Die besten Wege für ein cleveres und effektives Videomarketing

Die Zeiten haben sich geändert. Nutzte das Marketing früher Plakate, Flyer und Broschüren als Hauptmedien, stehen im digitalen Zeitalter nunmehr die Videos im Fokus. Studien haben gezeigt, dass gerade die so bezeichneten Millennials so viel Content wie bisher noch nie sowohl konsumieren als teilweise auch produzieren.

Über ein Drittel des gesamten Medienkonsums entfällt inzwischen auf UGC-Videos; das Kürzel UGC steht hierbei für User Generated Content. Dieses Werbepotenzial sollten Unternehmen nutzen und Videos als modernes Kommunikationsmittel im Rahmen eines umfassenden Videomarketings konsequent nutzen.
"Die besten Wege für ein cleveres und effektives Videomarketing" vollständig lesen »

Stibo Systems und Social Media?

Wir haben uns an anderer Stelle schon einmal zum Thema Social Media geäußert – auf die uns ganz eigene Art und Weise.

Und natürlich vertreten wir darin ein Mindermeinung. Gerademal als Marketeers. Unter jenen scheint es ja hipp und cool und angesagt, jedem FurTrend zu folgen, als dem gesunden Menschenverstand. Das ist halt genauso dumm wie einfach nur plump gegen alles Neue zu sein. Deshalb haben wir uns mal einen Artikel gegriffen von jemandem - der von sich sagen würde, was nicht wirklich überrascht, schließlich will er was verdienen -, dass er sich damit auskennt. Nur zur Erinnerung, auch wenn es so direkt gar nicht gesagt wird – auch Social Media ist Marketing!

Der Artikel ist am 3. September 2009 hier erschienen – auf Englisch. Was aber nichts ausmacht. Das ist ein Verkaufstext. Ein einziges Schlagwortgewitter. Völlig ohne grammatikalische Besonderheiten. Das heißt, jeder Achtklässler versteht das.

Autor ist Charlie Lawhorn, was kein Gag ist. Ich dachte, es sei ein Pseudonym. Ist es aber wohl nicht. Und er kein Greenhorn? Zumindest nicht in Sachen Social Media. Zumindest nicht, wenn man seinem Titel Glauben schenken darf: Senior VP business development at Stibo Systems.

Und natürlich ist Stibo Systems geradezu ein Gigant unter den Multichannel Publishing-Anbietern (vertreibt nach eigenen Angaben Master Data Management-Lösungen, die Produktinformationen optimal strukturieren. Man findet es, wenn man es braucht? Ah, schön. Sehr gut.). Und schon deshalb kommen wir kaum darum uns hier der Lawhornschen Ausführungen zu Social Media anzunehmen.


Es beginnt vollmundig:

Selling Over Social Media

Das ist der Titel von dett Janze.

Social media has caused an explosion in new ways to market and sell products.

Eigentlich ein prima Grund, sich nicht weiter damit zu beschäftigen. Wenn etwas eine Explosion auslöst, ist es der Verursacher von zumindest Chaos. Das braucht niemand. Man will doch Ordnung und Systematik. Also wäre es doch weise, zu warten, bis die Folgen der Explosion beseitigt sind und seines Weges weiterzugehen statt sich selbst an den Aufräumarbeiten zu beteiligen, die man ja selbst nicht verursacht hat.

But these new channels have introduced new complexities in managing product information — and new ways for it all to go wrong.

Aber jetzt: Tschüss.

Many businesses have been quick to jump on the social media bandwagon, starting to promote products to their online followers. According to Nielsen, Twitter's footprint has expanded in the first half of 2009, reaching 10.7 per cent of all active Internet users in June.

Twitter erreicht im Juni fast 11% der aktiven Internetnutzer. Aha. Ist das ein Argument? Was ist ein passiver Internetnutzer? Wer glaubt, man müsse nun auch bei Twitter mitwirken und schon würde man auch so viele Menschen erreichen, ist so leichtgläubig, dass er es im Geschäftsleben schwer haben wird. Zudem: Masse nicht gleich Klasse. Oder wie wir es bereits an anderer Stelle formulierten:

Zählen Sie nicht die Leute, die Sie erreichen.
Erreichen Sie die Leute, die zahlen.


Businesses are wising up to the benefits of Facebook groups, video content on YouTube and the power of bloggers. There is great potential for marketing through these channels, helping significantly increase online sales by targeting a large user group.

Welche „Businesses“ sind das? Stibo et al.? Oder die Pornoindustrie? Flirtportale?

The popularity of social media channels can be a blessing,

Warum?

but marketers should also be aware of the dangers or providing so much product information over so many different channels.

