Produkten und Räumen natürlich ein Hit.

Aber auch Digital Signage profitiert von Augmented Reality und den neuen Möglichkeiten im 3D-Bereich. Hier handelt es sich natürlich um die Königsklasse, und entsprechend hoch ist der Aufwand für ein AR Projekt am POS. Aber dass sich das durchaus lohnt, lässt ein Beispiel von LEGO erahnen:

Man hält die Produktverpackung eines Bausatzes vor das Display, und schon wird dort ein animiertes, dreidimensionales, dreh- und wendefähiges Abbild des fertig zusammengebauten LEGO-Objektes dargestellt:



Digital Signage deluxeDieses Digital Signage Prestige-Objekt in handverlesenen Shops hat ganz geschickt Informationsanspruch, Interaktivität (und damit den Engagement-Faktor) und Blickfangeffekt kombiniert.

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Digital Signage – eher die gute Tante als der große Bruder

Instore-TV, Infoscreens, Bewegtbild-Displays, Werbung hier, Werbung da – es gibt nicht wenige, die das nervt. Und für einige weckt das auch ungute Gefühle wie Kontrolle, Überwachung, Ausspähung oder es steckt ganz einfach nur der gute alte Vorwurf „Konsumterror“ dahinter. Aber, und das ist die Kehrseite: Gegen einen guten Tipp zur rechten Zeit hat keiner was.

Digital Signage FAQ

Und genau hierfür ist Digital Signage ideal. Diese "Out-Of-Home"-Kommunikationssysteme bieten dem Nutzer den Vorteil, dass sie wenig Platz brauchen und leicht mit neuesten Informationen zu bespielen sind. Und er kann seinen Kunden direkt ansprechen und das sogar fast minutenaktuell. Der Betrachter erhält also beispielsweise direkt am POS zusätzliche Informationen, die ihn bei seiner Kaufentscheidung unterstützen.

Natürlich sind die Anschaffungskosten für solche Instore-TV bzw. Digital Signage Lösungen zunächst nicht günstig, dann aber passiert in puncto Kosten relevativ wenig. Alles lässt sich leicht digital in beliebiger Menge beliebig oft darstellen – und das eben auf kleinem Platz, was am POS – ganz gleich ob Supermarkt oder Lotto-Annahmestelle, Kiosk oder Tanke – von großer Bedeutung ist.

Und wenn es dann überall nur noch blinkt und flackert? So weit wird es nicht kommen, denn dieses „überall“ impliziert ja mehrere Monitore auf kleinem Raum. Kein Verantwortlicher würde die hierfür notwenige Investition tätigen – und diese dann so einsetzen, dass es einem Informationskannibalismus gleichkäme.

Und diese Medien haben auch so gar nichts Orwell’sches. Diese Digital Signage Systeme sind nicht der große Bruder, der dich überwacht. Vielmehr ist es die gute Tante, die stets einen Ratschlag zur Hand hat, wenn man ihn braucht – auch wenn man vielleicht manchmal gar nicht will.

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