Tierische Akquise (II)

Die Akquise der Wasseragame erinnert mich, zumindest was den Anfang angeht, an das Verhalten von Menschen in Meetings.

Tierische Akquise - Wasseragame
Es läuft meist ...

typisch ab, beginnend mit Kopfnicken und Armrudern. Nun ist das Weibchen mit Reaktionen an der Reihe. Im günstigsten Fall hebt sie die Schwanzwurzel und zeigt Paarungsbereitschaft. Sie kann aber auch nur sitzenbleiben. Oder sie flüchtet. In den ersten beiden Fällen kommt das Männchen dann meist sehr schnell an und nickt heftig. Flüchtet das Weibchen, nimmt er die Verfolgung auf. Sobald er die Gelegenheit hat, beißt er sich im Nacken des Weibchens fest. Verläuft dann alles gut, schiebt er sich von hinten auf sie und beißt sich im Nackenkamm fest (...) und nickt noch ein paar Mal. (Quelle: reptifreaks.de)

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Tipp des Tages: Nicken und .... (Nein! Kein "und")

Tierische Akquise (I)

Die Hummel. Mein Liebling. Der Inbegriff für die Dominanz von Fakten gegenüber Logik. Denn sie kann was, wovon alle anderen nachweisen können, dass sie es nicht kann: fliegen. Deshalb will ich auch mit ihr die Reihe zum Thema "Akquise" beginnen, da es ja auch da letztlich nur darum geht, zumindest allegorisch "zum Stich" zu kommen:

Hummel - Tierische Akquise
Das Paarungsverhalten der verschiedenen Arten ist unterschiedlich. Die Drohnen einiger Arten fliegen stundenlang umher und verteilen Duftspuren, um Königinnen anzulocken. Baumhummeldrohnen fliegen Jungköniginnen bereits in der Luft an und werden oft wieder mit ins Nest getragen. (Quelle: malefanzio.de)

Übrigens: Auch in puncto Kundenbindung haben die Hummelmännchen etwas ganz besonders zu bieten: mit einem so genannten Paarungspfropfen können sie die Königinnen von weiteren Begattungen abhalten: Allerdings

... schützt der Pfropfen fast nicht vor dem Eindringen von weiteren Spermien. Allein die Anwesenheit bzw. Abwesenheit des Pfropfens scheint jedoch schon einen Einfluss auf das Paarungsverhalten der Hummeln zu haben. So paarten sich bereits begattete Königinnen wie auch die mit einem künstlichen Pfropfen versehenen weniger als solche, die eine Flüssigkeit verabreicht bekamen oder noch jungfräulich waren. Gab man den Männchen die Wahl zwischen künstlich gepfropften oder einem mit Flüssigkeit behandelten Weibchen, dann begatteten sie nur letztere. Obwohl die Resultate dieses Tests nicht signifikant waren, legen sie doch nahe, dass die gepfropften Hummelköniginnen sich in einer Wahlsituation nicht noch einmal paaren. (Quelle: ethz.ch)

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Tipp des Tages: Let's fly and pfropf!

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