Uuuuh, Vorsicht mit der Veröffentlichung von privaten Daten. Das ist ja mal ganz neu. Haben Unternehmer die geistige Reife einer 16jährigen Komasäuferin, die in eine Handykamera brüllt: „Hi, ich bin die XXX und jeder, der will, kann mich mal XXXX!“ ? Herr Lawhorn kennt da wohl welche, aber man fragt sich hoffentlich nicht nur als Kantianer wes geistig Kind diese Unternehmer sind.

If keeping data consistent between catalog, Web and store causes problems, how do you even begin to deal with Facebook, Twitter and YouTube as well?

Oh, Rhetorik! Erst von Unternehmen sprechen und plötzlich bei einem affirmativen („Du, ich bin da voll bei dir!“) Wir sprechen – und alles natürlich in eine Konditionalfrage stellen. Suggestiv de luxe. Dabei wäre es uns zumindest ein leichtes auf die gestellte Frage zu antworten: Gar nicht!

Jetzt kommt die erste Zwischenüberschrift. Hoffnung keimt auf, denn bislang ging es nicht ums Verkaufen, wie (uns) die Überschrift versprach.

Making The Most Of Social Media

Wenn man es genau nimmt, eine Wiederholung der Überschrift, oder nicht? Denn was kann man als Marketingmensch mehr machen als verkaufen? Womit bewiesen wäre: Rhetorische Fragen können wir auch stellen.

An example of a company that's getting social media sales right is Dell, which has successfully made over $3 million in sales via Twitter alone.

Das ist ja klassisches Beraterschmarotzertum. Irgendwer hat irgendwas erreicht und ZACK wird getan, als wäre es ein übertragbares Beispiel. Dass das Quatsch ist, zeigt der Umkehrversuch: Der Anteil von Dell an innerstädtischem Umsatz betrug im letzten Jahr 0%. Daraus sollte H&M jetzt aber nicht den Schluss ziehen, dass das Innenstadtgeschäft nicht lukrativ wäre.

Noch was: 3 Mio sind toll – aber bei einem Umsatz im ersten Quartal 2009 von 12,3 Mrd . überschaubar. Wie hoch sind die Kosten, um einen Umsatzanteil von 0,24 Prozent zu erreichen?

Consumers follow the brand and actively look for its latest tweets on new promotions.

Ob die wirklich danach schauen? Hm, Zweifel, Zweifele. Wahrscheinlich lassen sie sich automatisch darüber informieren. Soll ja technisch möglich sein.

This targets a totally different demographic and is a great way of conducting 'passive' sales, as consumers have already expressed an interest in following the brand.

Tut es das? Wenn ich an etwas Interesse habe, heißt das nicht unbedingt, dass ich was kaufen will. Oder doch? Dann müssten ja Journalisten eher erwerbssüchtig denn erwerbstätig sein. Wie viele Autos schaut sich ein Interessierter an, bis er ein Käufer wird? Die Argumentation ist auch hier suggestiv und nicht zuletzt hanebüchen. Weiter geht’s:

The same approach can be seen on Facebook, as groups are created for fans that are updated on the latest news. The rapid, instantaneous nature of social media also means messages reach a vast amount of consumers within seconds.

Mag sein, aber wenn meine Nachricht wen erreicht, heißt das noch lange nicht, dass ich damit etwas erreiche. Hier werden Äpfel mit Abrissbirnen verglichen.

Another example of social media sales success comes from the US.

Aha. Noch ein Beispiel. Keine Eigenleistung. Nur ein „irgendwo gehört“. Gehen Sie in die Kneipe bei Ihnen um die Ecke. Sprechen Sie den einen typen am Rand an, er hat auch viele Beispiele und kennt Hinz und Kunz. Aber kommt es darauf an? Wir haben uns dazu ebenfalls geäußert, worauf es ankommt:

Können!
Nicht kennen.


Retailer GEMaffair.com recently held a contest on Twitter, asking followers to enter by re-tweeting a promotional message, which contained a coupon. A viral bonanza of re-tweets ensued. One lucky tweeter won a $100 jewellery set. The online jeweller received 18 orders that day associated with the contest that more than covered its costs.

Was will mir der Autor damit sagen? Schau mal, da kann einer denken? Kann ich auch. Was mich aber verwundert: Glaubt Herr Lawhorn, dass es ihn oder Stibo Systems begehrlich macht, weil sie von einem gehört haben, der denken kann? Prost!

Retailer Sears in Canada is another example of a retailer making the most of these channels. The company regularly tweets promotional offers and offers rewards for new followers and those who retweet messages. For such a large retailer online reputation management is key, but by keeping information consistent and making Twitter followers feel special, it's reaping the rewards.

Wenn Sie jemandem das Gefühl geben, dass er/sie für Sie etwas/jemand ganz Besonderes ist, dann findet der-/diejenige total sympathisch. Aber erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit: Sind die, die Sie aufgrund Ihrer Wärme und Ihres Verständnisses so nett und sympathisch fanden aus- und ins Bett gegangen? Von einem Ernten konnte damals nicht die Rede sein – und heute auch nicht. Im schlimmsten Fall zementieren Sie damit nur Ihren Ruf als total nett, aber nie käme jemals wer auf die Idee, dass Sie auch die ganz normalen Bedürfnisse wie alle haben. Sie wollen verkaufen. Seien Sie also nicht zu nett. Sie ernsten sonst nur den Hohn der Konkurrenz. (Schulhof!)

The Dangers Of Social Media Marketing

Noch eine Zwischenüberschrift. Ich habe zwar immer noch nicht erfahren, wie ich über diese diversen Schnatterportale verkaufe oder gar das Meiste aus ihnen mache, aber TRARA müssen Gefahren beachtet werden.

With the increase in opportunities for sales, comes an increase in the complex task of keeping product data consistent across the board. There's no point tweeting a link to a product, or posting a fan group on Facebook, if that same product is available at a lower price in store or via a catalog.

Stimmt. Es war schon immer doof, blöd zu sein.

As well as causing a product information management headache for those advertising over multiple channels, social networks also exacerbate any mistakes by spreading the news faster than ever before.

Schnell hü = schnell hott. Was wird das? Ein Binsenweisheitsaufsatz?

According to research,

Auch ganz großartig: die quellenfreie Untersuchung. Erinnert mich an eine Diskussion, wo sich diverse Menschen diverse Statistiken an den Kopf knallten. Nach einer Weile stand einer auf und meinte: 98% aller Statistiken sind frei erfunden. Es dauerte ein wenig, aber dann hatten die einen fertig gelacht und es auch die letzten kapiert, so dass man sich nicht um Zahlen, sondern um Argumente kümmerte.

23 percent of mobile web users in the UK visit a social network through their handset, and the numbers of people doing so have increased since last year to 249 percent in the UK, so people can update anywhere, anytime, which doesn't bode well for bad customer experiences. This means if a negative story leaks via social media, people sitting on trains or out shopping can just as quickly spread the news at a touch of a button. We've seen this can be disastrous for online retailers, companies like Best Buy and Amazon have really felt the damage of bad product information management when selling online, due to the rapid spread of news via social media.

Wo ist die Quelle? Und was ist deren „social network“? Ihre Dating-Seite? Und die Tatsache, dass manche Menschen in der Lage sind, etwas zu tun, heißt ja nicht, dass sie es tun, oh, du finstrer Seher. Naja, der gewiefte Leser wird schon ahnen, wo die Reise hingeght ... Zu Hülf, Ritter Lawhorn von Stibo, zu Hülf... herbei, herbei

You may recall Best Buy mistakenly advertised a Samsung flat screen TV for under $10 back in August. Before they knew it, word had spread through the online retail community via social media at an alarming rate. But disappointed customers later discovered the online retailer refused to honour the incorrect price. As a result, Best Buy's reputation was seriously tarnished.

Der Name hat aber nicht wegen der Kommunikation des zu niedrigen Preises Schaden genommen (ganz im Gegenteil), sondern weil sie nicht zu ihrem Fehler standen. Das hat aber nichts mit Social Media zu tun, sondern Anstand. (Hoppla. Welche ein Wort. Absolut 2.0-untauglich, ähnlich Demut. Egal, Details ...) In Deutschland gab es mal bei Otto Mac-Books für 49,95 €. Pleite gegangen ist Quelle.

Such misfortunes have also been reported in tourism. Bargain hunting holiday-markers thought they had struck lucky when the Crowne Plaza Quarto D'Altino hotel in Venice, offered a romantic four-star weekend for one cent online. As a tiny fraction of the normal rate of $ 210 a night, it was quickly removed much to the disappointment of tourists worldwide. The mistake cost the hotel over $126,000, as 1,400 nights had been quickly snapped up via the online booking system. But the consequences stretch further than the financial loss, as the damage to the Hotel's reputation will be long lasting.

Noch ein Beispiel, von denen es bestimmt 1.000 weitere gibt. Die Frage ist bloß: Und? Was soll das mir sagen? Dass ich aufpassen soll? Holla, dafür verdopple ich Herrn Lawhorn doch gerne sein Honorar. Im Ernst: Was soll das alles? Das sind doch alles nur Argumentationsfraktale, die mit Social Media zwar was zu tun haben, aber auch mit allem anderen. Es ist völlig beliebig. Und wie beispielsweise Charmin’ oder Hakle feucht für’n .....

Multichannel Mix

Letzte Subline. Kommt’s jetzt?

We have all noticed the shift in shopping habits of late. Many consumers that look for products in store often buy it later and sometimes cheaper online to save money. There is also the convenience factor. Large or heavy items are far easier to be delivered directly to your home. And when shopping for friends and family, gifts can to be sent to their addresses, which saves time and simplifies the process.

Komm zum Punkt ...

But the opposite is also true, when shoppers see something online they want, which encourages them to make their way to the store to see it in 'real life' before parting with their cash — customers need to be sure they are getting what they asked for. In this way, the store is treated more like a show room, and less of a revenue generator in its own right.

Komm zum Punkt ...

So people fluctuate between online, catalog and in store shopping. There is no longer a 'channel of choice', so marketers can't just isolate one particular channel. For this reason, it's important to make sure all channels provide accurate and consistent information, so confusing details does not put off the customer.

Komm zum Punkt ...

Retailers need to be crystal clear when it comes to product information, to stop mistakes from happening, especially as multi-channel marketing is ever increasing the ways in which people can spend their money. When selling online, retailers must be extra cautious about the information they are broadcasting to the virtual world. Internet shoppers can't touch an item they're buying, so the details need to be accurate, and only then will consumer confidence help drive sales.

Komm zum Punkt ...

Organizations are also becoming far more strategic in their data management processes. Many are setting up data governance teams to interact with all departments, which are led by business staff rather than those in IT. IT departments can unfortunately often lead an isolated existence, as other employees don't fully understand their requirements. Business leaders can ease the situation by explaining how new IT investments into data management will make everyone's lives easier, providing the bigger picture. This is a positive step as it's only when senior business people start to take ownership for master data issues that a genuine improvement in the field will occur.

Mister Lawhorn, bitte!

Business leaders are recognizing the importance of centralizing data and following a standardized process when it comes to their data. Putting product information in one place, where all departments can easily access it is essential. You probably always leave your house keys in the same place at home, so you and your family know exactly where they are when required. The theory behind data management is no different. The process saves time and money, as it avoids costly mistakes being made as a result of inaccurate data.

Bit-te!

Organizations also need to establish precise rules on how and where to store the data, along with guidelines on how to access the information. Supply chain, marketing and sales departments all need to make sure their product information is accurate and easily accessible. Only then will true coherence be achieved across multiple retailing channels.

Vergebliche Liebesmüh ...

It's important for organizations to get the basics right, before launching themselves into the world of social media. Companies like Best Buy and Amazon would have really benefited from forward thinking and preparing for the worst to save their reputation. Social media is always evolving, but its potential for driving sales will stay with us, so marketers need to be 100 per cent on the mark when it comes to what they are saying about their products — wherever they happen to be saying it.

So, Mr. Lawhorn – sind Sie sicher, dass Sie es sind, der Senior VP Business Development bei Stibo Systems? Weil Sie, so rein von der Klarheit und dem Informationsgehalt Ihrer Aussagen her, auch fürs DSF arbeiten und Lattek heißen könnten.

Multichannel Publishing – Vom Katalog zur Katalogik

Es ist die Suche nach der Intelligenz. Das, was so einfach ist für das menschliche Hirn, so schwierig ist es, es mittels IT zu erreichen: Sinn und Sinnhaftigkeit. Der Grund hierfür ist so banal wie richtig: IT ist emotionslos. Unsinnlich. Damit es aber nicht unsinnig ist, kombiniert man unterschiedliche Möglichkeiten, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Wie sinnig es ist, hierfür mit Begriffen wie „Master Data Management“ oder „Produkt Information Management“ zu hantieren, diskutieren wir vielleicht später mal.

Die Sensibilität von Informationen


Auch so ein Lieblingsschlagwort engagierter Menschen, ganz gleich ob Datenschützer oder Datenschleuder, dessen Sinnigkeit man gerne hinterfragen kann. Informationen sind nicht sensibel. Sie sind in erster Linie Informationen. Sonst gar nichts – und schon gar nicht sensibel. Kennen sie Trauer? Freude? Glück? Kaum, allerdings sind manche von ihnen besser in Katalog A aufgehoben als in Katalog B oder generell auf spezielle Kataloge begrenzt. Dazu bedarf es allerdings keiner Sensibilität, sondern Intelligenz – und zwar menschlicher.

MDM – Master Data Management


Die Lösung eines Problems beginnt bereits mit seiner Definition. Nehmen wir hierfür der Einfachheit halber die Beschreibung von wikipedia:

    „Stammdatenverwaltung bezeichnet die zentrale Verwaltung von Stammdaten oder Referenzdaten (englisch master data), um system- und anwendungsübergreifende Konsistenz sicherzustellen.“


Jetzt kommt Logik ins Spiel – und gesunder Menschenverstand. Es entspricht der Ökonomie des Denkens natürlicher Personen, dass der Mensch eine Information prinzipiell nur einmal speichert und die alle interessierten Arealen zur Verfügung stellt. Es entspricht der Idiotie des Handelns juristischer Personen, dass jede Abteilung ihre eigenen Informationen hortet und vor den anderen Abteilungen hütet. Golom lässt grüßen.

Zum Glück gibt’s Geld.


Jetzt gibt es aber etwas, was natürliche wie juristische Personen gleichermaßen interessiert: Geld. Da man inzwischen verstanden hat, dass dieses Inselwissen niemandem etwas bringt, nicht mal der einzelnen Abteilung selbst (bei einem Menschen würde man Autismus diagnostizieren), ist nun die Stunde der Verkünder der einfachen Wahrheiten gekommen.

Dabei preisen sie ihre Produkte mit beeindruckenden Worten an: nahtlose und konsistente Veröffentlichung von Stammdaten in Print- und Online-Kanäle, intelligente Verteilfunktionen, Synchronisation von Produktinformationen über die gesamte Information Supply Chain mit den Back-End-Anwendungen und externen Systemen usw. usf. Sie verkünden die Abkehr von Redundanzen, sprechen von Synergien und und und ...

Oder: Mit Denken meistern.


All das heißt nur eines: Eine Information muss so vernetzt werden, dass jeder, der dafür Verwendung hat, darauf zugreifen kann. Da man aber IT nicht zwei, drei Jahre Lego spielen lassen kann, um zu begreifen, braucht es eben statt Spielzeug Software – und auch klarer, verständlicher Worte, aber wie gesagt, das wäre ein anderes Thema.

Master Data Management könnte man also genauso gut mit „intelligenter Informationsvernetzung“ beschreiben. Die Frage ist halt nur, ob jeder Anbieter intelligenter Informationsvernetzung so gut ist, dass die Kunden ihre Informationen genau dann und dazu nutzen können, wie sie es wirklich brauchen, z. B. für die Erstellung von Werbematerialien, Anschreiben, Kataloge etc., sich also die IT nach dem Menschen richtet und nicht umgekehrt.

PIM – Produkt Information Management


Bei diesem Schlagwort geht es im Grunde um dasselbe in grün (ohne auf Green IT anspielen zu wollen): die Verwaltung und Pflege von Produktdaten unabhängig von den späteren Ausgabeformaten.

Auch das klingt unwahrscheinlich beeindruckend, ist aber auch unwahrscheinlich banal. Ich merke mir was – wer weiß, wozu es mal gut ist. Diese Bescheidenheit ist der IT nicht immanent. Hier wird in diesem Zusammenhang sogar von einer „Veredelung von Information“ gesprochen, da die Stammdaten mit weiteren Informationen ergänzt (aka vernetzt) werden, z. B. Bilder, Preise, Länge, Höhe, Breite etc. pp

Oder: Professionell Intelligenz mischen


Die „Kunst“ beim so genannten Product Information Management ist die Bereitstellung dieser Informationen mit all ihren Zusätzen für die unterschiedlichsten Ausgabeformate: Online-Shops, Kataloge, CD-Roms, PDF, XML und weiterer medienneutraler Formate.

Und das geht eben nur, wenn man jede Information einzeln hat und sie sinnvoll so miteinander verbindet, dass sie bei Bedarf zusammenkommen (das wäre dann Multichannel Publishing) – oder eben nicht. Also ist es keine wirkliche Kunst, eher gesunder Menschenverstand. Obwohl, den mittels IT nachzubauen, könnte man schon als Kunst bezeichnen – und als Wunder, wenn es denn wirklich wirklich wirklich klappt.

Geballte Kompetenz

Frank Herold
F.Herold auf xing

Heiko Walkenhorst Wortführer
VerbAgentur
H. Walkenhorst auf xing

Gerold Braun
Direktmarketing Blog
Gerold Braun auf xing

Torsten Matthes
Marketing - Projektmanagement - Text
Torsten Matthes auf xing


Verwaltung des Blogs

Login